LIFESTYLE: TRENDBAROMETER * 27.09.2024 – FRISCH AUS GRAN CANARIA

Viel passiert in der letzten Woche, und ich schreibe darüber. Egal ob toll oder weniger toll, meine Gedanken, meine persönlichen Trends, teile ich mit Euch.

 

Netter Besuch

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Da stehe ich ganz ahnungslos auf der Arbeit, und plötzlich bekommt der KK Besuch. Huch, da musste ich erst einmal überlegen, bislang hatte ich ja noch keinen „Blog-Besuch“, aber dann dämmerte es mir doch schnell worum es ging.
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Spätestens als mir eine Geschenktüte mit ERFRISCHUNGSSTÄBCHEN überreicht wurde! Mensch habe ich mich gefreut, und dazu gleich so nette Leute kennengelernt.
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Da hat dann auch jemand eine detektivische Spürnase bewiesen, denn eigentlich halte ich mich selbst immer eher zurück mit meiner Person. Selbstdarstellung liegt mir nicht so, auch wenn sowas einen Blog natürlich deutlich befeuern würde. Aber wer mal vorbeischauen möchte, kann das gerne jederzeit tun, ich versuche mir immer etwas Zeit zu nehmen. Nur Adressen und Telefonnummern veröffentliche ich nicht im Netz.
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Die Wintersaison beginnt

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Jetzt beginnt hier auf der Insel die Hauptsaison. Wenn man in Europa bleiben möchte (eigentlich sind wir hier ja in Afrika) gibt es kein vergleichbares Urlaubsziel für die kommenden 6 Monate. Es ist und bleibt gleichbleibend angenehm. Nicht zu heiß (mit klitzekleinen Ausnahmen), nicht zu kühl (so gut wie keine Ausnahmen), und eigentlich ist es immer irgendwie angenehm.
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Die Gesundheit wird durch das Klima beflügelt, man fühlt sich deutlich frischer, ausgeruhter, beweglicher als in Deutschland zu dieser Zeit. Da hatte ich ab Oktober immer das Gefühl, Kälte und Feuchtigkeit kriechen in meine Glieder und lassen mich innerlich einrosten.
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Das Bild auf den Straßen hat sich auch geändert, es überwiegen jetzt ältere Menschen, die des Klimas wegen hier den Winter verbringen. Die trubeligen Sommerurlauber, die mit Kind und Kegel (vornehmlich Spanier und Italiener) die Urlaubsorte bevölkern, sind so gut wie verschwunden. Insgesamt ergibt das eine angenehm entspannte und friedliche Stimmung.
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Zumal ich auch den Urlaubern, die nach Gran Canaria kommen, ein Kompliment machen muss. Ich finde persönlich, dass man hier meist aussergewöhnlich freundliche, friedfertige und höfliche Menschen antrifft.
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Und ich habe es schon mal angedeutet: Die deutschen Urlauber sind besser als ihr Ruf. Dagegen können in meiner Wahrnehmung die Italiener tatsächlich schon mal ziemlich penetrant-nervig werden. Aber auch Spanier aus der Großstadt Las Palmas, oder vom Festland, können komischerweise extrem zickig sein. Das nervt, und ich „bekämpfe“ das, indem ich immer besonders freundlich bin. Das kommt denen offensichtlich immer etwas spanisch vor. 🙂 Dann wird man argwöhnisch beäugt, aber in Ruhe gelassen mit zickigen Extrawürsten.
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Hauptsächlich mit Urlaubern arbeiten zu können ist geradezu ein Geschenk, denn die Grundstimmung ist meist gelöst und freudig. Klar, im Urlaub fallen doch irgendwann Stress und Sorgen von einem ab, und mir ist es dann eine Freude dafür zu sorgen, dass der Urlaub noch ein klein wenig schöner und erholsamer wird. Man ist hier ja auch ein Rädchen im Getriebe, aber in einem sonnig-warmen Getriebe der Erholung – auch ein netter Gedanke.  🙂
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Humpi, Stumpi und die übrige Rasselbande

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Ich hatte ja von den kanarischen Tauben am Strand erzählt, die mittlerweile reihenweise schlimme Verstümmelungen haben, da sie sich im Sand in herumliegenden Fäden (zB. von Flaggen oder Handtüchern) verfangen, und die schnüren dann die Krallen ab, die kaum noch durchblutet werden und später abfallen.
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An jedem Abend durchstöbern wir den Sand am Strand und versuchen so viel Unrat wie möglich einzusammeln, aber im Prinzip ist es unmöglich alles zu finden.
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Nun sind hier die Tauben auch keine „fliegenden Ratten“ sondern recht possierliche Tiere, die nicht in Unmengen auftreten, sonst hieße es hier auch „Mucho más palomas“ und nicht Maspalomas. 😉
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Mittlerweile haben wir drei Täubchen, die immer ganz aufgeregt um uns herumfliegen, wenn wir zu ihrem Strandabschnitt kommen. Humpi, hat nur noch eine Kralle und muss stark humpeln, im weichen Sand geht es aber noch. Stumpi hat keine Krallen mehr, nur noch zwei Stumpen. Ganz übel, denn auf einem Ast kann sie wohl gar nicht mehr sitzen. Und am Boden lauern die Katzen…
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Und dann wäre da noch Pläti, die immer den spitzen Schnabel von den anderen Tauben zu spüren bekommt. Vorzugsweise kriegt sie es auf den Kopf, denn dort wächst mittlerweile kein Federchen mehr, also eine Taube mit Glatze.
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Die drei Vögel versammeln sich also immer, wenn wir kommen, und dann bekommen sie ein kleines Schälchen mit frischem Wasser und jede eine kleine Portion Futter, meist Haferflocken oder anderes geeignetes Getreide. Bloß kein Brot, das enthält Salz und Zucker.
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Danach sitzen die Kleinen dann noch selig eine zeitlang bei uns und machen sich danach auf zu ihrer Schlafstätte, wo immer die sein mag. Es ist zu einem kleinen Ritual geworden, und die Tiere scheinen es zu genießen, dass sich jemand um die geschundenen Kleinen kümmert. Klar, ich projiziere da jetzt auch all zu viel Menschliches hinein, aber eine Macke muss man ja haben…  😉
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Mega Bodylotion

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Den Supermarkt Mercadona habe ich schon öfter erwähnt, wenn es um die Umsetzung von internationalen Kosmetiktrends geht.
Gerade kommen viele Firmen mit fein angereicherten Bodylotions heraus. Da werden auch gerne mal heftige Preise aufgerufen.
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Billigere Produkte sind oftmals nur Abklatsch, oder sie haben gar keine relevanten Wirkstoffe mit an Bord.
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Mercadona trumpft nun mit einigen neuen Bodylotions auf, die clean aussehen, im schicken Spender kommen, und sie haben dazu eine ansehnliche Menge an aktuellen Wirkstoffen dabei.
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Ich habe mir mal zwei gekauft. Einmal mit 10% Urea und Panthenol (super als After Sun bei empfindlicher Haut), und einmal als „Anti-Aging“ mit 5% Niacinamid. Auch wenn ich diesen Wirkstoff im Gesicht nicht soo gerne mag, so ist er auf der robusten Körperhaut für mich eine gute Idee.
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Der Preis ist dann auch der Knaller: 2,90 für die 250 ml Flasche.
Ausprobiert habe ich es auch schon, und es ist einfach prima. Zieht super und schnell ein, fettet nicht unnötig und hinterlässt die Haut optimal gepflegt. Eine Freude!
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Einziger Minuspunkt: Der Duft könnte noch dezenter sein, oder ganz wegfallen. Aber man kann darüber hinwegsehen…ähh… hinwegriechen.
Also noch ein Urlaubstipp, wenn man einen Mercadona in der Nähe hat.
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(Fotos: KK Keinerlei Sponsoring, alles selbst gekauft)

7 Gedanken zu “LIFESTYLE: TRENDBAROMETER * 27.09.2024 – FRISCH AUS GRAN CANARIA

  1. Guten Morgen,

    na dann wird es wohl hoffentlich mal passen das ich mit meiner Dolmetscherin Melanie in CC aufkreuze. Seufz.

    Du bist ein toller Mensch! Was bei Euch die Tauben sind, sind bei mir die Igel. Die Vögel sowieso. Die meisten gehen empathielos vobei. In HH gibt es Bußgeld wenn man füttert. Tierschüzter plädieren für Taubenschläge, wo man sich um die halbverhungerten Vögel kümmert. Da ist natürlich kein Geld für da.

    Ich wünsche ein schönes WoE!

    1. Sì, claro, hablo un poquito de espanol 😀

      (Weiß aber nicht, wie man dieses Dödelding übers „n“ kriegt, sorry… 😉

      Schönes Wochenende an alle!

      Gruß & Kuss

      Melanie ❤

  2. Danke, daß Ihr Euch um die behinderten Tauben kümmert! Es gibt leider nicht „mehr“ viele Menschen, die hinsehen und etwas tun. Die meisten sind völlig abgestumpft, was das Elend der Tiere angeht.

    Mein Motto ist: “ Wenn das Elend ein Gesicht hat, kann ich nicht wegsehen und muß helfen.“ Ich weiß, daß ich die Welt nicht retten kann und nicht jedes Tier. Aber wenn mir eines vor die Füße fällt, tue ich etwas.

    Es tut gut, zu lesen, daß Du, lieber KK, ebenso denkst und handelst.

    Liebe Grüße, Claudia

  3. Oooooh, wie schoen mit den Tauben! 🥰

    Freue mich immer ueber Menschen, die Tieren helfen…🤗

    glg , auch im Namen der Tauben 😉🐦,

    angela*

  4. Erfrischungsstäbchen 😂😂😂 ich brech ab. Was ist das denn bitte für ein geiles Wort?!?!?! 😂

    @Konsi

    Wir mögen Deine Macken 😊

    @Christianchen

    ein bißchen Botox in den Masseter kann Wunder bewirken und ist halb so schlimm. Hatte ich auch schonmal wegen dem Knirschen, trotz Schiene.😉

  5. Respekt und Wertschätzung an jeden, der einem anderen leidendem Lebewesen beisteht.

    Wie es den Charakter eines Menschen bestellt ist erkennt man daran, wie er die Tiere behandelt.

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