Der perfekte Ersatz für das KK-Trendbarometer: Der Marvelous Monday! Alles was am Freitag nicht geschrieben wurde, kommt eben heute – frisch aus Gran Canaria.
Drecksecken und überraschend gute Unterkünfte
In einer Innenstadt zu wohnen ist hochinteressant.
Bislang habe ich immer in Aussenbezirken gewohnt, mal beschaulich und mit viel Grün gesegnet, mal nicht ganz so dolle.
In der Essener Innenstadt hatte ich nun ein Limehome-Appartement gemietet, für vier Tage, direkt an einer der Haupteinkaufsstrassen, der Kettwiger Strasse. Aber auch direkt am Grillo Theater, eine recht gute Adresse, hochwertige Geschäfte, Kultur und Banken sind hier angesiedelt.
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Das Appartement (bei Limehome nennen sie es „Suite“) selbst ist ein Geheimtipp, denn es war erstaunlich toll für einen doch verhältnismässig niedrigen Preis.
Alles ist automatisiert. Buchung übers Internet, Und auch alles andere wird online erledigt. Einchecken geht rasant, Türen werden per Codes geöffnet, die man zuvor (..na, wie wohl?) online erhält. Kein Personal vor Ort, aber 24/7 Telefonsupport.
Die Ausstattung ist gut, modern und sauber, da kann man sich nicht beschweren. Eine sehr gut ausgestattetes Küchenmodul gehört sogar dazu, inklusive Spülmaschine, grossem Kühlschrank, Mikrowelle und sehr ansehnlichem Geschirr und Besteck.

Das Bad ist geräumig, hat eine begehbare Regendusche, Handtuchwärmer und natürlich einen Föhn.
Im Bett war es richtig nett, Boxspringbett und tolle, nagelneue Kopfkissen. Nur eine Leselampe wäre fein gewesen.
Steckdosen gab es in Massen, ich konnte Laptop, Handy und Uhr gleichzeitig laden.
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Limehome ist in vielen weiteren Städten vertreten, und ich finde die Kombi aus interessanten Innenstadtlagen, moderner Einrichtung, viel Platz sowie erschwinglichen Preisen einfach klasse, eine gute Alternative zum klassischen Hotelzimmer.
Und nein, die kennen mich nicht, ich habe ganz normal bezahlt, wie alle auch.
Die gute Laga hatte ich ja bereits erwähnt, aber ein Theater UND einen dm vor der Haustür, ist doch mal was, oder? 😉


Trotzdem: Erschreckend was aus der Essener Innenstadt geworden ist. Dreckig und hässlich, man kann es nicht anders sagen. Es ist seit Onlineshopping allgemein so, dass die Klientel in den diversen Innenstädten doch „speziell“ geworden ist, aber so krass habe ich es noch nicht gesehen, einfach, weil ich noch nie so lange und oft in der Innenstadt verweilte. Nun, da ich viele grosse Fenster hatte, war das Beobachten eine nette Ablenkung, und gleichzeitig erschreckend, wie wenig Benehmen und Rücksicht noch auf den Strassen zu herrschen scheinen.

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Alle paar Minuten wird geschrien, gestritten, nachts Prügeleien, und der Müll kann sich schon mal in den Strassen stapeln.
Gran Canaria hat auch seine „Fettecken“, aber Sonne und Palmen wirken wie ein Beauty-Filter und lassen hier jede Ödnis idyllisch erscheinen.
Mit diesen deutschen Innenstädten, die mit Unsicherheitsgefühl, Krawall, schlechter Auswahl in den Geschäften und Unsauberkeit „glänzen“, hat man den Wettbewerb gegen das Internet schon lange verloren.
Ausnahmen bestätigen die Regel. 😉
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Flughafen rüstet auf
Schaut mal, was ich am Düsseldorfer Flughafen entdeckt habe. Einen richtig fettes Regal von NicheBeautyLab/Theramid!

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Toll, es war sogar alles vorrätig, und ja, ich habe noch ein bisschen Nachschub mitgenommen, obwohl die Preise (wie so oft am Flughafen) natürlich nicht wirklich „Duty Free“ sind. Trotzdem immer noch besser als die regulären Preise auf der Website, doch mit einer ewiglichen Rabattschlacht kann man die Preise eh kaum noch einschätzen.
An der Kasse hatte ich noch ein nettes Gespräch mit der Kassiererin, die meinen Einkauf als „Gute Wahl“ lobte, und die Produkte von NicheBeautyLab ebenfalls sehr mag.
Zuletzt hatte ich ja noch einige nicht so gute Erfahrungen damit gemacht, aber eine weitere Chance will ich der Marke auf jeden Fall geben.

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Warum sich das Gerücht immer noch hält, dass es am Flughafen günstige Preise gäbe, ist mir ein Rätsel. Schon lange stimmt das nicht mehr, und wenn ich auf so manche Dinge schaue (zB.Süssigkeiten!!), dann kriege ich ein Grausen, wie heftig man im Duty Free die Preisschraube nach oben gedreht hat.
Gemeines Spiel, denn gerade kleine, süsse Mitbringsel sind ja sehr beliebt, und da zahlt man dann den zwei- bis dreifachen Preis!
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Ähnlich bei der Konsumkosmetik von LOréal. Die sind ja international eh ziemlich teuer, aber gegen deutsche Drogeriemarktpreise kommt offenbar niemand an.
Tja, und wie man sich denken kann, hat mich nun der Alltag auf Gran Canaria wieder. Noch am Ankunftstag hatte ich zwei Stunden Zeit zum Auspacken, Duschen und Anziehen, dann gab es gleich die erste neunstündige Arbeitsschicht. Nach all den Eindrücken, vielen unerledigten Dingen, und Emotionalität ein ziemlicher Schnitt, den man verpacken muss, aber die Show geht immer weiter…
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Ich muss aber sagen: Raus aus dem grauen, regnerischen Deutschland, und nun der strahlende Sonnenschein, das macht einige Dinge leichter. Trübsinnige Gedanken kommen weniger schnell auf, und ich merke schon wie mein Aktivitätslevel samt Motivation und Tatendrang wieder steigen.
Mal sehen was kommt…
Viele Grüße an Euch!
KK
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(Fotos: KK Keinerlei Sponsoring)
Lieber KK,
tja, die Innenstädte… man fühlt sich an vielen Plätzen nicht mehr wohl, so geht es mir hier in Köln auch.
Letzte Woche war ich in Katwijk und Leiden. Ok, sind kleinere Orte bzw. Stadt, auf mich wirkte es sehr ordentlich und organisiert, trotzdem lebendig.
Ich kenne in Las Palmas/Las Canteras leicht schmuddelige Ecken in der 3. Reihe, aber insgesamt wird dort sehr auf Sauberkeit und Sicherheit geachtet. Und wenn man dann an der Front steht, vor Meer und Palmen, einfach nur schön.
Und dann noch die Sonne und das Klima.
Du hast alles richtig gemacht.
Einen schönen Abend und liebe Grüße , Patricia
Nicht ohne Grund wird Las Canteras ja das kleine europäische Rio genannt. 😉
Viele liebe Grüße
KK
Hallo lieber „Kurzheimkehrer“. Ja, das mit der Einkaufsstadt Essen hat sich schon länger erledigt ( auch schon vor deiner Auswanderung). Amazon und Co. Lassen Grüßen. Das Thema Zuwanderung ist kein unerhebliches in NRW ebenso wie Armut. Beste Grüße aus der alten Heimat
Kann mich den Meinungen zum Thema Innenstadt anschliessen. Zunehmend mehr Publikum, welches mir ein Gefühl von Unsicherheit vermittelt.
Und Spanky hat es angedeutet-zunehmend Armut, vermehrtes, teils doch recht forsches Auftreten beim Betteln. Ich hoffe ich werde hier nicht missverstanden, ich weiß das ich diesbezüglich auf einem hohen Ross sitze, ich habe zum Leben was ich brauche, das können zunehmend mehr Menschen leider nicht von sich behaupten. Aber Hilfsbereitschaft wird ja leider auch mal ausgenutzt.
Zum Düsseldorfer Flughafen: da beneide ich Dich, da hätte ich auch gerne gestöbert. Bei Produkten die mich wirklich interessieren kenne ich die Preise ziemlich gut und weiß, das ich da am Flughafen nicht sparen kann (war das früher eigentlich wirklich so?). In Urlaubsstimmung sitzt das Geld vielleicht manchmal doch etwas lockerer…auf meinem letzten Flug diesen Sommer, welches der erste nach Corona war, hab ich mir allerdings auch für einen überteuerten Preis einen süssen Snack im Duty Free gegönnt.
Im pre Internetzeitalter waren die Preise am Flughtatsächlich beachtenswert niedrig. Da bon ich ja zum Shoppen auch extra in die USA geflogen, heute völliger Unsinn. 😉
Viele Grüße
KK