LIFESTYLE: TRENDBAROMETER * 16.06.2023 – FRISCH AUS GRAN CANARIA

Viel passiert in der letzten Woche, und ich schreibe darüber. Egal ob toll oder weniger toll, meine Gedanken, meine persönlichen Trends, teile ich mit Euch!

 

 

Besuch aus Deutschland

In der letzen Woche, und in dieser Woche ebenfalls, haben wir Besuch aus Deutschland. Der erste Besuch bekam eine Menge schlechtes Wetter ab, wohingegen Besuch Nummer 2 nun die Insel wieder von der Sonnenseite erleben darf.

Das Wetter könnte nicht schöner sein, die Sonne brennt (UV Index 11), aber nachts geht es auf angenehme Schlaftemperaturen unter 20 Grad zurück.

Doch der Zeitmangel macht sich auch bemerkbar. Ich würde gerne viel mehr Zeit mit dem Besuch verbringen, kann es aber beruflich nicht einrichten. Wenigstens gab es heute einen tollen Strandtag, und danach ein leckeres Chili con Carne in unserem neuen Heim.

Leider muss ich morgen wieder an die Schaufel, doch der Abend ist frei und für ein paar Drinks mit Schirmchen werden meine Kräfte wohl noch reichen. 😉

Aber Besuch kann auch stressig werden, wenn sich der Besuch ein penibel ausgearbeitet Besuchsprogramm vorgestellt hat.

Damit kann ich nun leider nicht dienen, aber eine Einladung zu mir an dieArbeit gab es. Da kann dann in Echtzeit „bewundert“ werden, warum ich denn nun eigentlich nur so wenig Zeit habe. Irgendwie denkt jeder, Arbeit in einem Urlaubsgebiet wäre weniger anstrengend und eher wie Urlaub. Da muss ich ein paar Illusionen zerstören.

Kann man sich in Deutschland noch schlechte Laune am Arbeitsplatz erlauben (auch wenn es für jeden Kunden keine Freude ist), so ist das hier ein absolutes No-Go. Hier werden Urlaubsträume verkauft, und dies muss glaubwürdig geschehen. Neben der eben noch üblichen Arbeit.

Aber mit dem lieben Besuch aus Deutschland macht man dann gerne noch ein paar „Überstunden“ am späten Abend. Nur wenn dann die Frage kommt: „Was siehst Du denn heute so platt und müde aus?“ bin ich doch leicht erstaunt. Augen zu und durch, der Besuch will ja auch den Urlaub genießen! 🙂

 

 

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Günstig!

Hätte ich nicht gedacht. Tipp für alle, die gerade auf den Kanaren sind: Bei der Supermarktkette Super-/Hiperdino und Hiperdino Express gibt es gerade die altbekannte Nivea Sonnenmilch für äusserst günstige (knapp) 12 Euro – für 400 ml!

Den Preis kann man wohl selbst in Deutschland kaum toppen. Überhaupt braucht man sich nicht unbedingt den Koffer vollhauen mit deutscher Sonnenmilch, in vielen Urlaubsgebieten gibt es davon genug. Und seitdem Lidl und Aldi die Konkurrenz in so einigen Urlaubsländern aufmischen, kann man auch von den Preisschlachten bei Sonnencreme profitieren!

 

 

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An Hollands Küste…

ist es noch einfacher! Da stehen nun Automaten und verteilen kostenlosen Sonnenschutz. Man hat errechnet, dass das Verteilen von kostenloser Sonnencreme im Grunde billiger kommt, als hinterher all die Hautkrebspatienten zu versorgen. Hoffentlich geht die Rechnung auf, denn nicht jeder ungeschützte Sonnenkontakt muss auch Hautkrebs verursachen. Aber andersherum geht es natürlich auch.

Ich finde die Idee nicht neu, ich habe mich das ehrlich gesagt schon lange gefragt, warum man nicht kostenlos Schutzcreme an Stränden ausgibt. Gut, dass man es nun versucht, aber ob es auch von einer breiten Masse angenommen wird, muss sich noch zeigen. Aber gut, dass jemand mal damit anfängt und dadurch Antworten liefern wird!

 

 

Und wo ich gerade über Zeitmangel schreibe, schließe ich das Trendbarometer heute auch frühzeitig, mache mich auf zum nächsten Programmpunkt meiner heutigen To-do Liste, und wünsche Euch ein schönes und warmes Wochenende, wo immer Ihr auch seid.

 

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(Fotos: KK, Insta.  Keinerlei Sponsoring)

 


6 Gedanken zu “LIFESTYLE: TRENDBAROMETER * 16.06.2023 – FRISCH AUS GRAN CANARIA

  1. Schön, wieder von deinem neuen Leben zu lesen. Besuch, wenn man arbeiten muss, stresst mich eigenartigerweise auch etwas an Tagen, wo die was unternehmen, ich bin da so die ganze Zeit auf Abruf und kann da ganz schlecht loslassen. Inzwischen kommt auch ein Bedürfnis nach Stille und Ruhe nach der Arbeit dazu, um mich wieder zu erden und regenerienen, obwohl Besuch ja auch Bedürfnisse erfüllt, von denen man auch zehren kann und einem was geben. Je älter ich werde, desto besser muss ich mir meine Kräfte einteilen. Da auch die Arbeit kein Loslassen erlaubt, geht das dann nur privat. Wenn ich mir überlege, wie lange ich die Nächte durchgemacht habe und Müdigkeit morgens ein Problem war oder einfach dazu gehörte.

    Ich lebe in Dresden und im Monat vor Weihnachten und von Frühjahr bis Herbst gibt es immer touristischen Besuch, im Sommer wegen des italienischen Flairs der Stadt, im Dezember wegen dem Striezelmarkt. Ich bedauere oft, kein Gästezimmer zu haben, so dass Besuch in der Regel woanders wohnt und man dann auch mehr koordinieren muss. Neulich las ich mal was über Wohnungsgrößen bei älteren Menschen und davon, dass eine geforderte Verkleinerung auch bedeutet, dass einiger Besuch dann nicht mehr möglich ist, der sonst gekommen wäre, was im Alter aber wichtig ist, um Vereinsamung vorzubeugen, worunter so viele leiden.

    Ich versuche immer, mir soviel Zeit wie möglich zu nehmen und finde dann toll, auch einige völlig neue Gesprächsstoffe und Inspirationen zu haben. Weil ich das so mag, leide ich dann unter eigener Abwesenheit durch die Arbeit und zwingener Erholungszeit von Reizen. Ich will alles und kann es nicht. 😀

  2. Hallo, lieber KK, hallo in die Runde,

    ja, das kann ich total verstehen, habe ja viele Jahre in der Nähe von London gewohnt und nahe an Windsor. Natürlich freut man sich über Besuch, aber man kann nunmal nicht für alle Urlaub nehmen und in England arbeitet man irgendwie auch länger. Nicht unbedingt effektiver, aber länger. Das ist auch so ein Wettlauf, wer ist am Abend der Letzte… Bläh…

    Aber ein kleiner Preis für Dein neues Umfeld, denke ich. Hast Du eigentlich überhaupt schonmal den Schritt bereut, nicht wirklich, oder? Ich drücke auf alle Fälle weiter die Daumen!

    So, dann Endspurt, damit bald das WE da ist. Wünsche Euch allen ein ganz wunderbares!

    Liebe Grüße
    Melanie

  3. Lieber KK!
    Ich kenne das auch. Besuch in Form von Urlaub von lieben Verwandten oder Freunden ist Segen und Fluch zugleich.
    Ich war mal auf Hawaii und habe dort eine deutsche Auswanderin kennengelernt. Sie hat sich bei mir beklagt, dass keiner sie besuchen kommt. Äh… echt jetzt? So oder so ein kleines Dilemma.
    KK dein Arbeitsaufwand macht mir Sorgenfalten die kein Serum und kein Botox mehr wegbringt. Pass gut auf dich auf!

  4. Was Fische und Gäste sprichwörtlich gemeinsam haben – nach drei Tagen sind sie nicht mehr frisch.

    Wenn man in einer Urlaubsgegend wohnt, kann man davon ein Liedchen singen, wenn man viele Freunde auf der Welt verteilt hat, ebenso. Die Länge der Anreise schlägt sich dann unweigerlich in der Aufenthaltslänge nieder. Meistens arrangiert man sich ganz gut, aber etwas anstrengend ist das schon, wenn nicht selbst gerade nicht arbeiten muss; man wird da ganz gerne zum Reiseleiter gemacht, mit Full Service Hotel Mama und so weiter. Der Nachteil ist durchaus, dass für die Gäste die Besuche bei den Sehenswürdigkeiten etwas Neues sind, für einen selbst aber nicht, weil man dort mit anderem Besuch schon so oft war – damit fällt die Besonderheit des Erlebnisses für einen selbst meistens etwas mager aus.

    Wir haben das bislang immer so gehalten, dass wir maximal zwei Nächte bei Freunden bleiben und dann geht die Reise weiter, gerne mit anderen Freunden als Ziel.

  5. Die Idee mit der gratis Sonnencreme am Strand ist ja ganz nett und vielleicht auch in den Niederlanden machbar.
    Hier in Südspanien würde ich mir keine Creme die tagelang in der 40 Grad Hitze steht, auf die Haut reiben. Nach kurzer Zeit sind Filter und die Inhaltsstoffe hinüber. Und dann ist das Übel möglicherweise noch schlimmer.
    Wir waren heute hier auch am Strand mit der Nivea Sonnenmilch, ich empfand sie nicht so toll wiw früher, dauerte ewig bis der weiße Film einmassiert war (SPF 30), ich brauche da mal was neues.

    1. Die Textur scheint in Spanien eine andere zu sein, ich muss mal vergleichen. Ich mochte es auch nicht, ewigliches Weisseln!
      Liebe Grüße
      KK

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