LIFESTYLE: TRENDBAROMETER * 02.12.2022

Das KK-Trendbarometer schaut auf die Dinge, die mich in der vergangenen Woche bewegt, belustigt oder erschüttert haben. Ein bunter Mix, unterhaltsam, lustig, manchmal auch nachdenklich…

 

Saison für tropfende Nasen

Lange habe ich mich gewehrt, aber nun hat es mich doch erwischt. Ein grippaler Infekt mit laufender Nase, krächzendem Husten und allgemeiner Abgeschlagenheit. Kennt wohl jeder, ist nicht toll, man fällt aber auch nicht gleich tot um.

Nach ein paar Corona-Tests muss ich auch nicht fürchten, das wirklich unschöne Long-Covid-Syndrom zu bekommen, es bleibt ein stinknormaler Schnupfen. Allerdings auch mit Fieber, und das macht wirklich ziemlich „schüttelfrostig“ und müde. Daher bleibt das Trendbarometer heute auch kürzer, und ich verziehe mich frühzeitig in mein kuschelwarmes Bett.

Ist auch besser so, denn im Haus ist es ziemlich kühl. Woran liegt es? Am Energiesparen zum Beispiel, das ist uns ja derzeit allen auferlegt worden, und ich nehme es ausgesprochen ernst.

Die Temperatur im Haus ist generell unter 20 Grad eingestellt. Es wird nur zwischendurch mal aufgeheizt, damit nicht alles vollends auskühlt. Im Schlafzimmer liegt die Temperatur sogar noch etwas tiefer als im Rest. Der eigentlich wärmste Raum ist die Küche, weil dort beim Kochen und/oder Backen eine wunderbare Wärme anfällt, die man dann natürlich prima zum Leben weiter nutzen kann. Will sagen: Ich schreibe dieses KK-Trendbarometer am Küchentisch, nachdem ich ein Blech mit Weihnachtsplätzchen in den Ofen geschoben habe. Auch nicht schlecht, oder?

Trotzdem, wenn man zB. schreibt und sich weniger bewegt, wird es doch ziemlich schnell eiskalt um die Nase. Da helfen dann auch dicke Hose und Pullover kaum, man friert einfach „von innen her“, sodass man am liebsten einen ausgiebigen Saunabesuch planen würde. Doch noch bleibe ich eisern, die Gasheizung verharrt auf Sparbetrieb.

Übrigens scheint die Corona-Pandemie ja nicht für ein großartiges Umdenken der meisten Menschen gesorgt zu haben. Ich habe selten so viele Menschen derzeit erlebt, die bei einem „Schnupfen“ nicht zu Hause bleiben und ihre Umwelt vor ihren Viren bewahren. Alle rennen wie aufgestachelt durch die Gegend, stehen dicht auf dicht an der Supermarktkasse, gehen munter zur Arbeit und sitzen in der Virenbrutstätte, auch Großraumbüro genannt.

Und fragt man die dann, warum sie nicht besser zu Hause bleiben, kommt die Antwort: „Ach, ist doch nur so ein kleiner Schnupfen.“

Aber auch eine Schnupfen-Epidemie kann zum Problem werden. Und die Kinder sind momentan ja auch ein Beispiel dafür, wie es laufen kann, wenn man sich nicht doch hier und da an Kontaktbeschränkungen hält. Kinderkrankenhäuser stoßen gerade an ihre Kapazitäten, weil sich das RS-Virus (Erreger von Erkrankungen der unteren und oberen Atemwege) rasant verbreitet.

Hier bei uns ist momentan so gut wie jeder erkältet, und es ist für mich kein Wunder, wenn man sich dann irgendwann doch mal wieder so einen blöden Infekt einfängt. Überall schnieft und röchelt es, und ich frage mich, ob die kälteren Wohnungen vielleicht auch etwas damit zu tun haben?

Klar, durch Kälte fängt man sich keine „Erkältung“ ein, da braucht es dann doch auch den Kontakt zu (meist) Viren, aber zumindest unser Immunsystem kann empfindlich auf unschöne Temperaturschwankungen reagieren. Schließlich wird man zur leichteren Beute für die doofen Erreger, die uns dann für einige Tage ausknocken.

Ich denke, dass ich diesen Winter sehr oft in meiner Küche verbringen werde, alle Türen geschlossen, um die Wärme im Raum zu konservieren, und dazu Hühnersuppe, Tee und Plätzchen. Na super, da hoffe ich doch mal stark, dass das Energiesparen nicht zu unguten Schwankungen auf der Waage führen wird! 😉

 

Allen, die gerade auch mit Husten und Schnupfen zu kämpfen habe, wünsche ich schon mal GUTE BESSERUNG und einen gemütlichen zweiten Advent. Ich schicke virtuelle Hühnersuppe vorbei (selbst gemacht, nicht aus Pulver!)

 

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(Foto: KK  Keinerlei Sponsoring)

 

 

 

 


42 Gedanken zu “LIFESTYLE: TRENDBAROMETER * 02.12.2022

  1. Ganz liebe Genesungswünsche aus Nürnberg. Christkindelmarkt überfüllt wie eh und je, mach einen großen Bogen um die Innenstadt. So viele Menschen unterwegs und überall anzutrffen, trotzdem fehlt es allerorten an Personal. Rätselhaft. Wir sind auch eisern am Energie sparen und ich weiß genau, wovon du schreibst, mir ist immer leicht kalt.
    Ich geh tatsächlich dadurch jeden Tag früher zu Bett. Und dann grummel mein Groll gegen einen gewissen Diktator und ich wünschte mir insgeheim so einen James Bond, der da mal…Liebesgrüße NACH Moskau überbringt 🙈
    Lass dir deine Suppe schmecken
    Beste Genesungsgrüße
    Daniela

  2. Gute Besserung lieber KK!!
    Seit ich mich gegen Grippe impfen lasse, habe ich NULL Erkältungskrankheiten mehr. Das seit gut über 10 Jahren. Krankheitsbedingt wurde mir von der Impfung abgeraten, jetzt darf ich aber wieder. Mal sehen ob es nicht zu spät wird und ich mir doch was einfange.
    Liebe Grüße Christiane

    1. Den Effekt nach der Grippeimpfung hatte ich auch in den vergangenen Jahren. Im letzten und vorletzten nicht, denn da war man ja praktisch frei von allen grippalen Infekten, und in diesem Jahr habe ich gefühlt alle 5 Minuten nen Schnupfen. Grummel.
      Bleib gesund!
      KK

    1. Vielen Dank, heute ists schon viel besser. Vielleicht auch, weil ich heute in den sauren Apfel gebissen habe und die Heizung in einem Raum höher gestellt habe.
      Liebe Grüße
      KK

  3. Guten Morgen, auch ich wünsche ganz baldige Genesung. Bei mir dauert der Spuk schon 2 Wochen und ich fang mir gerade alles ein. Bronchitis, eitrige Angina, und diese doofe Bindehautentzündung. Naja, irgendwann muss es ja besser werden und wie sagen wir so schön: ein echter Wiener geht nicht unter. Yeah

    Wir heizen auf 21 grad, das ist für mich die Grenze zwischen zu kalt und angenehm. Ja, da bedanke ich mich auch bei einem gewissen Herrn in Russland. Hoffe, er hat es schön warm

    Schönen Freitag euch allen

  4. Gute Besserung auch von mir!🍀

    Und was die Kinderkliniken angeht: das RSV-Virus lenkt nur mal wieder den Blick auf das, was seit Jahren im Argen liegt. Wir hatten letztes Jahr das gleiche Problem. Ebenso im Jahr davor. Ein Bett für ein krankes Kind zu bekommen ist ein Glücksspiel bis unmöglich. Da werden fiebernde Säuglinge (30 Tage) mit positivem Covidtest zwar angeschaut, aber noch am selben Tag wieder entlassen, weil es keine Betten gibt. Und Eltern sitzen vier Stunden in der Notaufnahme, ohne dass das Kind von einem Arzt auch nur angeschaut wurde, ehe sie dann verzweifelt am nächsten Tag in der Kinderarztpraxis aufschlagen. Stand Oktober 22 vor (!) der RSV-Welle. Das Problem ist nicht neu. Es interessiert halt nur niemanden. 😢

    1. Sitze hier übrigens bei überwiegend 16 Grad in den Wohntäumen, Heizung im Bad geht gar nicht (Gruß an den Vermieter^^). Die Temperatur ist nicht so das Problem, aber der Lichtmangel. Ich mache nun nicht überall die Festbeleuchtung an, um Strom zu sparen. Aber das schlägt bei dem Wetter echt auf die Laune, so grau in grau.😬

    2. Oh ja, das stimmt total. Dieses Hantieren mit den Kliniken ist schon schlimm, aber Kinderkliniken sind bei uns wohl auch ziemlich vernachlässigt, weil Deutschland immer wieder erfolgreich Missstände verdrängt. Kinder haben auch nicht die beste Lobby hier bei uns. Traurig.
      Liebe Grüße
      KK

  5. Erstmal auch von mir gute Besserung! Im Büro ist es auch a…kalt. Durch die Großraumbüros noch Mal mehr. Teilweise sitzen wir in unseren Winterjacken am Schreibtisch. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist? Schönes Wochenende!

    1. Ja, und die dicken Jacken helfen ab einem gewissen Punkt auch nicht mehr. Umpf! Da weiß man, wie sich in den letzten Jahren die Schulkinder gefühlt haben, bei weit offenen Fenstern (Lüften wegen Corona) und dann natürlich ohne Heizung.
      Der fünffache Zwiebellook wird noch länger hochmodern bleiben. 😦
      Liebe Grüße
      KK

      1. Gestern hatte ich so viele Schichten an, dass ich mich kaum noch bewegen konnte. 😆
        An die Schulkinder mußte ich auch schon denken. Das stimmt, irgendwann helfen die Klamotten auch nicht mehr. Ständig kalte Hände und Füße sind unangenehm.
        Liebe Grüße Katinka

    2. unter diesen Umständen sollte keiner mehr Ü-Stunden arbeiten. Soll doch die Arbeit im kalten machen wer will. Ich gehe püntlich falls es kälter wird, bis jetzt geht es aber gerade so. Erkältungskrankenstand ist bei uns sehr hoch. Läuft………..
      LG

      1. Ich habe meine Home-Office Quote auch wieder erhöht. Im Büro ist es kalt und teilweise so laut dass ich mich nicht konzentrieren kann. Da sitze ich zu Hause besser. Und spare mir noch das Generve mit den Öffis.
        LG

  6. Auch von mir liebe Genesungswünsche, lieber KK, mit der Empfehlung heißen Ingwertee aus FRISCHEM! Ingwer zu trinken. Das wärmt und lindert und tut einfach gut. Dann noch Zitrone und etwas guten Honig dazu, bei mir hilft das immer.
    Wir haben die Heizung auch niedriger als sonst, aber wenn ich hier im Home Office sitze, mache ich zwischendurch doch mal meinen kleinen Heizlüfter an (wir haben vier kleine Solarteile, dafür reichen die!), sonst frieren mir die Finger zu toll.
    Dann kommt nächste Woche die Reise zur Firmen-Jahresendversammlung und Weihnachtsfeier, so mit ICE Fahrt etc, da bin ich ja auch mal gespannt, ob ich das Viren-frei überstehe, vermutlich nicht… 😦
    Aber erstmal schönen Freitag, schönes Wochenende, einen wunderbaren ersten Advent und bleibt/werdet gesund.
    Viele Grüße aus dem Norden, wo gerade die Schneeflöckchen tanzen ❤
    Melanie

    1. Oh ja, Ingwer ist eine der wärmenden Freunde, das trinke ich im Winter ständig. Ingwerwurzel ist ja mittlerweile auch leicht bei uns zu bekommen.
      Das mit den steifen Fingern durch die Kälte nervt mich auch, das hatte ich eigentlich noch nie, in diesem Jahr fällt es mir aber besonders stark auf.
      Bleib gesund!
      KK

  7. Gute Besserung auch von mir lieber KK. Ich war in den letzten Wochen zweimal leicht erkältet, was mich verwundert hat, da ich noch immer sehr vorsichtig bin, auch im Supermarkt noch eine Maske trage und häufig die Hände wasche und bemüht bin, mir nicht unbewusst ins Gesicht zu fassen.

    Ich lebe in einem Haus, das vor ca zehn Jahren komplett gedämmt wurde, so dass ich fast überhaupt nicht heizen muss und dennoch fast konstant 19 Grad habe. Mein Abschlag wurde nicht erhöht und für das letzte Jahr bekam ich eine große Rückerstattung. Ich bin sehr froh, vor eineinhalb Jahren in diese Wohnung gezogen zu sein. Auch wenn die Dämmung damals kein Kriterium für mich war und ich mich für die Wohnung entschieden habe, weil sie mir einfach gefallen hat, erweist sich das nun als großer Glücksfall.

    1. Stimmt, das ist ja wirklich prima. Hier bei uns ist die Dämmung auch super, aber wir sind auch Frischluftfanatiker und müssen nun lernen wirklich nur strategisch zu lüften und zB. nachts nicht das Fenster auf Kipp zu lassen, um dann morgens erst mal wieder hochzuheizen.
      Aber es lässt auch das Bewusstsein für den Wert von Energie wachsen. hat halt alles irgendwie auch eine positive Seite…hmm…
      Liebe Grüße
      KK

  8. Nach langer Zeit auch mal wieder ein >Hallo< von mir 🙂
    (Hätte mich eigentlich gern schon gestern wieder beteiligt.)
    Und guten Morgen natürlich 🙂
    Auch wenn er grau und trist ist, mit Nebel..eigentlich ein typischer Novembermorgen, aber mein Hassmonat November ist ein Glück schon vorbei. Trotzdem ist es nicht schön, auch tagsüber am liebsten Licht einschalten zu wollen..

    Der Lichtmangel macht mir auch sehr zu schaffen, ich zwinge mich jeden Tag zumindest einen langen Spaziergang zu machen, in erster Linie natürlich damit das Baby frische Luft bekommt, aber auch der Depressionsprävention wegen.
    Wie war das, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung?
    Ich hoffe auf den ersten Schnee, der sich wohl bald ankündigt. In Puderzucker gepackt sieht halt doch alles viel freundlicher aus und vor allem heller!

    Wir heizen nach wie vor auf 22Grad, außer das Schlafzimmer – ist mit Baby aber kälter auch einfach nicht machbar.

    Richtig schlimm erkältet war ich die letzten 2 Wochen auch, habe mich bei einem kleinen Mädchen angesteckt- und zwar mit dem eigentlich für Kinder so gefährlichen RSV.
    Sie hatte nur Husten und war eig auf dem Weg der Besserung, ich wollte unter dem Virus nur dahinsiechen 😀
    Mein kleiner Sohn hatte (wahrscheinlich bedingt durchs Stillen) ein Glück fast gar nichts, nur eine Nacht Fieber. Mein Mann auch nichts.
    Aber ich war so platt!!! Ein nicht enden wollender Reizhusten der einen besonders nachts so gequält hat, begonnen mit Halskratzen und Halsschmerzen und mega Kopfschmerzen die einen Tag in einer Migräne endeten. Wünsche ich niemandem. Wenigstens waren aber die Nasennebenhöhlen frei und ich bekam Luft, kurioserweise..

    Ansonsten empfinde ich die derzeitige Situation oft wie Kabarett. So unrealistisch eigentlich, dass man nicht glauben will, dass es wahr sein kann.
    Erst Corona, dann der Krieg und jetzt die damit so enorm gestiegenen Kosten machen schon Angst.
    Die eigentlich besser zu boykottierende WM erwähne ich hier besser nur am Rande, da es sich wohl eh erledigt hat. Ich fand es ja ein Trauerspiel, dass man überhaupt dahin gefahren ist um sich so oder so zu blamieren..Allein der Anwesenheit wegen..

    Jedenfalls konsumiere ich deswegen Nachrichten derzeit nur sehr dosiert, weil es mir in dieser tristen Jahreszeit nicht gut tun würde, wenn so viel Negatives auf mich einprasselt. Da verbringe ich lieber glückselig mit meinem Baby die Zeit, die Welt durch Kinderaugen nochmal neu zu entdecken
    -allein den Geschmack eines Apfels- ist da sehr viel erheiternder und lässt einen die Sorgen dieses Jahres kurzzeitig vergessen.

    Gute Besserung lieber KK, werd schnell wieder gesund und kühle nicht zu sehr aus.

    ich habe weiterhin fleißig mitgelesen die letzten Monate, auch wenn es zum Kommentieren meist nicht gereicht hat.

    gLG aus dem Schwarzwald

    1. Ja Hallo, schön, wieder mal von Dir zu hören!
      Dein Bild mit dem Kabarett und der Weltlage trifft auch mein Zeitgefühl genau. Es sind seltsame Zeiten, und ich hoffe alles nicht nur Vorboten für noch abstrusere Dinge.
      Liebe Grüße
      KK

  9. Guten Morgen,
    gute Besserung für dich ( und alle anderen Betroffenen).
    Trotz allem, ein schönes Bild, Du am Küchentisch mit
    Plätzchen.
    Wie gut, das bald die Tage wieder länger werden.
    Bei mir ist auch der Teekonsum gestiegen, obwohl ich
    Kaffee so sehr liebe.
    lg
    sylvia

    1. Nachdem ich dem (koffeinierten) Kaffee ja abgeschworen habe, mag ich dann doch einige Teesorten sehr gern. Und die Plätzchen waren echt..ähh…heilsam und lecker….und viel.
      Liebe Grüße
      KK

  10. Lieber KK,

    Viele gute Genesungswünsche aus dem Rande des Münsterlandes! 🍀 Allen anderen Erkrankten ebenfalls eine grosse Portion gute Besserung! 🍀

    Bei (Reiz)Husten kann ich 3 bis 4 Tassen Thymiantee am Tag empfehlen, wirkt zumindest bei mir zuverlässig (über den Geschmack lässt es sich streiten…).

    Wie Marie (leider) schreibt, das allwährende Thema der mediz. Versorgung der Kinder bzw Kapazitäten der Kinderkliniken liegt seit Langem im Argen. Kinder haben einfach keine Lobby.
    Ein Kindergartenkind aus der Gruppe meiner Tochter musste letztes Jahr aufgrund des RS Virus stationär in die Klinik. Hierfür musste ein Säugling entlassen werden, damit das Kind aufgenommen werden konnte. Das ist ein Ritt auf dem Vulkan zu Lasten der kleinen Kinder. Einfach nur bitter.

    Im Kampf gegen triste Novembertage werden wir heute leckere Engelsaugen sowie Butterplätzchen backen und diese bei Kerzenlicht geniessen.

    Allein einen guten Start in ein schönes Wochenende!
    Steffi

  11. Moin,
    auch aus Schleswig-Holstein ( wo es heute morgen weiss überzuckert war) kommen Genesungswünsche.
    Bis jetzt sind hier alle gesund und ich hoffe das es so bleibt. Der Gg kommt heute von einer Dienstreise in die Slowakei wieder und ich wünsche mir, er kommt OHNE Mitbringsel.
    Die Heizung läuft hier auf 20°, aber nur im Wohnzimmer.Ich heize deutlich weniger Räume als in den letzten Jahren, friere aber auch mehr *bibber*
    Allen immer eine Tasse heißen Tee in Reichweite 🫖
    Claudia

    1. Die wärmenden Lebensmittel (chin. Medizin) sind da tatsächlich hilfreich, ich nutze das nun auch, obwohl ich es früher immer eher abgetan hatte.
      Liebe Grüße und gesund bleiben!
      KK

  12. Auch von mir Grüße und Genesungswünsche. Ingwertee, wie von Mel empfohlen kann ich nur bejahen. Auch indischer Chai mit Honig wärmt gut.

  13. Ein freundliches Hatschi! allen Krankensesseln!
    Ich möchte meinen Senf zum Thema „Arbeiten gehen trotz Erkältung bzw. Virenschleuderei oder ob man zum Schutz der Mitmenschen besser zu Hause bleibt“ abgeben:
    Vor meiner Pensionierung war ich jahrelang in einer Rehaklinik als Rezeptionistin tätig. Das bedeutet, dass sich etwa 10 Kolleginnen einen täglicher Schichtdienst von 06.30 bis 22.00 Uhr an zwei getrennten Abteilungsrezeptionen teilen. 06.30 Uhr ganz wichtig in Windeseile das gesamte Haus in Gang bringen, alle Alarmsysteme deaktivieren, Computersysteme hochfahren, das eigene Backoffice aktivieren, etc. Wenn ich also um 05.00 Uhr früh in meinem Bett erwachte und mich ganz schlecht fühlte, konnte ich unmöglich unverzüglich eine Kollegin aufwecken um ihr mitzuteilen, dass sie für mich einspringen muss. Diese hatte ja gestern bis 22.00 Uhr Dienst und musste laut Arbeitszeitgesetz eine bestimmte Ruhezeit zwischen den Schichten einhalten. Und überhaupt war so ein Ansinnen ein kollegiales No go.
    Ich möchte lediglich darauf hinweisen, dass ein Krankenstand in vielen, vielen Berufen eine mittlere Katastrophe bedeuten kann und es sich ein loyaler und pflichtbewußter kleiner unterbezahlter Mitarbeiter mit trotzdem immenser Verantwortung dreimal überlegt, ob er wegen einer Erkältung daheim bleibt – den Kolleginnen zuliebe.
    In diesem Sinne bleibt’s gesund und seid stets nett und freundlich zu der arbeitenden Bevölkerung – sie werden es zu schätzen wissen. 🌹

    1. Du hast ganz recht, es gibt so viele Jobs, mit denen eine hohe Verantwortung einhergeht. Auf dem Blog muss ich ja immer ein wenig verallgemeinern, sonst wären die Artikel irgendwann unendlich lang. Aber was du beschreibst, ist wirklich ein großes Problem. Niemand dürfte eigentlich unersetzbar sein, wenn es um die Arbeit geht. Aber der Gedanke stößt natürlich schnell an seine Grenzen.
      Ähnlich sieht es ja auch bei Selbstständigen in Ich-AGs aus. Keine Arbeit, kein Geld. Krankentagegeld ist unerschwinglich. Was macht man da? Arbeiten gehen – so wie ich auch.
      Aber ich halte wenigstens Abstand, trage ständig eine Maske, wasche andauernd die Hände, usw.
      Es ist beileibe kein einfaches Thema.
      Liebe Grüße
      KK

  14. Gute Besserung lieber Herr Konsumkaiser! Ich wünsche schnelle Genesung! Ich heize im Moment auch mit meinem Backofen, da der jährliche Plätzchen-Backmarathon läuft (den ich mir auch trotz Stromsparen nicht nehmen lassen wollte).
    Gute Besserung auch an all die anderen Kranken!
    Liebe Grüße aus der warmen Küche Caro

  15. Gute Besserung an KK und alle anderen Angeschnupften ! Sende euch eine schöne Tasse 🍵 Tee 🫖 mit gutem Ingwerhonig. 🧣und gut ausruhen 🛋️ 📖

  16. Lieber KK,
    auch von mir Gute Besserung. Virusinfektionen der Atemwege werden ja eher symptomatisch behandelt. Ingwer, Honig und Zitrone sind als natürliche Mittel erfahrungsgemäß sehr hilfreich. Ich habe mir vor einigen Tagen ein „ natürliches Antibiotikum „ aus Knoblauch, Kurkuma, Ingwer, Apfelessig… angesetzt. Riecht nicht wirklich lecker-aber wenn’s hilft .
    Auch wenn es manchmal schwer fällt, sind Spaziergänge an der frischen Luft durchaus belebend.
    Die Situation in den Kliniken war leider schon vor 20 Jahren absehbar. Es hat nur noch niemals irgendjemandem interessiert. Wesentlich dramatischer sieht es allerdings in den Arztpraxen aus. Davon hört man nur gar nichts. Nur ein Bruchteil der Erkrankten müssen überhaupt stationär behandelt werden, der Hauptanteil wird von den niedergelassen Ärzten und MFA versorgt. Und die von Herrn Lauterbach geplanten Kürzungen werden die Situation noch mehr verschärfen.
    Dennoch dürfen wir nicht vergessen, in welch einem luxuriösen Gesundheitssystem wir in Deutschland leben.
    Ich wünsche allen einen schönen 2.Advent.

    1. Hallo Kathrin, über die „heilende Kraft“ von Spaziergängen habe ich auch öfter berichtet, da kann ich dir voll zustimmen. Nur im Bett liegen ist was für die Akutphase, zB. bei Fieber, danach muss es auf die Füße gehen. Sanft aber konsequent.
      Bei den Arztpraxen ist es ja leider auch so eine Art Glücksspiel. Es gibt die, die sozusagen im Luxus schwelgen, viele Privatpatienten haben, gute Lage, usw. Und dann die strukturschwachen Gebiete, wo fast niemand sich mehr niederlassen möchte.
      Bei diesen doofen Fallpauschalen als Einnahmequelle bei Kassenpatienten ist das aber alles auch kein Wunder mehr.
      Es wird irgendwie immer ungerechter, und steuert auf Kollaps zu. Dann nützt irgendwann auch das luxuriöse Gesundheitssystem nicht mehr, wenn die Ausführenden keinen Bock mehr haben.
      Liebe Grüße
      KK

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