LIFESTYLE: TSCHÜSS ALKOHOL, ICH VERMISSE DICH NICHT!

Seit meiner Herzerkrankung im letzten Jahr übe ich den totalen Verzicht. Seit Dezember habe ich keinen Schluck Alkohol mehr getrunken. Aber fällt das nicht schwer? Wie sieht es mit der Geselligkeit aus? Und Alkohol soll in Maßen doch auch gesund sein?

 

 

Seit ich im letzten Dezember eine unschöne zweite Begegnung mit Herz-Vorhofflimmern hatte, habe ich dem Alkohol abgeschworen. Ich habe für mich feststellen können, dass auch kleine Mengen Alkohol genügen, meinen Herzrhythmus ungünstig zu beeinflussen.

Das muss nicht bei jedem Menschen so sein, aber man weiß, dass Alkohol ein ernst zu nehmender Auslöser sein kann. Will der Rhythmus erst gar nicht mehr zur Ruhe kommen, muss ein Elektroschock die Sache richten, oder man denkt über eine Operation am Herzen nach.

Da denke ich dann aber ganz konservativ und versuche es nun mit der Abstinenz. Und was soll ich sagen? Seit fast einem halben Jahr verhält sich mein Herzrhythmus unauffällig und zuverlässig. Der Alltag ist kein Problem, selbst nervenaufreibende Situationen oder anstrengende Sporteinheiten haben keinerlei unguten Einfluss.

Auch beim Essen bin ich vorsichtiger geworden: Vollschlagen bis zum Anschlag gibts bei mir nicht mehr, da kann das Essen noch so wunderbar schmecken. Nachschlag ja gerne, aber immer nur kleine Portionen. Auch das hat, meiner Meinung nach, einen positiven Effekt bei mir.

An den entkoffeinierten Kaffee habe ich mich mittlerweile auch schon total gewöhnt. Unglaublich, aber ich brauche keine stimulierenden Mittel wie Kaffee oder Tee mehr, um morgens in die Gänge zu kommen.

Wichtig ist, dass man sich selbst genau beobachtet und versucht zu identifizieren, in welchen Situationen die Herzrhythmusstörungen auftreten. Und das bitte weiträumig bewerten. Wenn ich gestern Alkohol getrunken hatte, gab es am nächsten Tag die andauernden Stolperer und Herzrasen. Es muss also nicht alles zeitgleich geschehen!

 

Doch wie schwer ist es, das Leben so drastisch umzustellen. Da kann ich nur auf mein Lieblingswort zurückgreifen: Es ist alles eine Frage des Leidensdrucks.

Ein ausreichend großer Leidensdruck stellt eine wichtige Triebfeder für Veränderungen dar. Mir selbst ist es gar nicht vorgekommen, wie eine große Entscheidung, die mein Leben sonderlich verändert. Ich hatte viel mehr Angst vor den wiederkehrenden Rhythmusstörungen. Auch die Operation am Herzen ist natürlich etwas, das man gerne pulverisieren möchte, wenn es irgendwie geht.

Und als ich spürte, dass der Verzicht auf einige (natürlich auch lieb gewordene) Dinge mir körperlich aber mehr gut tat, als dass ich sie vermisste, war das Thema eigentlich kaum noch präsent. Ich mache mir darüber kaum noch Gedanken.

Zuerst hatte ich Bedenken, dass man in geselliger Runde (huch, das klingt so „alt“ – also lieber so wie es ist: beim Party machen) doch den Stimmungsaufheller Alkohol vermissen könnte. Doch bei mir schlägt das zum Glück überhaupt nicht zu Buche. Als offener Mensch brauche ich glücklicherweise nicht unbedingt die enthemmende Wirkung des Alkohols. Ich stellte fest: Ich kann auch total gut drauf sein, wenn ich 0% Alkohol im Blut habe. Ehrlich gesagt war das eine ziemlich beflügelnde Erkenntnis für mich persönlich.

 

Allerdings kann man das überhaupt nicht verallgemeinern. Und es wäre auch falsch und könnte auf falsche Fährten führen. Es ist nämlich eigentlich niemals einfach, lang gehegte Traditionen aufzugeben. Die sind mitunter ein Teil von uns. Gerade wenn es um Suchtproblematiken geht, können wir Menschen eben auch ziemlich verschieden sein.

Manchmal führt der (kalte) rigorose Verzicht nur zu einer Art Rückfall, die die betroffene Person in eine noch unkontrollierbarere Situation bringen kann. Erst recht bei Alkohol.

Vielleicht sollte man sich vor der Entscheidung etwas radikal zu verändern, die zwei berühmten Fragen stellen, die in der Lage sein können, ein mögliches Problem mit Alkohol zu erkennen. Das bedeutet nicht, dass man damit eine Alkoholkrankheit diagnostizieren kann, sondern einzig die Erkenntnis, dass das eigene Verhältnis zum Alkohol überdacht werden sollte. Und zwar zusammen mit jemandem, der Ahnung vom Thema hat.

 

Diese Kurzversionen der Fragen zum Thema Alkohol lauten:

„Wie oft trinke ich vier (Frauen) / fünf (Männer) oder mehr alkoholische Getränke bei einer Gelegenheit?“

und

„Habe ich jemals morgens zuerst Alkohol getrunken, um mich nervlich zu stabilisieren oder wieder fit zu fühlen?“

 

Wer „häufig“ oder „regelmäßig“ auf die erste Frage antwortet, sollte sich vielleicht Gedanken zu seinem Trinkverhalten machen. Das Gleiche gilt für die zweite Frage, wenn diese mit „Ja“ beantwortet wird. Erkenne ich mich in beiden Fragen gleichermaßen, ist auch hier Rat einzuholen. „Aufhören – knallhart, ab sofort und komplett“ ist in vielen Fällen nicht zielführend, das sollte man dann mit Fachleuten planen. Und keine Angst, die wenigsten Menschen checken dann gleich in der Betty Ford Klinik ein. 😉

 

 

Ich selbst bin froh, dass ich für mich einen Weg gefunden zu haben scheine, der hoffentlich weiterhin gute Ergebnisse liefert, denn ansonsten kommt man um die Operation nicht herum. Aber auch damit kommt man klar, denn die Hoffnung auf ein ungetrübtes, sportlich aktives Leben ist bei mir deutlich größer. ☀️

 

 

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(Fotos: Pixabay  Kein Sponsoring.  Bitte bedenkt, dass dieser Artikel nicht zur Diagnose oder Heilung von Krankheiten dient, sondern als allgemeiner und laienhafte Denkanstoß gesehen werden soll. Bei Fragen und Unsicherheiten bitte unbedingt an Fachleute wenden! Nicht aufschieben und warten, schneller ist immer besser.)


27 Gedanken zu “LIFESTYLE: TSCHÜSS ALKOHOL, ICH VERMISSE DICH NICHT!

  1. Hallo, interessantes Thema. Hab nach einer Reportage auch schon mal den Selbstversuch gestartet, 4 Wochen komplett auf Alkohol zu verzichten. Ohne sonstigen Anlass- einfach weil Alkohol verniedlicht wird in unserer Gesellschaft. Komischerweise fiel es mir am schwersten, als eine Serienprotagonistin sich abends ein großes Glas Rotwein eingeschenkt hat. Dabei mache ich sowas gar nicht. Aber der Anblick hat mir Appetit auf den Geschmack gemacht, und das fand ich wiederum befremdlich. Ich habe nur unregelmäßig Wein zu Hause und trinke ca. 100 ml zu einer Mahlzeit oder danach, selten gibt es Nachschlag.
    Früher hab ich 1x die Woche beim „geselligen Abend“ außer Haus 1- 2 Wein getrunken, nun ja Corona hat auch was Positives😉
    Auch nach den Impfungen hab ich rigoros 2 Wochen null Alkohol konsumiert, damit mein Körper schön Immunität aufbaut. Kein Ding, aber allein die Vorstellung, etwas nicht zu dürfen, triggert.
    Aber ich kann dein Motiv nachvollziehen- mit Darmerkrankung meidet man auch instinktiv, was nicht gut bekommt, bzw. reduziert drastisch-,das macht man auch freiwillig und automatisch.
    Insgesamt bin ich aber so viel Genussmensch, dass ich auf nix komplett verzichten möchte.
    Aber sich Gedanken über den eigenen Konsum in jeglicher Hinsicht zu machen, hat denke ich noch nie geschadet. Daher danke für den Denkanstoß und dir weiterhin alles Gute für deine Gesundheit 💪🤞

    LG Christine

    1. Dankeschön! Dieser komplette Verzicht fiele mir bei Essen zum Beispiel unsagbar schwer. Da würde mich eine Erkrankung bei der man keine Nahrungsmittel mehr essen kann total aus der Bahn werfen. Als Genussmensch kompletten Verzicht zu üben ist eine Qual und beraubt einen einer Menge Lebensqualität.
      Aber wie Du schon schreibt, sich zumindest seiner Gewohnheiten klar zu werden, ist auch schon mal gut.
      Liebe Grüße
      KK

  2. Lieber KK, es freut mich, dass es Dir so gut geht und Dein Herz wieder vorbildlich seinen Job erledigt. Ich kann Dir den kausalen Zusammenhang von Alkohol und Herzerkrankungen (ich nenns jetzt einfach mal so sehr verallgemeinernd) auch von hier aus bestätigen. Trinkt mein Lieblingsmensch Alkohol hat er einen höheren Blutdruck, schläft schlechter und schwitzt mehr.
    Ich für mich nehme mir auch immer mal wieder vor abstinent zu sein und zu bleiben. Zum einen weil ich tatsächlich gar kein großer Liebhaber von alkoholischen Getränken bin und ich lieber was leckeres dafür esse, als die kcal zu trinken.
    Was ich jedoch wirklich mag ist die entspannende Wirkung, dieses leicht „Watte im Kopf haben Gefühl“. Da bin ich jetzt mal ganz ehrlich 🙂 Gerade in stressigen Zeiten entspannt mich dies und lässt mich abends runter fahren. Also trinke ich aktuell meist 2 Gläser Rose‘, hier aber den fruchtigen. Also Du merkst, ein richtiger Weinliebhaber oder -kenner bin ich nun wirklich nicht. Bier mag ich auch nicht. Zu bitter.
    Ich habe mir also vorgenommen nach unserem Umzug/Einzug ins neue Heim nochmal einen Start in Richtung Abstinenz zu unternehmen.
    Das größte Problem besteht einfach darin, bestehende Gewohnheiten einfach abzulegen. Und solange die gesellschaftliche Akzeptanz des Alkoholkonsums auch noch so dermaßen hoch ist, stellt man sich mit seiner abstinenten Einstellung schon etwas in den Fokus. Dieses „komm doch nur ein Glas oder nur zum Anstoßen“ kennst Du jetzt sicher auch?
    Ich finds super, dass Du eine alte Gewohnheit so einfach abgelegt hast und dass es Dir damit so gut geht.
    Hab jetzt mal den warm up hier gemacht und hoffe, der ein oder andere schreibt auch was zum Thema. Find ich sehr spannend mal eure Erfahrung/Einstellung zum Thema „Rauschmittel“ zu lesen.
    LG Eileen

    1. Liebe Eileen, was Du schreibst, stimmt vollkommen. Die Gesellschaft steht Abstinenzlern immer eher kritisch gegenüber. Nicht sehr hilfreich.
      Trotzdem mag ich das „Watte im Kopf“ Gefühl eigentlich auch manchmal. Ich glaube, das könnte ich schon ab und an vermissen. 😉
      Liebe Grüße
      KK

  3. Hallo KK, das freut mich zu hören, dass du mit dieser Umstellung so gut fährst! Ich stimme dir beim Leidensdruck absolut zu. Wenn einem etwas wirklich wichtig ist, dann sieht man auch mehr Chancen als Probleme bei so einer Umstellung.
    Alkohol hat bei mir noch nie eine große Rolle gespielt, ich komme aber auch aus einem Elternhaus, wo Alkohol zum Essen absolut unüblich war. Ich denke, sowas prägt auch. Zu Partyzeiten, die mittlerweile aber auch vorüber sind, hab ich durchaus auch mitgetrunken, konnte (und kann) aber auch immer Spaß bis in den Morgen ohne Alkohol haben, wenn ich mit dem Auto unterwegs war. Mittlerweile ist es sogar so, dass ich sogar bei kleinen Mengen Alkohol am Abend spüre, dass ich anders/schlechter schlafe. Ich frage mich, ob ich früher weniger sensibel reagiert habe oder das einfach nicht bemerkte? Jedenfalls eine interessante Entwicklung. Ab und zu genieße ich durchaus einen guten Wein, Prosecco mag ich auch gern, aber in Summe gesehen tritt das nicht oft ein. Im normalen Alltag mag ich auch diese diffuse Gefühl nach Alkoholgenuss auch gar nicht. Ich mag meine Sinne beisammen haben. 🙂
    Wenn ich auf etwas dauerhaft verzichten müsste, dann wäre Alkohol für mich kein Thema, weil einfach wenig präsent in meinen Gedanken. Bei Süßem hätte ich ein viel größeres Problem und das könnte ich vermutlich nicht auf Dauer durchziehen 😉

    1. Oh ja, die Zuckersucht wird deutlich unterschätzt. Da bin ich auch ein Junkie. Maßhalten wäre das Geheimnis, aber die Verlockungen lauern ja überall! 😉
      Liebe Grüße
      KK

      1. Eis, dunkle Schokolade, Pralinen von Berger, Kuchen, Desserts ….. puh, es gibt einfach zu viele Verlockungen 😀 Aber Maßhalten ist für mich auch der beste Umgang damit!

  4. Guten Morgen,

    ich habe Alkohol mal mit 15 probiert und fand das so widerlich, dass ich nie wieder welchen getrunken habe, also wirklich niemals. Und bei jeder Gelegenheit in geselliger Runde werde ich von nicht so nahestehenden Leuten gefragt, „wie lange ich denn schon trocken bin“ und ob ich „ein Problem mit Alkohol“ hätte. Niemand kommt auf die Idee, daß das Problem auf der anderen Seite liegt, nämlich bei denen, die nicht akzeptieren können, daß man nichts trinkt.

    LG, Wally

    1. Danke, das spricht mir aus der Seele!
      Ich arbeite seit fast 15 Jahren in demselben kleinen Unternehmen, trinke bei Feiern und sonstigen Anlässen NIE etwas (auch einfach, weil es mir nicht schmeckt) und bekomme zu jeder Gelegenheit als Dankeschön WEIN von meinem Chef geschenkt! Und frage mich immer, was soll das? Alle hier wissen, dass ich unheimlich gern gute Schokolade esse und Blumen und Pfanzen liebe, aber keinen Alkohol trinke. Warum ist Alkohol als Dankeschön in gesellschaftlichen und geschäftlichen Kreisen so akzeptiert?! Man schenkt doch auch einem Nichtraucher keine Zigaretten oder einem Diabetiker Kuchen?
      LG
      Mairi

  5. Also ich bin Genussmensch und trinke gerne mal ein Bier oder Weinchen oder so……aber sich komplett zu bedüdeln wie früher? Da habe ich mit 37 einfach keinen Bock mehr drauf, am nächsten Tag komplett im Eimer zu sein, mir is da leider auch immer echt schlecht vom Kreislauf her…..da hab ich einfach keinen Bock mehr drauf

  6. Ich bin ja Romanist und relativ oft in Frankreich. Ohne Wein geht da gar nichts. Zu einem schönen Essen ein schöner Wein ist doch wunderbar. In Italien und Spanien ebenso. Aber auch hier gilt die Platitüde: Mass halten. Wenn ich in München bin, trinke ich auch gerne ein schönes Weissbier.

  7. ich habe vor 20 Jahren aufgehört Alkohol zu trinken. Der Hauptgrund war, ehrlich, die Optik. Ich habe früher schon ordentlich gefeiert und danach sah ich so schlimm aus, gefühlt Jahrzehnte älter und schlecht ging es mir auch.Nach ein paar Monaten Abstinenz merkte ich, dass mir allein schon der Geruch von Alkohol unangenehm ist. Ich vermisse gar nichts, einzig mehr oder weniger nervig ist es, wenn um einen herum alle bedüdelt sind.

  8. Dann fällt ja die Victoria Backham Diät aus! Immer wenn man Hunger hat, einen Schluck Rotwein trinken.
    Ich kenne etliche Manager aus dem oberen Management, die trinken alle. Schmeissen Abends
    Den Armani Anzug in die Ecke und machen eine Flasche Wein auf. Am Wochenende auch mehrere.
    Es glaubt doch wohl kein Mensch im Ernst das so ein Arbeitspensum ohne Doping geht. Völlig unverständlich das dieser Konsum legal ist.
    Liebe Grüße Christiane

  9. Hallo in die Runde! Das ist eine spannende Diskussion. Bei mir hat sich der Alkoholkonsum im Gegensatz zu früher sehr reduziert, wobei Alkohol = Wein ist. Harte Sachen mochte ich noch nie. Aber ich gebe zu, dass ich ein Glas Wein zum Essen liebe. Süße Getränke scheiden vollkommen aus. Alkoholfreies Weizenbier geht nur im Sommer oder als erfrischendes isotonisches Getränk nach dem Sport. Alkoholfreie Weine sind ja aktuell sehr im Kommen, schmecken mir aber leider gar nicht. Alkoholfreier Sekt geht da schon eher, da macht die Kohlensäure einiges wett. Deshalb bleibe ich bislang beim Wein zum Essen. Zum Feiern brauche ich keinen Alkohol, aber Wasser ist auf Dauer langweilig. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach Inspirationen für alkoholfreie Drinks, Cocktails etc. Wenn Ihr da Tipps habt, immer gerne… 🙂
    Sonnige Grüße, Tina

  10. Das ist in der Tat ein interessantes Thema, mit dem ich mich selbst auch viel auseinandersetze. Früher habe ich mir auf Parties IMMER 4-5 Drinks hinter die Binde gegossen, ich dachte damals, das sei der SINN von Parties. Nun gibt es einerseits im fortgeschritteneren Alter und auch wegen der Coronazeit natürlich sowieso deutlich weniger Parties. Aber wenn es dann doch mal ein paar Drinks mehr waren, dann merke ich das noch 2 Tage danach mit Schlappheit, Müdigkeit, und mangelnder Fitness. Und das überlege ich mir jetzt tatsächlich auch 2 Mal, ob ich mir das antun möchte, und es passiert nur noch sehr, wirklich sehr selten. Ansonsten habe ich so meine Regeln, ein oder zwei Glas Wein nur maximal an EINEM Tag in der Woche und 1-2 Mal im Jahr 4 Wochen lang gar keinen Alkohol. Aus figürlichen Gründen und wegen der Optik, genau wie eine meiner Vorrednerinnen hier.

    Schön, dass es bei Dir so einen deutlichen und positiven Effekt hat, was Dein Herz betrifft, das ist doch tatsächlich die beste Motivation überhaupt !

  11. Schön, dass es Dir nun wieder besser geht, nachdem Du so tapfer Alkohol und Koffein aus Deinem Leben verbannt hast. Dabei hilft die Frage `was tut mir eigentlich gut – das Glas Wein oder keines?’ ungemein.

    Für den Alltag möchte (und muss) ich weder auf meinen Kaffee verzichten noch auf ein Getränk hin und wieder. Meine Cocktailkünste sind nicht von schlechten Eltern! Auch ein schöner Wein oder ein kühles Bier gehört ab und zu dazu – aber man steht nicht vor dem Barschrank und kratzt lechzend an der Tür.

    Die zwei Fragen, die Du oben aufgelistet hast, sind ja echt heftig! Wenn es erst einmal soweit ist… boah.
    Vermutlich hilft es, wenn man zunehmend weniger verträgt. Die Beobachtung von ChristianeBVB kann ich voll und ganz unterschreiben: etliche High-flyer sind spätabends ziemlich dicht; viele arbeiten fast nur und kommen oft nicht mal eben so runter, da ist der Griff zur Flasche leider naheliegend, Exzesse überhaupt.

    Koffeinverzicht? Alle Achtung (nee, ohne meine drei Tassen geht es nicht)!

  12. Vor ca vier Jahren musste ich aus gesundheitlichen Gründen auch aufhören Alkohol und Kaffee zu trinken.
    Ich habe noch nie viel getrunken, aber gefehlt hat mir trotzdem etwas. Dann habe ich begonnen,wenn mein Mann zu einem Essen zu Hause eine Flasche Rotwein aufmachte, mir auch ein schönes Rotweinglas zu nehmen und mir eine rote Saftschorle zu machen. Das sieht für mich einfach edler und besonders aus, mir kommts anscheinend mehr auf das Ambiente als auf den Alkohol an.
    Bei Cocktails mach ich es ähnlich – ein schönes Glas, evtl alkoholfreier Sekt, Bitterino oder Holundersirup oder… und eine schöne Deko aus Obst… am Glasrand.

    Wenn ich unterwegs bin, frag ich immermal nach alkoholfreien Drinks. Da hab‘ ich immer öfter Erfolg.

    Beim Kaffee bin ich nicht so streng. Ich mag nur Espresso, zuhause trink ich coffeinfreien Espresso, auswärts eher „normalen“Espresso. Da schmecken mir meist die Coffeinfreien nicht. Allerdings sind das auswärts nur vielleicht 2 Espressi in der Woche.

    1. Das wurde oben ja auch schon angefragt: Einen Blogpost zu alkoholfreien Cocktails und Weincreationen werde ich sicher noch machen. Das Wetter lädt ja dazu ein. Muss mich mal schlau machen. Schöne Deko/Ambiente zum alkoholfreien Drink finde ich auch super. Tolle Anregung!
      Liebe Grüße
      KK

      1. Da möchte ich schon mal auf meinen Liebling hinweisen: beim Caipi einfach den Rum weglassen. Viel leckerer als mit Rum.🤩

        Vor 15 Jahren brach ich mir den Fuß und beschloß, mit Gips und Krücken lieber keinen Alkohol zu trinken, das Zeug macht schon in geringer Dosis unachtsam. Vorher war das Glas Wein zum Essen Standard. Irgendwie verging mir in der Zeit die Lust auf Alkohol und kam nicht wieder. Ein Gläschen Dom Perignon würde ich nehmen, aus purer Neugierde, ob mir der noch schmeckt. Oder einen Benedictine. Gelegentlich probiere ich einen Schluck Wein, wenn mein Liebster ein besonders edles Tröpfchen ergattert hat. Oder einen 43er nach dem Dessert mit Gästen. Das ist dann mein Maximum an social drinking😊

        Ich kann auch bestätigen, daß man sich für Abstinenz fast schon entschuldigen muß. Inzwischen sage ich im Zweifel nur noch, ich hätte in meiner Jugend genug für den Rest meines Lebens gefeiert😇

        Männer könnten aus hormonellen Gründen zur Abstinenz neigen. Alkohol, besonders Bier und Schnaps, führen zu vermehrt weiblichen Hormonen, was sich u.a. durch körperliche Veränderungen wie Brustwachstum bemerkbar macht.

        Mein Hauptkonsum liegt beim Backen. Weincreme-Sahnetorte schluckt locker einen halben Liter 🙂

      2. Oh ja, gute Idee. Die Idee mit dem Virgin Caipi werde ich mal ausprobieren.
        Die sahnigen alkoholfreien Cocktails sind mir persönlich zu mächtig und ein paar erfrischende leichte Anregungen kommen sicher gut an.

  13. Habe früher auch viel Alkohol getrunken, schmeckt mir seit Jahren überhaupt nicht mehr.
    Man wird ja auch älter, dann achtet man zwangsläufig mehr auf Ernährung und Gesundheit😌😉der gesunde Körper dankt es mir und die ,Jugendsünden‘ relativieren sich🤣
    Lieber KK❣️ich bin geschockt von deinen Herzproblemen zu lesen😱🥹und wünsche dir
    gesundheitlich eine ganz starke Regeneration und
    Widerstandskraft💪💪💪💪💪🍀🍄
    Mein Mann hatte letztes Jahr auch Herzprobleme,
    hat 3 Stents (glaube, man schreibt es so)gesetzt bekommen.
    GuK 🥰🥰

  14. Ich musste mich schon als junge Erwachsene verteidigen, warum ich keinen Alkohol trinke. Mir schmeckt er fast nie, hat am Ende im Anhang einen komischen Geschmack, also es wirkt so, als schmeckt jeder Alkohol gleich, wenn der Schluck den Hals passiert und zudem kommt dazu, dass ich ihn nicht gut vertrage, bin schnell betrunken. Es ist wirklich immer wieder ein kleiner Kampf, wenn man keinen Alkohol trinken möchte.
    Andauernd sich erklären, andauernd versucht man mich zu überreden. Selbst meine Oma versucht mich immer wieder zu Anlässen zu überreden 😁 Alkohol kann doch nicht so wichtig sein! Vor allem, warum muss ein anderer auch was trinken, wenn man ein Glas bestellt… Ist doc unlogisch

  15. Für diejenigen die regelmässig Alkohol trinken, gibt es eine „Regel“:
    1 Tag pro Woche
    1 Woche am Stück pro Monat
    1 Monat am Stück pro Jahr keinen Alkohol trinken.
    Ich habe immer mal wieder alkfreie Tage/Wochen/Monate.

    Was ich nicht mag ist pures Bier, stattdessen lieber ein Radler. Wein und Sekt hingegen trinke ich gerne.
    Mittlerweile steige ich aber peu a peu auf alkfreie Produkte um. Gerade alkfreier Sekt von Rotkäppchen mag ich sehr oder der lokale (Schweiz) alkfreie Apfelmost ist ein Genuss, das ist quasi mein Feierabendbier.
    Nun wird noch alkfreies Radler getestet, bei Wein bin ich noch unsicher, dann lasse ich es lieber ganz. Alkfreie Cocktails finde ich auch super, am, liebsten trinke ich den Virgin Caipi.
    Das ist in einer gemütlichen Runde doch etwas „hipper“ als ein Apfelschorle, Wasser oder sonstige gewöhnliche Erfrischungsgetränke. Wobei ich in Restaurants auch sehr gerne hausgemachte Limos oder Tees trinke.

    Geschmacklich gibt es wirklich tolle Alternativen.

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