LIFESTYLE: UND WAS WAR SONST SO…? (08.05.2022)

„Und was war sonst so…?“ ist eine (unregelmäßige) Rubrik, die das altbekannte KK-Trendbarometer ablöst. Auch hier geht es um Dinge, die mich in den vergangenen Tagen bewegt, belustigt oder erschüttert haben – immer (mal) wieder Sonntags. Herzlich Willkommen!

 

Urlaub?

Ich träume vom Urlaub. Einfach mal alle Sorgen vergessen und so richtig faul im gleißend hellen Sonnenlicht baden. Für eine Woche, oder auch zehn Tage. Meer, blauer Himmel, laue Temperaturen, Cocktail am Abend (alkoholfrei für mich), Hitzefrei am Mittag. Einen echten Sommer spüren, das wäre jetzt genau richtig.

Doch bevor meine Hand den Mauszeiger zum Aufruf einer der Urlaubsportale bewegt, kommt das schlechte Gewissen. Ist Urlaub in diesen Zeiten eigentlich möglich?

Kaum ist die Pandemie in ihrer Gefährlichkeit erst einmal vorläufig nicht mehr das Thema des Tages, stehen wir vor der nächsten Zeitenwende. Kaum jemand kann wissen, wie es weitergeht. Eigentlich kann man nur mit der „Augen zu und durch“ Strategie leben, sonst krümmt man sich vor Sorgen.

Hinzu kommt bei mir, dass mich die Corona-Pandemie äusserst demütig auf meine Arbeit hat blicken lassen. Wie froh ich (mehrfach) war, als ich wieder arbeiten konnte, nach monatelangen Arbeitsverboten in meiner Branche. Und nun will ich in Urlaub? Habe ich das eigentlich verdient, muss ich nicht noch mehr Rücklagen zurückschaffen, die die Pandemie sozusagen aufgefressen hat? Schuften, weil niemand in die Zukunft schauen kann?

Schimmert da lähmende Zukunftsangst durch?

Ich bin unschlüssig, und das nervt mich zutiefst, denn es ist mir auch klar: Erholung muss sein, Abschalten muss sein, sonst hält die Arbeitskraft nicht lange. Das komisch mulmige Gefühl bleibt. Was, wenn was passiert, während man im Urlaub ist?

Wieder dieses Abwägen, wo es eigentlich nichts zum Abwägen gibt. Verflixt! Ich werde jetzt rigoros Inselurlaub buchen, so! Mit dem großen „ABER“ muss ich wohl leben.

Fällt EUCH das derzeit leicht an unbeschwerten Urlaub zu denken?

 

 

 

 

Klamottenkauf im Internet

Kleidung im Internet zu kaufen hat seine Vorteile, und wie soll es anders sein, auch Nachteile.

Vorteil Nummer 1 ist, dass ich mir diese unsäglichen Umkleidekabinen erspare, die das Selbstbewusstsein nach nur einmaligem Kleidertausch auf nahezu Null herunterfahren. Diese Spiegel, dieses Licht, wenig Platz und hektische Atmosphäre – schrecklich.

Da ist das Wohnzimmer doch gemütlicher, der Platz eher verschwenderisch, das Licht gnädig, zur Not macht man halt eine Lampe aus, und der Spiegel kennt mich. Oder ich ihn, ich weiß, wie ich stehen muss um selbst in einer Wurstpelle noch einigermaßen ansehnlich zu wirken. In der Umkleide hingegen hat man nur die Wahl zwischen Glöckner von Notre Dame oder Das Ding aus dem Sumpf. Pah!

Wäre das alles schön, wenn man nicht ständig viel zu viele Teile zurückschicken müsste!

Möchte man ja gar nicht. Ich bestelle zum Beispiel niemals mehrere Größen, nur um auswählen zu können, denn erstens kenne ich meine Maße genau (dachte ich bislang), und zweitens ist das wilde Herumgeschicke von Waren nicht gerade schonend für die Umwelt. Also alles in Maßen?

Nö, ich versuche gerade wieder von dieser bequemen Einkaufsmethode wegzukommen, weil einfach die Größen nicht mehr passen. Jede, wirklich JEDE popelige Modefirma schneidert offenbar mittlerweile ihr eigenes Ding. Und selbst wenn man sich mal auf eine Firma eingeschossen hat, weil die Größen nun bekannt und kompatibel sind, ändert sich plötzlich was, und was einst mal M oder L war, passt nun nur noch XS. Das kann doch nicht wahr sein? Wollen sich die Modeunternehmen ihr eigenes Grab schaufeln?

Lieben sie es, wenn die Kunden (kostenträchtig) Sachen ständig zurückschicken und umtauschen müssen, weil man sich auf die Größen über-über-überhaupt nicht mehr verlassen kann?

Kommt das eigentlich alles nur noch aus China, und die haben Maße, die aus den 40er Jahren des letzten Jahrtausends stammen, also klein, unterernährt und schmal?

Selbst die kleinen Helferlein in Form von beschreibenden Kunstworten, wie zB. „Slim Fit“, Muscle Fit“, „Tapered“ oder dem fast schon beängstigendem „Skinny Fit“ helfen nicht wirklich, wenn sich jede Firma da wohl was anderes drunter vorstellt.

So kann das echt nicht weitergehen. Es braucht dringend eine verbindliche Maß-Reform für Konfektionsgrößen, die auch weltweit funktioniert, sonst wird sich DHL und Co. zwar eine noch goldenere Nase verdienen, die Händler aber in Retouren versinken.

Und wenn man denn mal etwas zurückschicken muss, so möchte ich noch geradezu eine Warnung aussprechen: Im Gegensatz zu vielen Händlern, die ihre Retouren schnell und professionell abwickeln, zudem ihre Produkte auch wieder verkaufen und Retouren nicht vernichten (zB. Zalando), ist der Modehändler ASOS ein wirklich abschreckendes Beispiel.

Dort verlaufen Retouren dermaßen unbefriedigend und langsam, dass selbst ich, das geduldigste Schaf der Welt, meine Geduld verliere. Ich warte jetzt noch auf Erstattungen von Kleidungsstücken, die im März zurückgingen. In meinem Bekanntenkreis höre ich ähnliche Stimmen, und alle sind äusserst frustriert.

Wer sich sowas also ersparen möchte, sollte meiner Meinung nach Onlinehändler wie zB. ASOS dringend meiden. Und wie schön, dass dann vielleicht wieder der ein oder andere Offline-Laden davon profitiert, auch wenn dort das Warenangebot natürlich nicht mit dem Internet konkurrieren kann. Zeit für ein Downgrading der Erwartungshaltung gegenüber dem überbordenden Warenangebot. In Hinblick auf die Zukunft vielleicht nicht die schlechteste Idee.

 

 

 

 

Ach, dieses Douglas-Magazin

Schon in alten Zeiten, als das Douglas-Magazin (gefühlt) noch in Tafeln gemeißelt erschien, war man dort vor Werbegeschwafel nicht gefeit. Aber man war jung, die Welt der Parfümerie recht exklusiv und aufregend, also las man ehrfürchtig die Beschreibungen der eleganten Produkte aus aller Welt.

Heute sind wir kritischer, und dann kommt mir doch gestern wieder so ein Magazinchen in die Finger. Ich blättere herum, und gleich fällt mein Blick auf mein derzeitiges Lieblingsthema: Diese in meinen Augen unsinnigen UV-Schutz-Tropfen.

Bedenke: UV-Schutz muss immer in relativ großer Menge aufgetragen werden, damit der ausgelobte Schutzfaktor auch erreicht wird. Die Abstriche sind leider größer als man denkt, wenn man die Menge zB. nur halbiert!

Schlimm und unverfroren wird es aber, wenn „ExpertInnen“ und das Douglas-Magazin aber die Kundschaft ins Verderben locken, indem sie ihnen die Sonnenschutz-Drops mit geringer Auftragsmenge schmackhaft machen:

 

Und dann noch Produkte, die so preisintensiv sind, dass selbst wohlhabendere Menschen beim Auftragen doch eher zögerlich mit dem teuren Gut umgehen werden, ähnlich wie mit der letzten Flasche Sonneblumenöl.

Aber hey, Frau Dr. Sturm scheint ja auch darauf zu bestehen, dass ihre Sun Drops selbst „tröpfchenweise“ den Schutzfaktor 50 erbringen sollen. Laut gelacht!

 

 

 

 

Und da heute Muttertag ist…

…gibt es einen lieben Gruß an alle Mütter, und dazu ein leckeres und kinderleichtes Rezept, das Ihr heute Nachmittag gleich mal ausprobieren könnt →

Molonenkuchen mit ganzen Früchten:

🙂

 

 

 

.

 

 

 

(Fotos: Konsumkaiser, Screenshots, Pixabay.  Keinerlei Sponsoring.)

 

 

 


18 Gedanken zu “LIFESTYLE: UND WAS WAR SONST SO…? (08.05.2022)

  1. Ach, ich habe so gelacht als ich den Kuchen entdeckt habe. Gegen Abend könntest du dann noch eine entsprechende Bowle reichen.
    Zum Urlaub, ja auf jeden Fall, mach Urlaub und geniesse ihn. Irgendwann geht es vielleicht nicht mehr, ich spreche aus Erfahrung, für mich ist Urlaub leider nicht mehr möglich.
    Wegen der Erfahrung mit den unterschiedlichen Größen bei Kleidung bin ich vom Bestellen so gut wie ganz abgekommen. Die Qualität empfinde ich eh als immer schlechter werdend, ich bin sehr gut versorgt mit Kleidungsvorräten, da komme ich glücklicherweise eine ganze Weile mit aus bevor es langweilig wird.
    Das Douglas-Magazin habe ich gestern bekommen und nicht mal richtig durchgeblättert. Es wandert bei mir ruck-zuck ins Altpapier. Ich fühle mich da überhaupt nicht mehr angesprochen. Und Tropfen für über 100 € – das muss man sich trauen solchen Preis zu verlangen, irgendwie unverschämt. Leider gibt es wohl immer wieder Leute, die darauf anspringen.

    Schönen Sonntag

  2. Lieber KK,

    Du hast sicher recht, sich in diesen Zeiten einen Urlaub dreimal zu überlegen. Aber ohne Erholung können wir dem, was eventuell noch kommt, auch nicht trotzen. Meine Eltern sind mit uns auch in den „bescheidensten“ Zeiten weg gefahren. Es war zwar nur der Bauernhof 80 km entfernt oder die Ferienwohnung am „Baggersee“. Aber wir waren aus dem Alltagstrott raus.

    Zum Klamottenkauf: ich mache grad die Challange, nur Second Hand zu kaufen. Da finde ich momox Fashion einfach toll. Die geben echte Maße an, so dass ich an mir nachmessen kann. Bisher weder wegen mangelnder Qualität noch wegen Passform etwas zurückgeschickt. Leider werfen noch viel zu viele Online Händler die zurückgesandte Ware weg. Das geht gar nicht!

    Allen einen schönen Sonntag und den Müttern einen schönen Muttertag.

    LG
    Karen

  3. Lieber KK! Wie schön, dass wir wieder deine Gedanken zur Woche lesen können. Eine tolle Rubrik, die mir soo oft aus dem Herzen spricht. Danke für den unterhaltsamen Vormittag. Viele Grüße an alle Mütter und an Dich, lieber KK.

  4. 🙂 Lieber KK,
    der Muttertags-Melonenkuchen ist Hammer 😀
    Jetzt in Urlaub fahren? Die Frage habe ich mir auch sehr lange gestellt. Aber nach der langen Corona-Zeit, dem Stubenhocker-Dasein und dem langen Reiseverzicht, habe ich mich jetzt auch entschlossen die Füße demnächst mal wieder in Nord- oder Ostsee zu stecken und dem Meeresrauschen für ein paar Tage zu lauschen. Das braucht meine Seele. Und wenn’s der nicht gut geht, wie soll ich dann weiter in der Lage sein andere Menschen tatkräftig zu unterstützen?
    Zum Thema Online-Shopping nur so viel: ich versuche so wenig wie möglich und dann auch nur die Dinge, die ich wirklich nicht in meiner Nähe bekommen kann, am Bildschirm zu bestellen. Warum? Weil wir uns mit dem Online-Shoppen beim übergroßen „A“ selber die Arbeitsplätze kaputt machen und auch viele (kleinere) Geschäfte damit die Existenz ruinieren.
    Happy Mother’s Day an alle Mamas!
    Schönen Sonntag und liebe Grüße
    Claudia 🙂

  5. Lieber KK und alle Leser dieses Blogs,
    ich schließe mich Frau O. an, freue mich auf deine Gedanken und kann die meisten so gut nachvollziehen.
    Mach einen schönen Urlaub, genieß ihn und da du dir ja bewusst bist, dass es nicht selbstverständlich ist und dir kein unveräußerliches Recht auf einen Luxusurlaub zusteht (das scheinen manche zu beansprochen, wenn ich an manche Berichte oder Diskussionen in den letzten 2 Jahren denke), brauchst du auch kein schlechtes Gewissen zu haben.
    Ich bestelle mittlerweile keine Kleidung mehr online, weil ich glücklicherweise einen kleinen Laden mit guter Beratung gefunden habe, wo ich mich sehr wohl fühle.
    Das Rezept hab ich gleich nachgemacht, mangels Melone leider mit Erdbeeren, das gibts jetzt mit der Mama.
    Schönen sonnigen Sonntag noch.
    LG Daniela

  6. Hallo,
    bei dem Melonenkuchen habe ich mich fast an meinem Kaffee
    verschluckt….. :)))
    Super.
    Fahre in den Urlaub, das wünsche ich Dir,
    dieses „Aber“ habe ich auch, aber… . es nutzt ja nix.
    lg
    sylvia

  7. Ich bestelle fast nur online und auch immer mehrere Größen. Nicht weil mir die Umwelt egal wäre, sondern weil ich einfach schon immer große Probleme hatte, passende Klamotten zu finden, die mir passen. Früher war es normal, dass ich einen ganzen Tag in zig Millionen Geschäften war und am Ende doch nur mit Schuhen heimgekommen bin, weil die immer passen.
    Online shoppen ist zwar auch frustrierend, aber bei guten Models kann ich bereits viel besser die Passform abschätzen, als bei diesen lieblosen Kleidungsbügeln. Von der meist sehr kleinen Auswahl in einem Geschäft und der meiner Meinung nach meist furchtbaren Sortierung, ganz zu schweigen. Zalando und co waren jedenfalls meine Rettung, nicht völlig zu verzweifeln. Aber immer mindestens 2-3 Größen zu bestellen, werde ich wahrscheinlich nie vermeiden können. Ansonsten hätte ich wirklich irgendwann keine Klamotten mehr.
    Ne, also in normale Klamottengeschäfte kriegt man mich wirklich nur noch im Notfall!

    Ach ja, sonnenprodukte, die propagieren, dass wenige Tropfen ausreichen würden, finde ich auch ein echtes Unding! Es wundert mich, dass das überhaupt erlaubt ist!
    Ich hatte vor kurzem die Firma skinnies entdeckt und fand deren Philosophie eigentlich ganz interessant. Hätte es gerne mal ausprobiert, auch weil sie auf der Webseite die genauen Analyseergebnisse für LSF und PPD angeben. Aber die werben auch damit, dass ihre Produkte so angenehm zu tragen wären und man nur ganz wenig bräuchte. Und dann denke ich mir, dass es auch echt nicht so schwer ist, ein gut tragbares Produkt zu konzipieren, wenn man nur ein paar Tropfen benutzt. Das kriegt nahezu jede Firma hin! Aber dann hat das Ding halt natürlich auch keinen relevanten Lichtschutzfaktor mehr und ist damit in meinen Augen eine gezielte Täuschung! Sowas regt mich echt auf!

    Ich wünsche dir einen schönen Urlaub mit einem guten Sonnenprodukt ;)! Ich denke, du hast ihn dir durchaus verdient.

  8. Das mit asos kann ich bestätigen, der letzte Laden, wenn es um Rückerstattung geht!! Da bestelle ich nichts mehr. Die Auswahl in den Läden in der Stadt finde ich auch schlimm, da kann ich nichts kaufen, denn die führen entweder meine Größe nicht, oder nur in schwarz und blau. 😦

  9. Schöner Kuchen – sieht lecker aus! Immer her mit dem Rezept! 😋

    Urlaub – fahre ruhig, aber pass weiterhin auf Dich auf. Den einen oder anderen Einschlag hast Du ja auch schon hinter Dir, und da möchte man keine weiteren Beschwerden obenauf – das Virus ist eine miese Wunderkiste. Selbst in Hotels mit Maskenpflicht werden diese oft nicht mehr getragen, und was sollen die Betreiber auch machen?
    Wir fahren dieses Jahr wieder nicht in Urlaub. Wieder keine Restaurants, auch nicht außen, weil keine Abstände eingehalten werden; wohl aber Picknicks am See! Es heißt zwar immer noch Omikron, aber so richtig ‚mild‘ ist das nicht mehr; abwarten. Wo wir leben oder gerne hinfahren, ist die Hölle los und die Pandemie ‚vorbei‘; da ist das Risiko zu hoch, denn was ist, wenn man sich trotz aller ausgeübten Vorsicht ansteckt? Hier ist es schon schwierig, eine gute Behandlung zu bekommen – in einer Fremdsprache wird man sich trotz allem nicht vergleichsweise verständlich machen können.
    Ach ja, und weil man bei uns so schön herumhüpft und den Leuten, die immer noch nicht beim Russisch Roulette mitmachen wollen, eine lange Nase dreht: es gibt dieses Jahr auch keine Handwerker im Haus und keine neue Medienanlage. Und dafür hätten wir nicht nur das nötige Kleingeld – für Reisen und Restaurants geben wir ja nichts aus! -, sondern auch den Bedarf. Tja.

    Und so gibt es ausschließlich den Onlinehandel und den Wochenmarkt. Das funktioniert mittlerweile ziemlich gut, wenn man „seine“ Geschäfte kennt, auch die Auswahl ist deutlich größer und so langsam gefällt mir das.
    Auch bei Bekleidung – aber ich gebe Dir grundsätzlich recht, dass sich in den vergangenen Jahren die Kleidergrößen änderten: die Jeans, aber auch die Kostüme und Kleider von vor 15 Jahren sitzen besser als die neueren (in Offlinegeschäften gekaufte), und sie sind auch deutlich besser verarbeitet.

  10. Kennt jemand das neue ? Eau de Parfum Sun for Men von Jill Sander? Ich hoffe, der Name ist richtig.

      1. Danke für die Auskunft!!!!

        Habe gerade Almodóvars Film „Leid und Herrlichkeit“ auf arte gesehen. Grandios!!

  11. Ich kaufe keine Klamotten im Internet. Wie sollen die passen, wenn man sie nicht anprobieren kann? Eine Nachbarin kauft. Sie kriegt jede Woche riesige Pakete. Die arme Briefträgerin! – Zum Thema Urlaub jetzt: Man rettet kein einziges Menschenleben, wenn man zu Hause sitzt und bibbert. Lieber kk, fahr, wenn du möchtest. Mein einziger Einwand wäre: Warum gerade jetzt, wo es bei uns auch gerade so schön ist und alles grünt und blüht? Da fände ich persönlich den Herbst besser. Aber ist Geschmacksache.

    1. Wie schon erwähnt: Das Angebot im stationären Handel ist ausgedünnt, viele Marken bekommt man auch nicht ausserhalb von Großstädten, ich verstehe schon, wenn man online bestellt. Beispiel Sportschuhe: Ich brauche viele davon, denn sie werden beruflich genutzt. Aber was es in den Läden mittlerweile gibt, ist mickrig. Natürlich ist daran auch das Onlineshopping schuld, denn es lohnt sich für die Läden nicht mehr, eine so große Vielfalt ständig vorrätig zu haben.
      Was den Urlaub angeht: Den buche ich nicht nach der (Jahres-)Zeit, sondern nach Bedürfnis. Und ich habe jetzt das Gefühl, das ich dringend aus dem täglichen Trott raus muss. Und Entspannung gibt es für mich am besten am Meer, auch wenn mein Garten noch so schön ist.
      Liebe Grüße
      KK

  12. Guten Morgen, die Erfahrungen aus den letzten drei Jahren (Krebstot des Ehemanns mit 56, Demenz der Mutter und ihr Tod) habe mir gezeigt, dass man in stressigen Zeiten sehr gut auf sich aufpassen muss um gesund zu bleiben. Hierzu gehört auch Urlaub zu dem Zeitpunkt an dem man das Bedürfnis verspürt. Doof ist nur, das einem da Corona immer noch in die Quere kommen kann. Ich bin zweifach geimpft und geboostert, und es hat mich einen Tag vor dem Abflug erwischt. Da muss ich jetzt tatsächlich für eine Reiserücktrittsversicherung werben, aufgrund der aktuellen Lockerungen ist der Schutz vor einer Ansteckung nicht mehr gegeben. Allen die es in den Urlaub schaffen wünsche ich den schönsten Urlaub, den man sich vorstellen kann.

    1. Liebe ManuS, das tut mir aber leid, so kann es laufen. Du hast recht, eine Rücktrittsversicherung ist sehr wichtig, besonders jetzt, da die Reiseveranstalter auch ihre kulanten Regelungen leise und still wieder zurückgefahren haben. Ich wünsche Dir alles Gute, gute Besserung und dass Du bald doch noch urlauben kannst.
      Liebe Grüße
      KK

  13. Einen schönen Urlaub für Dich 🏝
    Gönn ihn Dir, mach Dir keine Gedanken um Eventualitäten, die meist eh nicht eintreten.Bin da ähnlich vorsichtig und durchdenke auch immer was alles passieren könnte. Versicherung kostet nicht viel, sichert dafür ab.👍🏻Würde ich jetzt auch immer machen. Habs sogar bei Tickets für Torsten Sträter dazu gebucht 😉
    Herrlich Deine Schreibe. So einen Spiegel hab ich auch, meiner kennt mich auch 😆ich finde mich an so vielen Punkten wieder.
    Was ich noch lese, dass Du weiter tapfer dem Gläschen Wein widerstehst. Alle Achtung. Ich versuche auch immer mal eine „Fastenzeit“ einzulegen, schaffe es aber nie dauerhaft. Vielleicht gibt’s ja dazu mal einen Beitrag ?Stell ich mir spannend vor sich dazu mal mit Anderen austauschen.

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