KK-INTERN: BITTE GEHT WÄHLEN!

Heute kein eigentlicher Blogbeitrag, sondern ein Aufruf: BITTE GEHT AM SONNTAG WÄHLEN!

 

 

Bundestagswahlen 2021. Man kann hinterher viel besser meckern, wenn man auch gewählt hat. Ansonsten muss man nämlich den Mund halten, weil man sich nicht beteiligen wollte.

Scherz beiseite.

Warum sollte man WÄHLEN gehen?

Man stelle sich die Menschen unter einem Regime vor, das keine Wahlen erlaubt, oder diese manipuliert, wie zB. dereinst in der DDR. Hier und heute ist es unser Recht und unser Privileg wählen zu können. Das nutzt man.

Im Zweifel zählt JEDE Stimme. Wenn ich nicht wähle, dann entscheiden ANDERE für mich.

Extremistische Strömungen hoffen auf eine geringe Wahlbeteiligung, dann haben sie es einfacher Einfluss zu nehmen.

Will ich gar einer Partei einen „Denkzettel“ verpassen, indem ich nicht wähle, funktioniert das nicht. Meine Stimme fällt einfach unter den Tisch. Wähle ich hingegen, kann ich eine Partei klar der anderen vorziehen. Selbst die Abgabe eines ungültigen Wahlzettels ist besser!

Ermuntert auch gerade junge Leute zum Wählen. Unsere Zukunft kann doch nicht vollständig von alten, eingefahrenen Politikern und Politikerinnen bestimmt werden. Frische Strömungen sind immer gut!

Demokratie bedarf ständiger Pflege, und es muss daran gearbeitet werden, es handelt sich um ein fragiles Pflänzchen. Man darf Demokratie nicht als gegeben ansehen. Und dazu gehört auch, dass man wählen geht.

 

Liebe Grüße

KK

 

 

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(Foto: Konsumkaiser   Keinerlei Sponsoring)


22 Gedanken zu “KK-INTERN: BITTE GEHT WÄHLEN!

  1. STIMMT , es wird nie die Partei geben, die mir zu hunderprozent gelegen ist . Dann müsste ich mich selber aufstellen und wählen . Dieses Jahr ist es besonders schwer , da keiner der Hauptparteien / Zielsetzungen irgendwie das “ JA“- Gefühl vermittelt, sondern immer nur einen fragwürdigen Gesichtsaiusdruck suggerieren . Dies vermag auch an deren Spitzenvertretern obliegen . ( Viel Retinol notwendig , um nicht vorzeitig in diesem Rahmen zu “ faltern“ ) . ABER : ein Zeichen – vor allem gegen “ rechts “ – ist mir allemal eine Stimmer per Breifwahlt wert gewesen !!! Demokratie ist ein wichtiges &wertvolles Gut , welches über Jahrhunderte erkämpft wurde. Nicht wählen ist kontraproduktiv und rückschrittlich. Schönes WE 🙂

    1. Den Wechsel wird es so oder so geben:
      mit Merkel geht die beste Bundeskanzlerin, die die SPD je hatte!
      (Kleiner Scherz am Rande.)

  2. Guter Aufruf, danke!
    Demokratie lebt vom Mitmachen. Da ich noch im Urlaub bin, habe ich Briefwahl gemacht, sehr praktisch.

    LG
    Julia

  3. Hoffentlich gibt es eine Veränderung. Die Bevölkerung ist alt und alt will selten Veränderung. Wenn die Alten aus ihren Löchern kriechen wird vielleicht alles anders, als es im Moment aussieht.

    1. Hallo Frieda, ich weiß nicht, ab welchem Alter man aus Ihrer Sicht aus dem Loch kriecht. Ich bin 65 und bereits aus dem Loch gekrochen um per Brief zu wählen.

    2. Gerade alte Menschen wissen, dass Veränderungen zum Leben gehören. Selbst wenn Frau Merkel sich wieder zur Wahl gestellt hätte und weitere vier Jahre Bundeskanzlerin wäre, würde sich die Welt verändern. Ich kenne erzkonservative Zwanzigjährige, die am liebsten die Welt der Fünfziger Jahre zurück hätten.
      Die alten Menschen in meinem Umfeld, das natürlich nicht repräsentativ ist, sind politisch interessiert, geistig beweglich und machen sich ihre Gedanken um die Zukunft Deutschlands.
      Ich habe auch schon gewählt, nach langem Abwägen – so einfach wie früher ist die Entscheidung für mich nicht gewesen.

      1. @Lissy: Leider sind wir diese Art von Unfreundlichkeit von Frieda mittlerweile gewohnt. Ich glaube, sie kann nicht anders.

        LG, Wally

    3. Meine vor drei Jahren verstorbene Mutter wäre jetzt 85. Ihre Kindheit verbrachte sie zwischen Fliegeralarm und Hunger in einer zerbombten Stadt. Sie hatte also noch miterlebt, was undemokratische Verhältnisse bedeuten und auslösen können. Deshalb hätte sie, wie die meisten ihres Alters, niemals auf ihr Recht verzichtet, bei freien und demokratischen Wahlen ihre Stimme abzugeben. Weder sie noch ihre Freunde haben sich in Löcher verkrochen. Solche Äußerungen über Menschen, die eben einfach schon etwas länger leben, sind völlig unangebracht!

    4. @frieda Diese „Alten“ haben DIR dein sorgen- und kriegsfreies Leben ermöglicht. Ehrlich gesagt, hoffe ich, dass es genau für dich eine solche Veränderung gibt, die dir zeigt, das Pöbeln und Meckern niemandem Vorteile bringt.
      Mir gehen Menschen so langsam auf den Geist, die nur nörgeln und Stunk verbreiten, aber selbst nicht einen einzigen Verbesserungsvorschlag haben.

  4. Volle Zustimmung. Ich habe wie immer per Briefwahl meine Stimme(n) abgegeben.
    Ich gehe Montag wieder arbeiten.

    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und wünsche euch eine guten Wahl-Entscheidung.

    Liebe Grüße von Fanny

  5. Ich hab schon gewählt, dieses staatsbürgerliche Recht habe ich nur ein einziges Mal nicht wahrgenommen und bis heute deshalb ein schlechtes Gewissen.

    Schönes Wochende

  6. Ich darf leider nicht wählen, weder in Deutschland, weil ich seit über 25 nicht mehr dort lebe, noch in Belgien, weil ich Deutsche bin. Ich finde das insofern ungerecht, als dass zB Franzosen oder Italiener auch noch in der 3. Generation aus dem Ausland wählen dürfen, ich finde, da sollte es EU einheitlliche Regeln geben. Aber nun. Ich hoffe, ihr wuppt die Wahlen auch ohne mich, Kinder 🙂

    1. Ich lebe auch im europäischen Ausland. Und man darf durchaus wählen. Man muss nur nach 25 im Ausland begründen, warum ein Bezug zu den Verhältnissen in Deutschland besteht und man dem politischen System noch verbunden ist.
      Ich finde dieses Kriterium auch diskriminierend-immerhin bin ich (auch) Deutsche und habe Familie, evtl ein Erbe etc pp. Aber unüberwindbar ist diese Hürde meiner Meinung nach nicht. Da finden sich doch Gründe.
      Freundliche Grüße von einer weiteren Auslandsdeutschen, die sich erst umständlich für jede Wahl neu mit nem dicken Formular ins Wahlregister eintragen lassen muss und das alle 4 Jahre brav erledigt. Weil es eben nicht egal ist, wer wo regiert in Europa.

      1. Bei der letzten Wahl bin ich gescheitert, als ich mich und meinen volljährigen Sohn eintragen lassen wollte. Leider. Kein Erbe, keine Familie mehr etc

  7. Längst erledigt 😉. Man wird sich angesichts der ausgeprägten Mittelmäßigkeit der Spitzenkandidatïnnen wohl irgendwann ärgern; geschenkt.

    Ich habe mich gestern selbst kasteit und mir die Superwahlrunde angetan. Fazit: mit Blick auf den Umweltschutz wird keine Partei über Ansätze hinausgehen, und es wird bei Sympolpolitik bleiben. Hauptsache ist, es wird keinem weh getan und niemand müßte sich einschränken – paar Veränderungen, aber keine wirkliche Einschränkung. Immerhin wird mittlerweile die breite Etablierung umweltfreundlicher Technologien lauter diskutiert.

    Hochgradig interessant finde ich die wahrgenommene Diskrepanz zwischen der Sendung, die man selbst gesehen hat, und der mehr als gestaltenden Zusammenfassung, die durch Journalisten und Experten erfolgt (und, Pardon, da bin ich selbst vom Fach). Es ist ja fast schon banal zu sagen: aber neben den Politikerïnnen sind es Berichterstattende und Einordnende, die ihrerseits Politik betreiben. Ich gehe davon aus – zumindest hoffe ich es -, daß dies kaum zu übersehen ist.

    Mit der Wahl ist es aber noch nicht getan. Ganz wie Lindner völlig zu Recht sagte: egal, welche Konstellation herauskommt – selbst der Wahlsieger wird von 70 % der Wählerïnnen nicht gewählt worden sein.

    Man kann ja spielerisch mit der Situation umgehen und Wetten – alle mit ähnlichen Quoten – abgeben:
    eine (nicht sehr geschätzte) Möglichkeit, die Beharrung und Veränderung in einem bietet:
    die GaGroKo.

    Die Ganz Große Koalition: die jetzigen Regierungsparteien grün garniert, weil es sonst echt nicht reicht.

  8. Ich habe auch schon vor 2 Wochen per Briefwahl gewählt wusste ich eh schon längst welche Partei ich wähle. Ja klar, jeder sollte seine Stimme abgeben, unbedingt. Bin mal gespannt wie die Ergebnisse sind und was die hinterher machen. Meine Schwägerin ist 73 Jahre jung und topfit. Alter ist eine Frage der Einstellung und Lebensgefühl. Meine Schwiegereltern wurden beide 95 Jahre alt und ich erinnere mich so gerne an sie…. Feierten wir zusammen Silvester bis morgens um 5 Uhr! Die haben immer was zu erzählen gehabt war nie langweilig. Respekt also ist den älteren zu erteilen!! DIE haben uns doch viel geholfen und übernommen! Mein Gott…. Na ja, … es gibt sie… die Leute, die nichts mit der älteren Generation anfangen kann…. Leider!
    Leute, schönes Wochenende wünsche ich, hatte heute ein Hammertag auf der Arbeit! Bin Disponentin im Transportwesen Sonderfahrten europaweit und heute ist bei uns viel schiefgelaufen…. Leider. Gott sei Dank ist Freitag
    Gruß Martina

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