LIFESTYLE: DAS KONSUMKAISER TRENDBAROMETER * 03.04.2020

Das Trendbarometer gleitet geschmeidig ins Frühjahr, und es geht weiterhin um Dinge, die mich in der vergangenen Woche bewegt, belustigt oder erschüttert haben. Aber nichts folgt einem festen Schema, es kommt wie es kommt. Hauptsache ein bunter Mix, unterhaltsam, lustig, manchmal nachdenklich, oder auch böse… 

 

 

Eine Bitte…

Im Wust der derzeitigen Nachrichtenflut ging letztens eine Sache total unter: Die Wasserwerke schlagen Alarm. Weil so viele Menschen nun fast nur noch zuhause sind, wird wohl feuchtes Toilettenpapier in unglaublichen Mengen verbraucht. Und wo landet das? Natürlich wird es die Toilette heruntergespült.

Leider lösen sich diese dusseligen Tücher nicht so schnell und einfach auf, wie es uns die Werbung immer erzählen möchte. Und so haben die Wasserwerke, sprich die Klärwerke, momentan enorm mit Verstopfungen und ähnlich unschönen Dingen zu kämpfen, die den Betrieb enorm erschweren.

Und da käme dann meine Bitte: Falls Ihr diese feuchten Tücher nach dem Klogang verwendet, überlegt doch einmal kurz, ob Ihr das wirklich braucht? Oder entsorgt sie wenigstens nicht in der Toilette!

Man kann ja auch normales Toilettenpapier mit ein wenig Wasser anfeuchten. Der riesengroße Unterschied: Das normale Klopapier löst sich deutlich schneller und einfacher auf und bringt den Klärwerken keine zusätzlichen Probleme.

Vor gefühlten hundert Jahren habe ich diesen Quatsch auch schon mal benutzt und schon damals für mich als nutzlos bewertet. Eine feuchte Reinigung klappt auch so perfekt. Und wer besonderen Wert darauf legt, sollte eher über die Anschaffung einer Podusche, oder einer modernen Toilette mit Wasserdusche nachdenken. Mit den Tüchern kommen nämlich auch Tenside, Alkohol (ca. 3%) und reizende Duftstoffe an die empfindliche Analregion. Brauche ich nicht, und das Thema kennen wir ja aus der Gesichtspflege nur zu gut.

Ich möchte niemanden bekehren oder zu einem anderen Handeln drängen, nur einmal darüber nachdenken, das reicht mir schon. Danke!

 

 

So viel Zusammenhalt in dieser Zeit?

Immer noch wird auf den Balkonen für die „neuen Helden“ applaudiert. Niemals zuvor haben zum Beispiel die KassiererInnen und VerkäuferInnen in den noch geöffneten Geschäften so oft das Wort „Danke“ gehört, wie in diesen Zeiten. Alle bedanken sich überschwänglich und fühlen sich berufen, ihre Solidarität mit den „systemrelevanten“ Berufsgruppen zu bezeugen.

Aber ist das nicht in Wirklichkeit ein Armutszeugnis? Brauchte es erst eine globale Viruskatastrophe, dass wir erkennen, wie wichtig die vermeintlich „einfachen“ Jobs sind, die mit mega schlechter Bezahlung und extrem wenig Achtung in der Gesellschaft einhergehen, und die nun urplötzlich als „systemrelevant“ geadelt werden?

Da schuften Menschen und karren unseren Dreck weg. Sie hieven Waren tagein-tagaus in Regale und über Kassenbänder. Es erziehen und behüten Frauen und Männer die Kinder, damit die Eltern arbeiten, ja sich Kinder überhaupt leisten können. Sie pflegen und kümmern sich um alte und behinderte Menschen, die wir alle aus den unterschiedlichsten Gründen nicht selbst versorgen können (und manchmal wohl auch nicht wollen) …und viele von uns behandeln (und bezahlen) diese Menschen wie Dreck.

Warum jetzt erst Applaus? Warum jetzt erst ein oder zwei „Danke“ an der Fleischtheke? Warum jetzt das Gerede von diesem „tollen Zusammenhalt“?

Mir ist wichtig zu wissen, wo der Zusammenhalt bleibt, wenn sich die Zeiten wieder normalisieren? Wenn es sich in diesen Hungerlohn-Branchen wieder um Gehaltsverhandlungen dreht, und niemand da ist, der sagen wird: Denkt daran, was diese Menschen tatsächlich leisten, auch in Notsituationen. Mehr Anerkennung, aber auch bessere und leistungsgerechtere Bezahlung sollte für alle, die jetzt applaudierend auf dem Balkon stehen, kein Thema sein, das dann in Vergessenheit geraten ist.

Und was den vielgelobten Zusammenhalt angeht, so ist er auf europäischer Ebene momentan eine Illusion, die wie die berühmte Seifenblase in tausend kleine Tröpfchen zerplatzt. In der EU kümmert sich erst einmal jeder um sich, und wenn es besonders schlecht läuft, dann haben wir demnächst ein paar Mitgliedsstaaten, die keine Demokratien mehr sind. Nationalstaatlichkeit ist der heiße Scheiß der Stunde. Unfassbar, wenn man da noch von Zusammenhalt schwärmt.

Per Wahlen bestimmen wir schließlich ein bisschen den Weg mit, und auch mit dem ständigen Aufrechterhalten der Themen Wertschätzung, Fürsorge, Solidarität, Demokratie in der Gesellschaft. Man muss kein Sozialist/Kommunist sein, um sich gegen soziale Kälte zu wehren, wenn man einmal ein wenig Wärme in den schlechten Zeiten verspürt hat.

 

 

Maskenpflicht? Ja klar!

 

 

Sch sorry, es waren die „anderen“ Masken gemeint? Na denn…

 

Oops, nicht ganz so vorteilhaft…

 

 

 

 

 

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(Fotos: Konsumkaiser, Pixabay, Bored Panda    Keinerlei Sponsoring)


30 Gedanken zu “LIFESTYLE: DAS KONSUMKAISER TRENDBAROMETER * 03.04.2020

  1. Guten Morgen 😃
    Also mein „Life-Hack“ fürs feuchte Klopapier: ich habe immer eine milde, günstige Reinigungsmilch (Rossman- oder DM- Eigenmarke o.ä.), das tue ich auf das Klopapier wenn eine intensivere Reinigung gewünscht ist 🤓
    Das Klopapier fällt dann nicht so auseinander oder fängt an zu krümeln, als wenn ich es mit Wasser nass machen würde, trotzdem habe ich kein festeres Material was sich nicht auflöst.
    😃

  2. Ohh dein Artikel über Zusammenhalt ist sooooo richtig!
    Diese Woche ist ein Video kursiert, in dem eine Schweizerin kommentiert mit „ich bin so müde…“ und das Coronavirus als Appell bzw. Auslöser sieht, weil die Menschen ja so schlecht sind. Freunde von mir waren emotional berührt, mich hats aufgeregt 😉 Ich weiß alles was ich habe, meine Freunde und jeden Spaziergang in der Natur zu schätzen. Und so sollte es immer sein! Wenn Menschen sich jetzt plötzlich auf das Besinnen, bin ich mir leider sicher, dass nach der Krise bei ihnen trotzdem alles wieder zur normalen Gangart übergeht. So sind Menschen nun mal leider……

  3. Guten Morgen KK
    und „Daumen hoch“ für diesen Beitrag!!! Hoffentlich denken und sorgen wir alle auch noch nach der Krise an die
    jetzt geadelten und beklatschten Reinigungskräfte, Verkäufer*innen und Müllmänner und kriegen endlich eine gerechtere Bezahlung und eine bessere Altersversorgung für diese schwer arbeitenden Menschen hin.
    Beste Grüße!

  4. Guten Morgen,
    Dein Artikel über den Zusammenhalt spricht mir aus dem Herzen!
    Ich kann mir diese „Balkonbilder“ nicht mehr anschauen. Es geht derzeit darum,
    welche Berufsgruppen für uns derzeit „wichtig und nützlich“ sind, die anderen,
    bleiben im Hintergrund, wie sonst auch.
    Ich frage mich, wer geht jetzt in die Familien, wo schon vor der Krise eine latente
    Kindeswohlgefährdung vorlag? Häusliche Gewalt, Kinderpornografie wird in dieser
    Situation nicht weniger, eher mehr.
    Und bei dem Thema EU wird mir auch ganz mulmig, was die Demokratie betrifft.
    Trotz allem, Glück hier zu leben.
    Und um mal die Bilder aus dem Kopf zu bekommen, werde ich heute Kekse
    backen und diese an liebe Menschen verschenken.

    Ein schönes Wochenende
    sylvia

  5. Guten Morgen,
    ich bin gerade extrem schreibfaul, aber ich lese natürlich alle Beiträge auf diesem Blog und wünsche allen hier, dass sie die Krise gut überstehen.
    Nach der Krise wünsche ich mir, dass die Standorte für die Medikamentenproduktion überdacht werden, dass die Industrie so reglementiert wird, dass umweltschädliche Luxusprodukte wie eben auch diese Feuchttücher nicht mehr produziert werden und dass die Menschen etwas dazu gelernt haben.
    Und vielen Dank für den Gabi-Fastner-Tipp!

    Liebe Grüße
    Fraeulein Bratbecker

  6. Erklär mir mal, wie du das mit dem Klopapier machst. Wenn ich meines auch nur leicht feucht mache und es dann verwende, zerfällt es in Tausend Krümel und ich könnte mir direkt mit feuchten Fingern drüber wischen. 😀 Ohne feuchtes Papier geht aber auch nicht, denn wie sagen kosmetikaffine Leute so gerne, das Gesicht waschen wir uns ja auch nicht mit dem trockenen Handtuch. Ich achte aber darauf, dass ich Tücher verwende, die weder Alkohol noch Parfum enthalten und zumindest laut Aufschrift leicht zerfallen. Und so dünn und faserig wie die schon bei der Benutzung sind, mag ich es auch glauben. Aber immer noch besser als nasses Klopapier. Also wie machst du das? 😀

    1. Hm, das hängt ja von mehreren Faktoren ab, die teilweise hier auf dem Blog vielleicht etwas zu weit führen. Aber wer sich peinlich berührt fühlen sollte, kann ja mal „weglesen“ ab jetzt.
      Zuerst einmal nutze ich nur das ganz einfache Recycling Klopapier. Kein ultraweiches. das zerfleddert deutlich schneller. Dann mache ich vor dem Toilettengang einmal kurz den Wasserhahn an. Wenn ich dann das Toilettenpapier gebrauche, tupfe ich das frische Papier einmal kurz an die Seitenwände des Waschbeckens. Genau die richtige Menge und ganz leicht feucht.
      Ausserdem sorge ich für die Entfernung von haarigem „Wildwuchs“ in dieser Region, damit ist die halbe Miete geschafft. Es gibt keine Krümelchen, keine Knubbel und alles wunderbar sauber.
      Für hartnäckige Fälle ist der hier von Üffi genannte Waschlappen zur 90 Grad Wäsche natürlich auch eine Alternative. Aber ehrlich gesagt habe ich noch nichts vermisst, und hygienisch ist es auch, aber ich dusche ja meist auch zweimal am Tag. 🙂
      Liebe Grüße!
      KK

      1. Vielen Dank für die doch recht tiefen Einblicke, jetzt weiß man’s genau! 😂

        Im Ernst, auf einer Vernissage – man glaubt nicht, auf welche Themen man da so kommt, was teilweise an der Kunst liegt (wir hatten es von leider jung verstorbenen Piero Manzoni, der mit den Dosen) – meinte ein befreundeter Proktologe über das Weinglas hinweg, man solle auf keinen Fall Toilettenpapier anfeuchten und sich damit abwischen, denn selbst beim Schmirgelpapier, das er aufgrund seiner harten und teilweise inhomogenen Struktur nicht empfehle, lösten sich winzige Fasern, die hin und wieder zu Unerfreulichem führen können. Ekzeme könne man sich wunderbar züchten, indem man irgendetwas Parfümiertes dorthin gebe. Er heile das dann alles. 😉 Handwarmes Wasser sei das richtige.

        Ach ja, er empfahl eine kostengünstige weiche Zinkpaste zur Pflege. Nur, falls das hier jemanden interessiert… 😉

  7. Danke, dass du ein paar wichtige Themen aufnimmst und uns nicht mit Shopping betäubst. Erstaunlich wie viele sich durch Shopping ablenken. Ist ja auch ok, aber was ist morgen, übermorgen, usw?
    Die Entwicklung in der EU macht mir auch Sorgen , Ungarn ist auf dem völlig falschen Weg. Ich frage mich echt ob die Leute wissen was da gerade geschieht. Haben die Ostländer denn ihre eigene Geschichte nicht mehr in Erinnerung? Alles Liebe!

    1. ja, Ungarn macht mir dahingehend Sorgen, dass wir Verwandtschaft dort haben. Und ehrlich gesagt, die finden das alles nur halb so schlimm. Dabei wollen die „Kleinen“ demnächst studieren, und wie das dann aussieht, hmm…
      Liebe Grüße!
      KK

  8. Moin lieber KK,
    für ca.20€ kann man bei DM usw .eine sogenannte Po-Dusche kaufen. Ich hab es noch nicht ausprobiert, es hört sich aber nicht schlecht an , zumal die Menschen sich in vielen Ländern der Welt nach dem Klogang den Po mit Wasser und nicht mit Papier säubern.
    LG Tina

    1. Über diese Podusche habe ich mich vor geraumer Zeit an dieser Stelle einmal lustig gemacht. Asche auf mein Haupt. So eine mobile Podusche ist jetzt mega in. 🙂
      Liebe Grüße!
      KK

  9. Zum Thema „Feuchte Tücher“: Da ich die Dinger nicht mag, gebe ich immer ein paar Tropfen Babyöl auf’s Toilettenpapier.

  10. Hallo ihr Lieben,

    in unserer Lokalzeitung war auch bereits ein Artikel der darüber informierte, dass man bitte keine festeren Papiertücher in die WCs geben möge, weil sie sich nicht so schnell auflösten. Erklärender Hintergrund war u.a., dass aufgrund des aktuell bestehenden Engpasses bei trockenem Toilettenpapier auf alles andere, was auch in etwa geeignet ist, zurückgegriffen wird. Und so merkwürdig es auch klingen mag: bei uns gibt es tatsächlich einen Toilettenpapier-Engpass… Ich komme mir ja auch schon äußerst schräg vor, wenn ich in den Läden nach dem begehrten (Wert-)Papier frage, aber so ein 4-Personen-Haushalt, der sich neuerdings nahezu durchgängig zu Hause aufhält, verbraucht davon doch etwas mehr als sonst. Und: bis heute sind die für das WC-Papier vorgesehenen Verkaufsflächen überall leer… Ich musste mich am vergangenen Samstag auf´s Rad setzen und durch die Stadt radeln, um wirklich viele Läden danach abzusuchen, denn ich wollte nach dem Aufruf in der Zeitung nicht Feuchttücher oder Haushaltspapier oder anderes festeres Papier, das man zZ eben noch bekommt in den Läden, verwenden. Habe dann tatsächlich in genau nur EINEM Laden in der Innenstadt von noch erhältlichen 4 Packungen 1 gekauft zu einem Preis, naja, den ich sagen wir mal sonst nicht so unbedingt dafür ausgeben muss 🙂 Ich will damit nur sagen: es könnte sein, dass die zZ im Abwasser ankommenden festeren Tücher mehr oder weniger aus der Not heraus von allen Seiten unfreiwillig dort landen, weil es aufgrund der starken Nachfrage und dem stärkeren Einkaufsbedürfnis nach größeren Mengen (freundliche Umschreibung für Hamstern :-)) einfach einen Engpass beim „normalen“ WC-Papier gibt.

    Seid alle ganz lieb gegrüßt
    Käthi

    PS: Auch ich schließe mich der neuen Home-Office-geschädigten Gabi-Fastner-Fangemeinde an 🙂 Sehr Rücken-hilfreich…Danke!

  11. „Ins Klo gehört nur, was aus Menschen rauskommt und Klopapier.“ Sprach vor Jahrzehnten der Monsieur der Gas-Wasser-Schiete-Firma, der die Aufgabe hatte, das Klo unserer WG wieder durchlässig zu machen. Inzwischen bin ich mehrfach umgezogen, aber in meiner Sanitärkeramik landen weder Wattepads, Haare, Kosmetiktücher noch Essensreste (es sei denn, ich lasse sie mir nochmal durch den Kopf gehen). Leider handhaben das sehr viele Menschen anders und die Wasserwerke haben immer Probleme mit den verrücktesten Sachen, die bei ihnen ankommen. Momentan verschärft sich das Problem – aus den oben genannten Gründen. Zum Glück entspannt sich im Kreis Nordfriesland die Angebotslage bei Klopapier gerade etwas. Wer echt in Not ist, dem kann ich diesbezüglich Hilfe anbieten!

    Liebe Grüße in die Runde!

  12. Käthi hat Recht, feuchtes Papier & sogar Zeitungspapier wird nur genommen, weil es nicht `s mehr gab`. Wer nicht gehamstert hat, war der dumme. Hier entspannt sich die Lage auch. In den Drogeriemärkten ist nach wie vor alles leergefegt, aber Lidl hat oft welches da und heute war ich im EDEKA, die hatten es bergeweise. Sogar so viel das sie es sogar verkauft haben. Feuchtes WC Papier wird auch von Frauenärzten nicht empfohlen.
    Habe mich etwas über meine Bestellung bei Breuninger geärgert. Habe das Night Repair im Angebot bestellt und weil ich gerne den 15€ Gutschein, ab 99€ Bestellwert, haben wollte, hatte ich noch das Molecule 01 für 70€ dazugenommen. Alleine hätte ich das gar nicht gekauft. Zwei Tage später kam eine Mail die Ware wäre unterwegs. Am dritten Tag kam eine Mail das Night Repair ausverkauft sei. Na, ja 15 € Gutschein ade. Dumm gelaufen. hätte ich erst die Info bekommen das das Night R. ausverkauft sei, hätte ich noch Gelegenheit gebabt was anderes auszusuchen.
    Habe heute angerufen und gefragt, was jetzt mit meinem Gutschein sei, es gibt keine mehr. Da wurde mir angeboten die reguläre 50 ml Größe zu kaufen, dann würde ich ausnahmsweise noch die 15€ abgezogen bekommen, müsste aber noch mal anrufen, oder ich soll das zurückschicken und neu bestellen. Die Mails würden immer getrennt versendet. Welch ein Aufwand und Blödsinn. Computer sind für Menschen da und nicht umgekehrt. Bin am überlegen es zurückzuschicken. Service geht anders.
    Allen ein schönes Wochenende.

  13. Wir stießen auf Unverständnis als wir uns vor ein paar Jahren im Zuge einer Badrenovierung ein Bidet einbauen ließen.

    Tja 😁jetzt nicht mehr
    Liebe Grüße in die Runde.

    Habt ein schönes Wochenende und passt auf Euch auf
    Nicola

    1. Ja, schön doof, ein Bidet hatten meine Eltern auch schon in den 70er Jahren, und alle staunten immer, was das wohl sei. Ich hätte auch gern eins, aber mein Bad ist dafür leider zu klein. Ich liebäugle aber schon lange mit so einer HighTech Toilette aus Japan.
      Liebe Grüße!
      KK

    2. Ein Bidet ist zur Reinigung zwischendurch ganz wunderbar! Und es ist nicht nur für diesen einen Zweck geeignet, sondern man kann auch ganz wunderbar die Füße säubern, Wäscheteile waschen usw.

  14. Danke lieber Konsumkaiser für deine absolut richtig formulierten Worte zu den „systemrelevanten“ Berufen.
    Ich bin Verkäuferin aus Leidenschaft, und ich staune immer wieder wie schlecht angesehen dieser schöne Beruf ist und wie oft Kunden respektlos mit Kollegen umgehen.
    Das würde sich in der Bank oder auf dem Amt kein Mensch trauen, aber das sind im Endeffekt auch Diensleister wie wir!
    Sehr traurig wie Leute mit anderen umgehen wenn sie denken dass man es mit Ihnen machen kann.
    Der Charakter eines Menschen zeigt sich vor allem darin wie er mit anderen umgeht die vermeintlich unter ihm in der Hierarchie stehen!

    1. Ich habe schon immer Danke und Bitte gesagt im Laden. ich schäme mich immer fremd, wenn vor mir Kunden wieder besonders unhöflich sind. Dann frage ich mich, was die sich eigentlich dabei denken. Aber da kann ich deinen letzten Satz nur voll unterstreichen.
      Viele liebe Grüße!
      KK

  15. Danke für den kritischen aber notwendigen Beitrag. Die Gedankenlosigkeit vieler Mitmenschen ist unerträglich geworden. In so vielen Dingen. Ich bin auch nicht perfekt, aber ich schalte wenigstens nicht meinen Verstand ab.
    Wie gut, dass du so unermüdlich immer wieder solche Themen ansprichst. Viele andere mit Reichweite tun das nicht, dabei kann man die Leute so doch gut erreichen. Und du machst das nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, das finde ich richtig.
    Lieber KK, bitte mach weiter so, ich finde die Mischung aus (kritischem) Konsum und Themen aus der Gesellschaft genial. Entschuldige, dass ich nur selten kommentiere, dabei ist ein Beitrag von uns ja auch ein Beitrag zur Vielfalt. Bleibt alle gesund!

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