SPORT: WAS MAN IN FITNESSKURSEN SO ERLEBT

Als Kursleiter von Gruppenfitnessklassen kannste was erleben! Einen Sack Flöhe hüten, das trifft nicht nur auf kleine Kinder zu. Und warum man tunlichst vermeiden sollte, seine Schnürsenkel vor der versammelten Gruppe zuzubinden, erzähle ich heute in diesem Beitrag…

 

(KK) Aerobic Promo 1995

 

Neben vielen weiteren Tätigkeitsfeldern, bin ich liebend gerne Instructor von Gruppenfitnesskursen. Was habe ich da im Laufe der Jahre an Lizenzen erworben, wie viele Trends mitgemacht. Kann sich noch jemand an Slide-Aerobic erinnern? Mit „Rutschsocken“ an den Füßen musste man über eine breit ausgelegte Gleitmatte schlittern…äh…also auch gleiten, aber das war weniger einfach als so manche dachten. Es endete nur zu gerne mit blauen Flecken, und wer mit einer etwas ausgeprägteren „Stossfängerregion“ ausgestattet war, konnte ganz locker von seiner vorteilhaften Rückseite berichten. Und das war noch vor Kim Kardashian.

HipHop, Thai Bo, Funk, Dance-Aerobic, Step-Aerobic, BOP, Spinning, Bodypump, Power Yoga, Trampolin-Aerobic, ach was gab es alles, und ich hatte sie alle…die Kurse. Geblieben ist von den vielen Trends nicht mehr ganz so viel. Jüngere Generationen scheinen die typischen Gruppenfitnesskurse peinlich zu finden, irgendwie hat sich das pubertäre ewige Schamgefühl heute bis zu den mittleren Jahrgängen durchgearbeitet. Zusammen mit Männern und Frauen Schrittkombis einüben? Peiiinlich! Po-Muskulatur trainieren? Da kann mich mein Hintermann / meine Hinterfrau ja sehen. Peiiinlich!

OK, funkige HipHop Kurse finde ich heute auch nicht mehr prickelnd, sieht irgendwie aus der Zeit gefallen aus, und auch über Slide und Trampolin-Aerobic spricht kaum noch ein Mensch. Aber die Klassiker gibt es weiterhin in den Vereinen und Sportstudios. Nur dort, wo die TrainerInnen hauptsächlich als SelbstdarstellerInnen gearbeitet haben, und versuchten (koste es was wolle) ihre exquisiten Tanzkünste an Ottilie Normalverbraucherin zu vermitteln, herrschen heute leere Kursräume.

Gerade im Bereich Dance-Aerobic und Dance-Step wurde einfach nicht genug an die typisch steifen west-europäischen Hüften gedacht. Hatte man aber schon einmal Berührung mit rhythmischer Bewegung und Tanz, ist die Sportelei zur Musik eine Bereicherung, denn man verbindet mehrere Bedürfnisse miteinander. Kommen dann noch koordinative Elemente dazu, die auch die Gehirnaktivität gleichzeitig fordern, hat man ein unglaublich gutes Training, das dem puren Laufen deutlich überlegen ist.

Doch auf wen trifft man als KursleiterIn am Montagabend um 19 Uhr im Kursraum? Natürlich eher auf Menschen, die sich nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag auspowern wollen. Denken beim Sport? Ein Ding der Unmöglichkeit, man will den Kopf und den Stress ausschalten. Dass das auch beim Erarbeiten von Schrittfolgen in Kombination mit Armbewegungen und einer deutlichen und gleichmäßigen Herz-Kreislaufbelastung funktionieren könnte, möchten die meisten Leute aber nicht hören.

Der/die unvorbereitete TrainerIn wird in diesem Fall ein unangenehmes Erlebnis haben: Ein eben noch voller Kurs, wird sich binnen Minuten deutlich leeren. Da kennen die genervten Teilnehmer nichts. Dass Sport auch etwas mit Kampfgeist und sich durchbeißen zu tun hat? Quatsch. Wenn ich etwas nicht mag oder kann, dann ist der Trainer schuld, denn ich bezahle schließlich für das Sportangebot.

Schon immer habe ich mich gefragt, woher der Anspruch kommen mag, dass zahlende Mitglieder in Sportstudios meinen, dass einfach alle Angebote zu ihnen passen müssten, und wenn nicht, dann läuft da etwas gewaltig schief – beim Anbieter, nicht bei ihnen selbst. Ausserdem herrscht die Meinung, dass man auch als Neuling in ein Fitnessstudio geht, und ab diesem Moment ist man Profi. Jedes Gerät, jedes Angebot, jeder Kurs muss mir sogleich zur Verfügung stehen. Und wenn ich es nicht kann, mir (noch) zu schwer ist, bin ich angesäuert.

Bei jeder anderen Sportart muss ich die Sportart eben auch erst erlernen. Wer rennt denn auf den Fußballplatz, wenn er nicht einmal weiß, wer der Flötist in Schwarz auf dem Rasen ist?

Körperliche Leistungsfähigkeit muss sich bei vielen erst entwickeln, Fähigkeiten müssen erlernt und verfestigt werden, und manchmal muss man sich auch ein klein wenig Talentlosigkeit eingestehen. Was muss ein Mensch denken, der sich als blutiger Anfänger in einem Step-Kurs mit Schwierigkeitsstufe 3 wiederfindet? Die/Der Ärmste wird sich noch eine lange Zeit an die peinlichen Minuten erinnern, bevor sie/er den Kursraum wahrscheinlich laut schreiend verließ.

Aber auch in den Kursräumen herrschen gewisse Regeln. Regel Nummer 1: Die Plätze im Raum sind (unsichtbar) vergeben! Wehe man stellt sich als Neuling einfach irgendwo in den Raum. Fieser Fehler! Giftige Bemerkungen zischen um einen herum, und ehe man sich versieht, wird gedrängelt, geschubst und man steht (wie vom Beamstrahl der Enterprise bewegt) plötzlich in der letzten Ecke. Ja, es gibt sie, die Hackordnung im Kursraum. „Altgediente“ TeilnehmerInnen beharren auf ihren Stammplätzen, das ist so sicher, wie die einzelne müffelnde Sportsocke, die man immer erst nach einer Woche in der Sporttasche wiederfindet.

Und wo wir gerade bei Socken sind: Hat man seinen Platz im Raum gefunden, muss man sich scheinbar einrichten. Es gibt Leute, die legen an Ort und Stelle erst einmal ihren halben Haushalt ab. Da steht dann plötzlich mitten im Raum eine XXL Sporttasche, eine aufgerollte Übungsmatte, ein bauchiger Plastikkübel als Trinkflasche, zwei Handtücher, Kuschelsocken fürs Stretching am Ende des Kurses, ein Handy, und vierhundert Haarclips, die gleich die Mähne bändigen müssen, wenn das Gehopse beginnt.

Das birgt gleich die nächsten Fallstricke: Haben KursleiterInnen erst einmal die Musik gestartet und für Aufmerksamkeit gesorgt, sollten sie niemals nochmal ihre Socken hochziehen, oder gar die Schnürsenkel binden. Unter Garantie folgt die Hälfte des Kurses dem Beispiel und wirft sich todesmutig mit dem Oberkörper nach vorn, um mit den Händen die Socken und die Schuhe zu berühren. Dabei wird die Halswirbelsäule maximal gestaucht, damit man auch die weiteren Bewegungen abschauen kann. Jetzt kommt der/die TrainerIn wieder hoch, also hoch auch mit uns und Arm gehoben. Das Vorhüpfpersonal hebt an dieser Stelle allerdings meist nur den Arm fürs „Visual Cueing“. Es werden also Anleitungen durch Handzeichen gegeben, wie zB. „Stop“, „langsamer“, „schneller“ oder über wie viele Zählzeiten die Übung noch gehen wird. Man kann sicher sein, ein Drittel der TeilnehmerInnen hat genau an dieser Stelle ebenfalls den Arm oben und vollführt kryptische Fingerübungen.

Befindet man sich in einem Ausdauerkurs, so kommt es nach ca. der Hälfte des Kurses zum sogenannten „Steady State“, einem Fließgleichgewicht zwischen Sauerstoffaufnahme und Sauerstoffverbrauch, was optimal fürs Training wäre. Zu diesem Zeitpunkt kann man als unerfahrener Trainer aber sicher damit rechnen, dass sendungsbewusste TeilnehmerInnen zu einem kommen und mitten drin eine Konversation starten möchten. Während der Kurs läuft, alle Augen auf einen gerichtet sind, die Musik plärrt, und man nun mit eingeschaltetem Mikrofon die gesamte Teilnehmerschar an diesem netten Pläuschchen teilhaben lässt. Meist wird etwas gefordert: Musik leiser, Musik schneller, Musik langsamer, Bodenübungen, schwierigere Bewegungsfolgen, leichtere Bewegungsfolgen, oder einfach nur „ich muss Pipi!“

Nur mal so nebenbei: Die Konzentration ist dann futsch, das Personal muss danach schleunigst wieder in den Fluss des Kurses hineinfinden. Ich frage mich, ob diese Leute auch während einer Theateraufführung kurz mal vorne auf der Bühne ihre Befindlichkeiten zum Besten geben?

Das Ende eines Kurses bildet meist das Cool Down, das ruhig wörtlich zu nehmen ist. Die angehängten Dehnübungen sind gut und schön, sollten aber bei fortgeschritteneren Teilnehmern in Eigenregie durchgeführt werden, da man in einem Kursformat nicht wirklich ausführlich zum funktionellen Stretching kommt, und das auch nicht bei allen Sportlern gleich abzulaufen hat.

Trotzdem, die Herzfrequenz sollte klar gesenkt werden, man kommt runter und leitet damit die Phase der Erholung ein. Leider signalisiert dieser Teil für viele TeilnehmerInnen eben auch Langeweile. In Kursen mit noch unerfahrener Leitung, kommt es oftmals zu herumlaufenden Leuten mitten im Kurs, lauten Gesprächen, und TeilnehmerInnen, die ihre oben beschriebenen Habseligkeiten laut ächzend und großräumig einsammeln, verstauen und vor Abschluss des Kurses gehen.

Natürlich mag das hier und da auch an Zeitproblemen liegen, aber eigentlich ist es eine Missachtung der Kursleitung. Ein Kurs besitzt einen Anfang, einen Mittelteil und ein Ende, der/die KursleiterIn hat den Ablauf geplant, das wird nicht einfach „freestyle“ aus dem Handgelenk geschüttelt (zumindest nicht von gutem Personal). Der/die TrainerIn erwartet kein „Dankeschön“ am Ende des Kurses, aber zumindest eine gewisse Wertschätzung der Arbeit, und das signalisiere ich als Teilnehmer, indem ich der Kursleitung nach meinen Möglichkeiten folge, und passt mit etwas nicht (vielleicht auch durch körperliche Einschränkungen oder das erwähnte Zeitmanagement), dann bespreche ich das hinterher persönlich.

Das war nur ein kleiner Einblick in den Mikrokosmos Fitnesskurs. wie in jedem Beruf, gibt es lustige, ernste und nervige Dinge, aber für die meisten KursleiterInnen ist ein erfolgreicher Kurs mit vielen motivierten TeilnehmerInnen ein Quell der eigenen Inspiration. Kaum eine Sportart kann die Energie einer Gruppe so bündeln und jedes einzelne Glied mitreißen und zu immer besseren Leistungen bewegen. Und das meist ohne den Konkurrenzgedanken und die Aggressivität, wie in vielen anderen Gruppensportarten.

Auch wenn sich meine Möglichkeiten und Fähigkeiten im Laufe der Jahre geändert haben (und ändern werden), möchte ich noch lange Gruppen zum Sport animieren. Man bekommt so viel zurück.

KK mit Sportgruppe Ü80!

 

 

 

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(Fotos: Konsumkaiser, Pixabay    Keinerlei Sponsoring)

 

 


54 Gedanken zu “SPORT: WAS MAN IN FITNESSKURSEN SO ERLEBT

  1. ich bin nicht so der Indoorfan. Ausserdem so diese Gruppen, das macht mich immer so wuschig, nervös.War mal beim dabei…Bin nicht so schnell im Nachhopsen, der Vorturner war mir immer zu flott😁 Somit ist es beim Waldlauf geblieben und im Milonzirkel, wird regelmässig gesportet.

  2. In dem Studio in dem ich momentan eingeschrieben bin, gibt es noch die klassischen Dance- und Step Kurse. Ich hab da auch mal reingeschnuppert, in die unterste Stufe. Völlig überzogen für Anfänger. Neue Elemente werden nur zweimal vorgemacht und dann sofort variiert, Drehungen links und rechts eingebaut, dass einem schwindelig wird. Der Trainer orientiert sich an der ersten Reihe, da stehen Leute, die alle in den F-Kursen mitmachen und das schon gefühlt seit 20 Jahren machen. Dazu Schreckliche Musik und das so laut, das einem fast die Ohren platzen. Und dann diese ewige Grinserei des Vorturners. Und von wegen außer Atem und völlig durchgeschwitzt am Stundenende. Ich jedenfalls nicht. Deshalb Danke! Kein Bedarf!
    Ich werde übrigens das Studio wechseln. Dieses ist zu unpersönlich und zu teuer (über 60€ monatlich) In der Billigkette in der ich vorher war, hatte ich eine bessere Betreuung.

  3. Ich baue grad mein Sportprogramm aus. Neben Pilates, wo alle konzentriert und respektvoll sind, 1 x die Woche Hulatanz seit dem Sommer und ab heute Abend einen klassischen Fitnesskurs. Auf den bin ich mal gespannt nach deinen Schilderungen🤪 hab Anfang des Jahres bei Zumba aber auch mal voll motiviert die Hand hochgerissen, obwohl es nur das Handzeichen war- nun ja, man merkt am Anfang eben noch nicht, wann der Arm gehoben wird und wann nicht😂 Choreos und Koordination wollen ja eingeübt werden, ist also alles ein Prozess. Keiner der Kurse ist übrigens im Fitnessstudio.

    1. @Christine: danke für den Schmunzler am Morgen! Ich kann es mir bildlich vorstellen, mit dem Hand hochreißen. Ist ein bisschen so, wie wenn man voller Inbrunst schon beim Intro eines Liedes zu früh anfängt den Text zu schmettern. Als einzige/r! 😄

  4. Ich habe 25 Jahre lang als Instructor gearbeitet. Dabei auch unzählige Lizenzen in unterschiedlichsten Bereichen erworben. Ich habe auch 3 Jahre lang den Gruppenfitness Bereich eines Studios geleitet.
    Ich habe mir meine Trainer immer ganz genau angeschaut. Selbstdarsteller sind rausgeflogen noch bevor sie ihre Kassette einlegen konnten.
    Trainer werden kann jeder, ein Trainer sein können nur wenige.
    Auch ich habe in der Zeit schon die unmöglichsten Dinge gesehen. Von Leuten die sich geweigert haben bestimmte Übungen oder Bewegungen auszuführen über lautes schwätzen, Kaugummi kauen bis hin zu demonstrativen Verlassen des Kurses mittendrin.
    Der Job eines Trainiers ist sehr oft sehr hart. Den Kunden interessiert es nicht wie es dir geht. Er erwartet immer einen gutgelaunten Vorturner der gefälligst die Leute zu motivieren und zu loben hat, auch wenn die reine Bewegungslegastheniker sind. Also legst du einen Schalter um wenn du in den Kursraum gehst und lächelst und versprühst gute Laune, auch wenn es dir mies geht und du am liebsten heulen möchtest.
    Nach 25 Jahren hab ich dann beschlossen dass ich das nicht mehr möchte.
    25 Jahre lang hab ich mir die Sorgen und Freuden der Teilnehmer angehört, heute möchte und kann ich einfach nur für mich trainieren wann und wie ich es mag.
    Aber ich erwische mich auch heute noch dabe wie ich andere beim Training beobachte und am liebsten manchmal korrigieren möchte 🙂 Berufskrankheit.
    Ich helfe derzeit in der CrossFit Box in der ich trainiere etwas aus, in dem ich die Social Media Kanäle bediene und bearbeite. Aber ich stehe auch dem Besitzer beratend zur Seite. Ich war insgesamt über 30 Jahre in der Fitnessbranche tätig und kenne auch den geschäftlichen Bereich sehr gut. Da war er mir für manchen Tipp schon sehr dankbar.
    Bewundernswert lieber KK dass du weiterhin unterrichten möchtest. Ich wünsche dir allzeit gute Motivation! 🙂

    1. Vielleicht verstehe ich jetzt da was nicht so, wie es gemeint ist, deshalb meine Frage:

      „ Auch ich habe in der Zeit schon die unmöglichsten Dinge gesehen. Von Leuten die sich geweigert haben bestimmte Übungen oder Bewegungen auszuführen “.

      Was ist daran genau das Problem? Selbstverständlich mache ich eine Übung nicht mit oder führe eine Bewegung nicht aus, die mir z.B. nicht möglich ist, die mir weh tut oder die aus welchen Gründen auch immer am aktuellen Tag einfach zu schwer ist.
      Klar, wenn ich mich als Anfänger in einen Fortgeschrittenenkurs anmelde, dann muss ich mich nicht wundern, wenn ich total überfordert bin und praktisch nichts mitmachen kann, dann bin ich einfach im falschen Kurs. Und wenn ich dann unmotiviert rumstehe und den Kursablauf störe, dann wird es halt für alle schwierig.

      Ich habe es aber leider schon auch anders erlebt, z.B. in einem sogenannten Einsteigerkurs jemand vorne stehen zu haben, der keinerlei Rücksicht auf ein unterschiedliches Leistungsniveau der Gruppe nimmt, keinerlei Modifikationen von Bewegungen anbietet weil er/sie nicht mal weiß, dass es so was gibt, keine Ahnung von Anatomie hat und stur darauf besteht, entweder werden die Übungen so gemacht wie vorgeführt oder gar nicht, so jemand lernt mich mal ganz schnell von meiner unbequemen Seite kennen. Ich erinnere mich noch an die Anfangszeiten vom Spinning, als in meinem Studio Pulsraten von 190/min als völlig unproblematisch angesehen wurden und in den Kursen ein Leistungsniveau verlangt wurde, das selbst jemand, der vier bis fünfmal kardiovaskulär in der Woche trainiert, kaum erfüllen konnte. Selbstverständlich habe ich da Übungen modifiziert. Entweder habe ich da den Zusammenhang nicht verstanden, aber ich kapiere nicht, was daran „unmöglich“ ist?
      Viele Grüße
      Roland

      1. Ich habe mich öfter geweigert einige Übungen auszuführen. Ich wusste, dass ich OP hatte, ich wusste was mein Arzt gesagt hat und ich wusste, dass mein Knie das irgendwann mitmacht wenn die gesamte Beinmuskulatur besser wird. Manchmal kam der Kursleiter kurz vor Beginn und hatte keine Zeit die Information zu hören. Da es aber immer noch mein Knie ist und ich morgen laufunfähig werde und nicht der Trainer – und die Hälfte ist auch nicht so kompetent wie KK – ist das immer noch meine Entscheidung. Die normalen Trainer meinten – schauen sie, was geht. Bei den anderen kam ich nicht erneut rein und gut ist es.
        Nur einmal hat einer mich überredet, doch diese bestimmte Übung zu machen, ich konnte drei Tage nicht laufen. Jetzt sind meine Beine stark und ich kann fast alles, aber zu den unmöglichen Trainern gehe ich auch heute nicht hin.

    2. Da sind wir ja wohl ähnlich lange dabei. 🙂 Ich verstehe, wenn man irgendwann auch mal nur noch sein eigenes Training macht, und das Flöhehüten aufgibt. Aber offensichtlich möchte man auch nicht ganz aus dem Metier, nicht wahr? Es hat uns sicherlich geprägt.
      Liebe Grüße!
      KK

  5. Lach. Ich kann mir das bildhaft vorstellen. Unser Studio ist ja eher klein. Und in erster Linie Muckibude. Trotzdem gibt’s Kurse auch. Nach 20 Jahren hat die Trainerin wegen Knieproblemen die Stepaerobic durch eine sehr gute Wirbelsäulengymnnastik ersetzt. Die Teilnehmer sind treu geblieben. Neue werden explizit gebeten sich an diesen oder jenen Platz zu stellen, weil man da am besten sieht. Das stellt die Trainerin auch nicht zur Diskussion.
    Aber Stammplätze gibts natürlich auch. Die alte Stepearobic Truppe schafft es immerhin selbstorganisiert, sich einmal im Monat zu treffen. Die Choreo übernimmt mal die und mal die.
    Ich liebe den Mix aus fließenden Bewegungen, Salsa, Kontentration und Anstrengung. Never ever würde ich ne Stunde durch die Auen traben. Ist mir zu verhersehbar was die Auswahl der geforderten Bewegungen betrifft.
    Viel Spaß weiterhin bei Deinen Kursen. BG Sunny

  6. Hehe, die Sache mit dem Stammplatz im Kurs kenne ich auch;
    das geht sogar soweit, dass der angestammte Platz frei bleibt, wenn die jeweilige Teilnehmerin dem Kurs mal fernbleibt, : ).
    Und dann gibt es noch die Teilnehmerin, die glaubt, der Gruppenkurs wäre ganz allein für sie gemacht, was Tempo, Musik und Übungen betrifft-auch recht nervig.
    LG von Susanne

    1. Das stört meist die übrigen Teilnehmer meist mehr als den Trainer. 😉
      Ich bin da immer sehr verständnisvoll, ausser es wird mutwillig gestört.
      Neben den „vergebenen“ Plätzen gibt es ja auch noch die, die sich in die letzte Reihe stellen um nicht gesehen zu werden. Ich verrate mal ein Geheimnis: Die meisten Trainer schauen nicht zu den Teilnehmern in der ersten Reihe, sondern EXTRA nach ganz hinten, weil dort mehr schief laufen kann. 🙂
      Liebe Grüße!
      KK

  7. Sport in der Gruppe kam für mich nie in Frage. Ich gerate da unter „Leistungsdruck“. Kommt schon mal vor, dass ich mein altes Aerobic-Programm aus der Brigitte von vor 35 Jahren 😀 plötzlich unterbrechen muss, weil ich Herzrhythmusstörungen habe. Außerdem wird das Verkneifen der Pupse beim Hüpfen immer schwieriger… Für Yoga brauch ich Ruhe und — nur — mich. Und Quatschen beim Radfahren… versaut das Atmen.

    Die Ü80-Gruppe ist allerdings der Hammer!

    1. Ganz im Gegenteil. reden beim Sport ist ein prima Indikator für die Intensität. Kannst du nur noch gequält keuchen, überforderst du dich in der Regel. Zumindest gilt das für Freizeitsportler.
      Liebe Grüße!
      KK

  8. Grossartig, die Ü80 Gruppe ! Und für Ü80 wirken sie auch alle noch ausgesprochen fit und aufrecht, wenn ich so an meine eigene Verwandtschaft denke. Sport ist NICHT überschätzt, hier ein Beweisfoto

  9. Lieber Konsumkaiser,

    hach je, das klingt alles superanstrengend. Ich hab das früher auch mal probiert, in meinen 30ern, hatte aber in der Gruppe irre Probleme mit der Koordination, die andere nicht hatten. So reine Aerobic-Übungen waren okay, wenn ich noch zu untrainiert war, hab ich mich einfach hingesetzt und gewartet, bis der Atem wieder im Lot war und nach und nach ging es flüssiger. In der Gruppe neige ich normalerweise zu falschem Ehrgeiz und dann bin ich fertig. 😀
    Ich wüsste bei uns nicht mal, ob so was überhaupt noch angeboten wird, mir fallen maximal Pilates-Kurse auf.

    Was ich allerdings klasse fand, war wirklich das Ausgepowerte früher, zu so etwas hatte ich gar keine Gelegenheit mehr. Ich lasse mich irre gern von Musik treiben und das gefällt mir am Laufen.

    1. Mich treibt Musik auch zu Höchstleistungen. Allerdings ist eben beim Laufen der Oberkörper, respektive die Arme, so arg unterrepräsentiert. In vielen Kursen ist eben gerade die Bein-Arm Koordination so schön auf die Spitze getrieben. Und besonders im Hinblick auf das Älterwerden ist die Schulung der Koordination essentiell.
      Zum Glück kann man das ja auch anders trainieren und muss nicht zwingend einen Hüpfkurs besuchen. 😉
      Liebe Grüße!
      KK

  10. Ach super geschrieben, genau so ist es 🤣 Die „reservierten“ Plätze oder Spinning-Fahrräder ignoriere ich allerdings absichtlich. Was Du nicht erwähnt hast, sind Handy-Gespräche oder Whats app-Mitteilungen mitten im Kurs. Hatte eine Teilnehmerin mal gefragt, ob sie Notärztin ist, darauf hat sie nur kurz und knapp nein gefaucht und wir wurden keine Freundinnen 😁

    1. das gibts bei mir nicht, ich bin da sehr „streng“, argumentiere aber eben auch mit der Konzentration und Sicherheit der anderen Teilnehmer. Wer stört, wird ermahnt. 😉
      Liebe Grüße!
      KK

  11. Hallo ,

    Ich mag Kurse nicht besonders gern. A) fühle ich mich regelrecht beobachtet
    B) meistens sind die selben in den Kursen und man kommt sich oft dämlich vor.
    C) bei Aerobic und co könnte ich von meiner Ausdauer und Frequenz nicht mithalten.

    Wo ich wohl mal war, war beim
    Faszien Kurs aber da hatte ich mir einfach eine Ecke gesucht wo keiner war. Aber ich glaube diese Ecke ,, gehörte „ schon jemanden. Da oft die selben in dem Kurs sind 🙈

    Ich bin froh das ich Einzeltraining bekommen kann.

    Lg

    1. Ja, Gruppentraining ist nicht immer die richtige Wahl. Wenn man sich unwohl dabei fühlt, sollte man es dann auch besser sein lassen. Es gibt ja genug andere Möglichkeiten. Dumm ist es nur, wenn man das nicht erkennt, und sich quält oder andere für die schlechte Laune verantwortlich macht. „Doofes Studio, doofe Trainer, doofe Geräte, doofe andere Teilnehmer.“ Man ist nun mal nicht für jeden Pups talentiert.
      Liebe Grüße!
      KK

  12. Danke für den Beitrag, hat mir den Tag versüßt! Stepaerobic, das liebe ich! Unser Trainer ist schon über 60, aber er denkt sich jede Woche die tollsten Choreografien aus. Und obwohl in unserer Gruppe der Altersdurchschitt eher Ü50 ist, sind in der Stunde alle Gebrechen vergessen und wir „fliegen“ in den atemberaubendsten Drehungen um unsere Steps.
    Das ist echtes Gehirnjogging!
    Sport ist das beste Mittel, um jung zu bleiben, sieht man auch an Dir und Deiner Ü80 Gruppe, sportliche Grüße!

    1. Oh, das klingt toll und motiviert mich. Mit 60 noch Kurse leiten ist doch toll, eben weil sich Gleichgesinnte zusammenfinden. Und wie Du schon sagst, Gehirnjogging ist nicht nur per Kreuzworträtsel möglich. 😉
      Liebe Grüße!
      KK

  13. @KK: Toller Beitrag und die Dynamik in so Kursen ist immer ziemlich äh „dynamisch“. Ich kann mich noch daran erinnern, als ich das erste Mal vor gefühlt 90 Jahren bei mir im Studio in einen Kurs bin, damals war das noch eher exotisch, wenn Du als Mann nicht nur Gewichte gestemmt hast. Ich wurde freudig begrüßt, aber im zweiten Satz kam was wie „Hier ist Biene“. Kennt sicher jeder, wenn man zwar akustisch wahrnimmt, was das Gegenüber so von sich gibt, aber den Sinn überhaupt nicht erfasst. Auch auf ein zweites „hier ist Biene“ habe ich nicht reagiert. Letztendlich kam mir ein anderes Wesen im Raum zu Hilfe und dolmetsche, dass solle bedeuten, auf dem Platz, den ich eingenommen hatte, ist normalerweise Sabine und die neuen (also ich) sollen doch bitte bis zum Erreichen eines gewissen Leistungsniveaus ganz nach hinten gehen. Bin ich dann freiwillig, als eine vermutlich auch Ü80-Teilnehmerin mich mitleidig angrinste bei meinen ersten Versuchen, mitzuhalten und aufmunternd meinte „das wird schon, musst halt öfters kommen und mitmachen“. 😀

    1. Komm, als Mann im Kurs hat man doch eher Kultstatus. 😉
      Aber meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass sich gerade die etwas älteren Generationen hartnäckiger durchbeissen, wenn mal etwas nicht sofort klappt. Junge Mädels und Frauen werfen deutlich schneller das Handtuch, und zeigen auch ihre Abneigung deutlicher, was den meisten Trainern gegenüber extrem unhöflich ist.
      Wenn Männer erst einmal „Blut geleckt“ haben, sind sie meist die fleissigsten Teilnehmer!
      Liebe Grüße!
      KK

  14. “Komm, als Mann im Kurs hat man doch eher Kultstatus. 😉“

    Als ich angefangen habe mit dem Training, also so um 1820, da war das noch so 🙂

    Meinen ersten Aerobic Kurs habe ich in den 80igern gemacht, ich kann mich noch daran erinnern, dass der damalige Weltmeister (?) Europameister (?) (was er genau war, weiß ich nicht mehr) Andreas Sasse mal für eine Trainingseinheit gebucht wurde und der hat den Kurs, der sich für ziemlich fit hielt, fertig gemacht.. das war schon eindrucksvoll und das, war er damals machte, war sicher Hochleistungssport.
    Der Herr ist übrigens immer noch gut im Geschäft, ist wohl Partner/Verkaufspartner einer auf QVC sehr erfolgreich tätigen Physiotherapeutin, die da allerhand vertreibt. Bin ich erst neulich drauf gekommen, hatte ich schon öfters mal gesehen, aber nach den etwa 30 Jahren bin ich nicht auf die Idee gekommen, den Herren könnte ich kennen. Bis ich den Namen plötzlich wiedererkannt habe.

  15. Ich habe öfter die Kurse verlassen, weil ich mitten drin festgestellt habe, dass meine Koordination/Kondition nicht ausreichen. Und ich wollte nicht die restliche Gruppe stören. Zum Beispiel aus Bodycombat by Les Mills. Ich kam mir wie ein kaputter Oktopus vor! Man hat den Kurs als A eingestuft, es stellte sich heraus, dort waren alle F. Und machten einfach zwei Kurse hintereinander.

    „Körperliche Leistungsfähigkeit muss sich bei vielen erst entwickeln, Fähigkeiten müssen erlernt und verfestigt werden, und manchmal muss man sich auch ein klein wenig Talentlosigkeit eingestehen“

    Amen.

    „Drittel der TeilnehmerInnen hat genau an dieser Stelle ebenfalls den Arm oben und vollführt kryptische Fingerübungen“

    Ha,ha,ha. Stell ich mir lustig vor. So doof habe ich mich (noch) nicht angestellt.

    Die linke Ü80 Teilnehmerin ist Bombe. Ich will auch so mit 80 aussehen! Du siehst auch Bombe aus!

    Ich liebe Spinning, nichts kann mich so richtig auspowern. Da hatte ich einige Jahre Lieblingstrainer und bin auch zu unmöglichen Zeiten hin, nur um genau mit denen trainieren zu können. Ein Hoch der Gefühle. Mein Studio hat jetzt kein Spinning, somit erledigt sich mein Cardio an der frischen Luft, möglichst in den Gegenden ohne Handy-Empfang.

    Bei den Kursen hat mich zunehmend genervt, die Spinning-Fahrräder mit dem Handtuch zu reservieren. Ich komme in den leeren Kursraum, keiner da, 20 Minuten vor Beginn und alle Fahrräder belegt mit Handtücher. Irgendwann war es mir zu doof und ich habe das Handtuch auf die Ablage gelegt und war gerade dabei mein Sitz anzupassen als die Furie auf mich los ging. Das endete dann nicht gut. Für die Furie.

    1. Lach. Das erinnert mich an die Liegen in „deutschen Hotelanlagen“. Eine ähnliche Erfahrung hab ich mal im Hörsaal gemacht. Hier waren die Plätze mit Zetteln beklebt. 1 h vor Vorlesungsbeginn. Wer nicht kommt zur rechten Zeit…. Zzzz… Zettel weg und gut. Wir sind doch nicht im Kino hier.
      BG Sunny

  16. Ich verweigere mich sämtlichen Kursen (Entspannungskurse ausgenommen), weil ich an mir gemerkt habe, dass ich nach und während des Trainings aggressiv wurde inkl schlechter Laune. Ich mag laute Stimmen nicht bzw. Geschrei des Instruktors nicht. Vielleicht liegt’s auch daran.

  17. Lieber KK,

    ich habe Aerobic und Step-Aerobic in den 90er Jahren GELIEBT!!! Die Filme „Flashdance“ und „Perfect“ mit John Travolta und Jamie Lee Curtis waren damals meine Lieblingsfilme gewesen und von Jane Fonda besaß ich ein richtig tolles Aerobic-Video – leider fiel dieses irgendwann meinem Videorecorder zum Opfer, Bandsalat 😖, weshalb ich mich daraufhin Ende der 90er Jahre enthusiastisch in ein Fitness-Studio bei mir um die Ecke eingeschrieben hatte. Das war die tollste Zeit meines Lebens! Ich bin auch insgesamt drei Jahre dabei geblieben, bis sich plötzlich die Kurse geändert hatten, es kaum noch die „klassischen“ Aerobic-Kurse gab und auch viele der damaligen Trainer und Trainerinnen verschwunden waren, leider.

    Die Situationen mit so machen Kurs-Teilnehmerinnen, die Du beschreibst, kenne ich aus der damaligen Zeit so gar nicht. Jeder konnte sich hinstellen, wohin er oder sie wollte bzw. wo es noch Platz gab, Sporttaschen hatten in der Halle mitten auf dem Boden überhaupt nichts zu suchen, was auch für jeden einleuchtend war, und der Trainer oder die Trainerin wurden auch nur in den seltensten Fällen mittendrin angequatscht. Aufgrund einer Trachealstenose habe ich die Armbewegungen zu manchen Schritten manchmal einfach weggelassen müssen, weil ich sonst Atemnot bekommen hätte, aber das war für die Trainer und Trainerinnen OK gewesen und es hatte sich auch sonst niemand daran gestört. Wir waren damals alle super motiviert – es gab aber auch immer tolle Musik zu den Kursen, wie z. B. „Pump up the jam“ oder „Let the music play“ – und ich war nach den Stunden zwar total platt aber habe mich gefühlt, wie auf Wolken, herrlich! Diese dicken Stulpensocken habe ich übrigens geliebt 😜.
    Ich vermisse diese Zeit und auch das damalige positive Lebensgefühl irgendwie. Du kannst auf alle Fälle stolz auf Deine fitten Ü80-Damen sein, sie sehen toll und glücklich aus und Du natürlich auch 😊👍!

    Viele liebe Grüße,

    Eva

    1. Das Gefühl von damals hast du toll beschrieben. Ja, die Musik fand ich auch deutlich motivierender. Aber heute gibt es dafür Appanbieter, durch die man Musik auf dem Handy selbst mixen kann und es wird aus einem riesigen Pool an Musik ausgewählt. Da „schmuggle“ ich heute auch immer noch ganz viele 80er Songs mit hinein. Ich sage immer, die Mischung machts! 😉
      Liebe Grüße!
      KK

    2. Liebe Eva,

      womöglich gibt es die Version von Jane Fonda jetzt irgendwo elektronisch. Ich habe selbst neulich ein uraltes Video von Cindy Crawford gesucht und mit staunen festgestellt was man mittlerweile elektronisch findet.

      1. Hallo liebe Ombia,

        vielen Dank für Deinen Tip 🙂👍!!! Ich werde auf alle Fälle mal schauen. Bei Youtube habe ich zwar einige alte Aufnahmen gefunden, jedoch nicht die, die ich suche. Leider bin ich technisch nicht so versiert, aber ich werde mal jemanden fragen, wie ich solche Aufnahmen auf DVD brennen könnte.

        Viele liebe Grüße,
        Eva

  18. Lieber KK,
    ich liebe Kurse! Ich trainiere in einem Studio, das so gut wie alle Les Mills Programme anbietet.
    Eine gewöhnliche Winter-Sportwoche kann bei mir schon mal so aussehen: 1 x Body Pump, 1 x Combat, 3 x Tone und einmal Yoga – das aber ohne LM 😉
    Mein Lieblingskurs ist mit riesen Abstand „Tone“. Es ist ein sehr forderndes Ausdauertraining. Kennt das jemand? Seit dem ich das mache, ist meine Ausdauer phänomenal geworden und beim Berg Mountainbiking im Sommer fahre ich schon mal dem ein oder anderen Herrn vor der Nase weg 🙂
    Unsere Trainer im Studio sind alle toll, Profis! Ich kenne aus früheren Zeiten aber solche Gockel-Trainer, die den Kurs geben, damit Sie von allen (Damen) angehimmelt werden. Einfach nur furchtbar. Habe diese Kurse nicht mehr besucht damals, wenn ich entertaint werden will gucke ich Netflix…
    Oh das Foto ist herrlich, die Damen sehen wunderschön aus. Ich kenne keine solche Ü80 Damen! Du siehst sehr sympathisch aus! Gerne würde ich mal einen Kurs bei Dir belegen 🙂
    Liebe Grüße

  19. Lieber KK,
    wie bekannt mir das alles vorkommt. Ich gebe auch seid 30 Jahren ,oje :-), Fitnesskurse und könnte ein Buch darüber schreiben. Ich liebe auch , im Gegensatz zu meinen Teilnehmern, Stepchoreografien , bei denen mein Gehirn nur damit beschäftigt ist , aufzupassen das ich alles mit bekomme. Das entspannt mich so wunderbar. Dann die Musik ordentlich laut und über den Step „fliegen“. Leider habe ich mittlerweile den Eindruck, dass nur ich das noch will.Vielleicht gibt es hier Tipps für solch einen Step Kurs im Raum Essen.
    Liebe Grüße
    Bettina

  20. Hihi – ich habe mch in deinem Artikel auch voll wiedererkannt. Bin auch schon 30 Jahre dabei und habe einiges an Kursen durch – an Slide erinnere ich mich mit Grauen, dafür habe ich Rebound geliebt – wurde vor ein paar Jahren als Jumping wiederentdeckt.

    Ich habe auch meinen Stammplatz in der ersten Reihe, aber wenn er eben weg ist, wenn ich komm, dann ist das eben so 😉 Zum Glück sind bei uns die Teilnehmer immer recht diszipliniert bzw. die Trainer greifen auch durch, wenn zu viel geschwätzt wird.
    Ganz schlimm fand (und finde) ich immer Teilnehmer, die mit null Körperspannung durch die Gegend hampeln, aber dann stolz erzählen, sie gehen 3 x die Woche in irgendwelche Kurse *weglach* leider ohne nennenswerte Erfolge.

    Dein Ü80 Kurs ist cool – ich hoffe, ich habe in 30 Jahren auch noch die Kondition dazu und vor allem mal so einen knackigen Trainer – das motiviert die Damen sicher noch zusätzlich. 😉

  21. Meine Güte, was sind das hier für Horrorgeschichten🙄😂
    Wie Elke schon so positiv geschrieben hat, ergeht es mir auch.
    Treffe fast ausnahmslos sympathische, disziplinierte Fitnessteilnehmer im Studio.
    Es herrscht auch kein Kindergartenbenehmen, in Bezug auf Platzreservierung, spontan Kursraum verlassen, über Schwierigkeitsgrade mäkeln etc., höchstens positiver Gruppenzwang.
    Wer nicht mehr so kann, drosselt einfach ein wenig(unbemerkt😂)sein Tempo.
    Ach, ich möchte einfach Spaß haben im Fitnessstudio, komme auch persönlich sehr gerne meinen Mitmenschen, falls es mal zu Unstimmigkeiten kommen sollte entgegen und sehe alles nicht so eng.
    Für mich gilt übrigens : wie man in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus…
    Man muss auch mal an oder sogar über seine Grenzen gehen😃😄und dafür sorgt als unser ‚Super‘ Motivator, der beste Trainer der Welt, der aber wie ich finde hier etwas übertreibt(könnte aber natürlich in anderen Studios so geschehen sein😂😂😂😂)KK

  22. Vielen Dank für deinen herrlichen Artikel. Fühlte mich doch ein wenig ertappt bei den „Stammplätzen“. Ich sage nur : vorne links beim Pump. 🙂 Aber der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier….
    Deine Dance/Step/Aerobic fehlen mir sehr. Das Kopftraining dabei war genauso wohltuend wie das körperliche Training. Spätestens unter der Dusche war auch der blödeste Tag vergessen.
    Liebe Grüße
    Claudia

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