LIFESTYLE: GEDANKENSALAT (TEIL 8)

Was einem in ruhigen Stunden so durch den Kopf geht, sollte man aufschreiben! Es könnte DIE weltbewegende Idee dabei sein. Oder eben auch nur ein paar schrullige Gedanken, die mal nachdenklich, mal heiter stimmen. Lust auf einen kleinen Blick in eine (manchmal) obskure Gedankenwelt?

 

Wenn wir an „Weltraum“ denken, dann ist das meist mit Science Fiction und Zukunft besetzt. Dabei ist es das für uns erdenklich Älteste überhaupt.

 

Wir treffen jeden Tag tausende Mini-Entscheidungen, die uns in ihrer Konsequenz ständig das Leben retten.

 

Jugendliche verbringen die gesamte Jugendzeit damit, alle und jeden zu überzeugen, wie erwachsen sie bereits sind, nur um später als Erwachsene alle und jeden zu überzeugen, wie jugendlich sie noch sind.

 

Als Kinder hielten wir Erwachsene für Menschen, die alles können und alles wissen. Als Erwachsene wissen wir, dass die Erwachsenen nur so tun als wüssten und könnten sie alles.

 

Könnten wir nur durch die Nase atmen, würde uns ein einfacher Schnupfen bereits umbringen.

 

Hätten wir alle Fell, wie die Tiere, gäbe es keine Probleme mit Cellulite und kleinen Bauchansätzen.

 

Menschen, die blind geboren wurden, lächeln wenn sie sich freuen oder glücklich sind, obwohl sie nie ein Lächeln an einem anderen Menschen gesehen haben.

 

Man stelle sich einmal vor Pupsen wäre so ansteckend wie Gähnen.

 

Eine Sexbombe bekommt „Du siehst heute aber nicht so heiß aus!“ wahrscheinlich ausgerechnet zu hören, wenn ihre Körpertemperatur kocht.

 

Es existiert vielleicht ein Mensch auf dieser Welt, dessen Körper alle Krebszellen allein zerstören kann, und wir werden das niemals bemerken.

 

Man kommt ziemlich nah an das Gefühl heran, das man als Kind zu Weihnachten hatte, wenn man sich im Internet viele Dinge bestellt, vergisst was es alles war, und dann nach und nach die Pakete öffnet.

 

Die Nacht ist der eigentlich „normale“ Zustand im Universum, Tag haben wir nur, weil wir um einen großen Feuerball fliegen.

 

Zukünftige Generationen werden uns hassen, weil wir ihnen bereits all die guten Usernamen weggeschnappt haben.

 

Es ist völlig pupsegal wie stylish und cool wir sind. In hundert Jahren wird jemand auf unsere Fotos gucken und sich vor Lachen nicht mehr einkriegen. Je mehr wir davon ins Internet hochladen, desto mehr Material liefern wir dazu.

 

Wären Weisheitszähne wirklich weise, wüssten sie, wie sie verdammt nochmal richtig zu wachsen haben.

 

Es gibt nur wenige so befriedigende Dinge im Leben, wie ein Kopfkissen, das man im Sommer umdreht und den Kopf auf die noch kalte Seite legt.

 

Ist es nicht komisch, dass wir die Menschen ständig an ihren Smartphones sehen, aber niemals im Traum?

 

 

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(Foto: Pixabay   Keinerlei Sponsoring)

 

 

 


18 Gedanken zu “LIFESTYLE: GEDANKENSALAT (TEIL 8)

  1. Guten Morgen ihr Lieben,
    ich habe eine geburtsblinde Freunfin, die die Mrndchen damit verblüfft, dass sie das Lächeln des Gegenüber hören kann.
    Ich wünsche euch allen einen schönen Tag.
    Liebe Grüße von RuhrCat 🌻😀

    1. Das muss stimmen, denn man wirkt am Telefon auch sympathischer, wenn man lächelt. Obwohl das Gegenüber das ja nicht sehen kann.

      Schön, dass die Kommentarfunktion jetzt wieder funktioniert. Ich schalte trotzdem jeden Beitrag per Hand frei.
      Liebe Grüße!
      KK

  2. Guten Morgen ihr Lieben,
    ich habe eine geburtsblinde Freunfin, die die Menschen damit verblüfft, dass sie das Lächeln des Gegenüber hören kann.
    Ich wünsche euch allen einen schönen Tag.
    Liebe Grüße von RuhrCat 🌻😀

  3. „Jugendliche verbringen die gesamte Jugendzeit damit, alle und jeden zu überzeugen, wie erwachsen sie bereits sind, nur um später als Erwachsene alle und jeden zu überzeugen, wie jugendlich sie noch sind.“

    Mist…stimmt !
    Daher wohl auch der Kosmetik-Wahn bei vielen… 🙂

  4. Ich freu mich immer über Postings der Rubrik.

    Über Internet-Handel hab ich neulich auch mal so was gedacht. Man bestellt was, vergisst es, dann kommt es und wenn es einem doch nicht gefällt, kann man es auch noch zurück geben. Blöd ist die Papierverschwendung, ich hoffe hier bald auf kartonfreie Versandwege.

    1. Heute an der Kasse, Kundin vor mir – Zucchini in Karton und Plastik verpackt. Bio. Einzeln verpackt.
      Avocado in Plastik verpackt. Bio. Nicht bio kauft man lose.
      Zitronen. Dito.
      Granatapfel. Dito.
      Trauben auch.
      Aubergine. Dito.
      Man kauft also alles bio und deshalb ist alles einzeln in viel Plastik verpackt?! Mir erschließt sich der Sinn nicht.

      1. Ich habe nachgefragt: Bio ist teurer und muss kenntlich gemacht werden, damit die Kunden nicht die Bioprodukte zum Preis von nicht-bio kaufen. Trotzdem widersinnig. Dammussmes doch einemLösung geben.

        1. Bitte? Etwas seltsameres habe ich noch nie gehört. Zumal mein Rewe extra Regale für Bio hat in anderer Farbe und und und. Das die Dinge sensibler für den Transport sind weil nicht mit Schutz-INCIs bereichert, hätte ich mir noch als Antwort vorstellen können. Plastik ist wohl nicht die einzige Möglichkeit BIO kenntlich zu machen. Und überhaupt ist Plastik hier gar keine Lösung. Wer bei dieser Lösung aus versehen bio kauft, der ist blind und darf eher nicht alleine über die Straße:

          1. @ombia: ich denke, Claudia meinte eher, dass Kunden ansonsten die Bioware an der Kasse als Nicht-Bioware ausgeben, um weniger zahlen zu müssen, indem sie zB. Bio-Aufkleber abknibbeln.

            1. Oh, verstehe. Dann einfach Etikett nehmen die schwer abgehen, oder zumindest für Kartoffel, Banane, Avocado, eben Lebensmittel die wir ohnehin ohne Schale essen. Aber hey, warum schafft man dann nicht die Selbstbedienungskassen ab? Da betrügt man am häufigsten.
              Die werden aber behalten, weil das dem Unternehmen die Arbeitsplätze spart.

  5. Einen schönen Gedankensalat hast du wieder angerichtet. Ich habe nachdenken und lächeln müssen beim Lesen, für beides danke ich dir.
    Fell – ach nö. Sind Hüftringe nicht das Endprodukt von aus Kalorien umgewandelter Energie? Damit habe ich beschlossen, meinen Winterspeck ab sofort als Wärmedämmung zu bezeichnen. Ich betreibe sozusagen energetische Sanierung, jawoll. Ich werde mal um eine Förderprämie ersuchen – gern in Form von Kosmetik zur Pflege meiner total bio- und ökologischen Dämmschicht. 😁

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