LIFESTYLE: GESCHENKE ZU WEIHNACHTEN – DAS HABEN WIR NIE BEKOMMEN

Könnt ihr euch an die Zeit erinnern, als wir noch in freudiger Erwartung Wunschzettel an den Weihnachtsmann oder das Christkind geschrieben haben? Was hatte man für Wünsche! Wenn dann in fiebriger Spannung die Päckchen unterm Weihnachtsbaum geöffnet wurden, war die Freude aber manchmal nicht ganz so groß. All die Sachen, die wir niemals geschenkt bekommen haben. Erinnert ihr euch?

 

Als Erwachsener sieht man Geschenke zu Weihnachten ja völlig anders als Kinderaugen. Wir denken darüber viel rationaler, obwohl auch uns Schenken und Beschenktwerden sehr beglücken kann.

Erinnern wir uns doch noch einmal an die Zeit, in der wir fast das ganze Jahr schon auf den Dezember gewartet haben, weil es dann endlich in die Weihnachtszeit ging. Der Adventskalender mit seinem kleinen Stückchen trockener Schokolade versüsste uns jeden Tag des elend langen Wartens, und als endlich der Heilige Abend da war, konnte man die Spannung kaum noch aushalten.

Meine Eltern haben immer Wochen vor Heiligabend „Fake Pakete“ unter den Weihnachtsbaum gestellt, sodass ich abgelenkt war und nicht nach den Geschenken in Schränken und anderen Verstecken suchte. Schlau, und ich habe es gelöffelt.

Dabei waren sie aber beim Erforschen der kindlichen Weihnachtswünsche nicht ganz so geschickt: Ein paar Wochen vor Weihnachten nahmen mich meine Eltern mit in die Stadt und wir gingen ins größte Spielwarenkaufhaus der Gegend. Damals war das noch „Roskothen“ in der Essener Innenstadt, und ich hatte das Gefühl, das wäre das größte und tollste Geschäft auf der ganzen Welt. Auf mehreren Etagen nur Spielzeug…und überall völlig aufgedrehte Kinder im Spielzeugrausch. Die armen Eltern.

Jedenfalls wusste ich bereits an diesem Tag, dass ich ab sofort jedes Wort auf die Goldwaage legen musste, denn wenn mir etwas besonders gut gefiel, dann notierten meine Eltern das immer mit einem vielsagenden und intensiv-prüfenden Blick. Wenn ich dann kombinierend an die Jahre zuvor dachte, konnte ich durchaus einen Bezug zwischen diesen Blicken und den Geschenken unterm Weihnachtsbaum herstellen. Kinder sind die perfekten Detektive.

Manchmal ging das dann aber auch gehörig schief!

Über die Dinge, die ich nie bekommen habe, war ich immer wieder mal sehr traurig. Wie soll man als Kind auch die Umstände verstehen? Zu teuer, ausverkauft und nicht mehr erhältlich, unmöglich (ein Einhorn?), noch nicht erfunden (Zeitmaschine), usw. Alles Gründe, die gegen kindliche Herzenswünsche sprechen können. Zum Glück war das Christkind oder der Weihnachtsmann Schuld, die Eltern mussten „nur“ die schlechte Laune der Kinder aushalten.

Ich erinnere mich an meinen ersten Kinderwunsch, es war ein Lenkschlitten. Schön groß, mit stabilen Kufen, und dazu ein richtiges Lenkrad. Ein Traum. Mein Traum! Nur…in unseren Gefilden war selbst damals wie heute Schnee so selten wie königlicher Besuch. Ein Schlitten war hier also so praktisch wie eine Taucherbrille in den Dolomiten. Trotzdem…Trauma!

Zu einem anderen Weihnachtsfest hatte ich den sehnlichsten Wunsch nach einem der ersten elektronischen Spielzeuge: Ein „Senso“, heute heißt das Ding „Simon“. Ein großer, runder Plastikklotz mit 4 bunten Plastiktasten, die in einer bestimmten Reihenfolge – unter lautem Gedudel – aufleuchteten, und die man dann in eben dieser Reihenfolge wiederholen musste. Machte man einen Fehler, quittierte das Gerät die mangelnde Gedächtnisleistung mit einem unguten tiefen Brummen, das dem gescheiterten Spieler durch Mark und Bein ging, bei den anderen Mitspielern aber für hämisches Gelächter sorgte. Also das perfekte Spiel für die ganze Familie. (Hmm, ich klinge schon wie der „MB Präsentiert“ Werbespot im damaligen Reklamefernsehen)

Problem: Meine Eltern hatten vergessen zu dem schicken Senso Ding eine Packung Batterien zu kaufen, die waren nicht mit dabei. Und Tankstellen führten damals nur Kraftstoffe in Form von Benzin und „Asbach Uralt“ in ihren noch spät abends und an Feiertagen geöffneten Verkaufsräumen. Verflucht!

Man stelle es sich vor: Da fiebert das Kind beinahe monatelang auf das elektronische Megaspielzeug hin, und dann hat man es in Händen und kann weitere drei (!) Tage lang nicht damit spielen. Entweder war der Weihnachtsmann doch arg veralzheimert, oder meine Eltern besonders schlau und hatten vorausschauend Weihnachten vor laut tönenden Spielzeugelektroniksounds bewahrt. Ich weiß es bis heute nicht…

An ein weiteres Nicht-Geschenk kann ich mich noch erinnern, und da bin ich heute fast schon ein wenig verstört über den Wunsch, wenn ich genauer darüber nachdenke: Es sollte eine Pipi-Puppe sein! Also so eine Plastikpuppe, die man mit einem Fläschchen mit Wasser „füttern“ konnte, und die danach irgendwann einmal feucht-fröhlich unter sich zu lassen musste. Hui, so ein Spaß…und ich frage mich bis heute: Was zur Hölle wollte ich damit? Das Auslaufmodell lag niemals unterm Weihnachtsbaum, sowas aber auch.  🙂

Habt ihr auch noch solche Erinnerungen an Weihnachtsgeschenkwünsche, die nie erfüllt wurden? Habt ihr sie euch vielleicht irgendwann einmal selbst gegönnt? Den großen Schlitten habe ich mir zwar nie gekauft, aber ich bin einmal in einem echten Olympiabob mitgefahren. Das reicht fürs Leben *bibber*

 

 

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(Fotos: Pixabay   Keinerlei Sponsoring)

 

53 Kommentare

    1. Wow, auch toll!
      Aus der DDR habe ich jedes Jahr Schulbücher geschickt bekommen. Ohne Rotlichtbestrahlung. Heute betrachtet waren die super und hatte eine tolle Qualität, aber als Kind hat man doof aus der Wäsche geschaut. 😉

  1. Von dem Senso konnte ich nur träumen…
    Meine Eltern hielten nichts von elektronischem Spielzeug.
    Aber mein Cousin hatte eins.
    Bei jedem Besuch wurden die Batterien von dem Gerät dann dort leer georgelt !
    Schöne Erinnerung !

    Ich habe mir immer einen Hund zu Weihnachten gewünscht.
    Und auch nie bekommen 😦

    1. Hund oder Katze ist ja auch so ein Megawunsch, den viele Eltern geflissentlich überhören. Aber das Tier braucht auch viel Zuwendung. Ich wäre bestimmt irgendwann genervt von der Verpflichtung gewesen. Als Erwachsener sieht das dann ganz anders aus.
      Hast oder hattest du denn nun einen Hund?

      1. Leider nein.
        Ein Tier braucht Zeit und Aufmerksamkeit.

        Für ein Tier bin ich leider viel zu oft unterwegs und tagelang weg.

        Vielleicht, wenn ich in 22 Jahre in Rente gehe 🙂

  2. Guten Morgen lieber KK,
    da kommen auch bei mir Erinnerungen hoch. Bei mir ist es eine Carrerabahn.
    Ewig gewünscht, nie erhalten.
    Ich habe dann diesen Wunsch bei meinen Kindern ausgelebt. Die drei haben zu Weihnachten vor ein paar Jahren eine Bahn geschenkt bekommen.
    Gott sei Dank haben sie sich eine gewünscht, so konnte ich mein Trauma kompensieren.
    Ich wünsche dir wunderschöne Feiertage .
    Danke für diesen Blog!

      1. Mit Überholfunktion!! Oh ja, daran erinnere ich mich. Ich war eigentlich ein pflegeleichtes Kind im Hinblick auf Wünsche (ich hoffe, meine Mutter liest hier nicht mit) aber daran kann ich mich errinnern: die Carrerabahn mit Überholfunktion. Ein Schulfreund von mit hatte die und ich war so was von neidisch. Wir hatten auch eine, aber das war die, in denen die Autos mit diesem Metallstift in der Mitte in der Spur gehalten wurden, da war nix mit Überholfunktion. An den Geruch des heißgelaufenen Metalls kann ich mich bis heute noch erinnern.

        Ein erfüllter Weihnachtswunsch war damals nach ganz ganz langem Betteln, so ab Juni ein Spiel von Ravensburger, „Galaxis“.
        http://ftp.informatik.rwth-aachen.de/keirat/txt/G/GalaxisE.html

        Das war eine Art von elektronischem Schiffe versenken mit eindruckvoller Soundkulisse. Ich nehme an, meine Eltern hätten sich gewünscht, es wäre in die Kategorie unerfüllte Wünsche gefallen, denn ich war nach Weihnachten im neuen Jahr der absolute König der Straße und die Nachbarskinder haben sich die Klinke in die Hand gegeben.

        Lieber KK, danke für den nostalgischen Rückblick. Weihnachten steht vor der Tür und ich bin heilig Abend bei meinen Eltern. Wir werden natürlich streiten wie jedes Jahr, aber da wir das schon kennen, nimmt es keiner Ernst 🙂

  3. Ich hatte mal eine Pipi-Puppe. Habe sie nur wenig später durch einen auf dem Spielplatz eigefädelten Deal gegen ein Memory-Spiel eingetauscht. Memory liebe ich noch heute, aber meine Mutter war damals stinksauer. 😂 Und nein, den Junior habe ich später nicht gleich eingetauscht, der war und ist klasse.

    Mein absolutes Anti-Geschenk waren Schlittschuhe. Hatte ich mir so gewünscht. Und auch bekommen. In Größe 40. Allerdings bin ich bei Gr. 38 stehen geblieben und demzufolge waren die Teile damals mehrere Nummern zu groß und ich musste den Inhalt der halben Sockenschublade mitnehmen, wenn ich aufs Eis wollte. Und erstaunlicherweise stehen die zu großen Schlittschuhe immer noch im Keller….

    1. Tauschgeschäfte auf dem Spielplatz? Auch nicht schlecht. 🤣
      Aber Schlittschuhe dürfen niemals zu groß sein, eher zu klein, sonst wird das nix mit der Eisprinzessin. Es lag also nicht an dir! 🤗

  4. Bei mir war es “Doktor Bibber“ – ein Spiel bei dem man “operieren“ durfte 😁. Viele Jahr auf dem Wunschzettel, aber nie unter dem Christbaum gefunden.

  5. Guten Morgen,

    bei mir war es zum ein ein Tamagotchi, das ich nie bekommen mir aber sehnlichst herbei gewünscht habe. Es war klein und süß und ich wollte es unbedingt haben. Lag leider bis heute nicht unterm Baum, ich bin aber immer wieder am überlegen, ob ich mir mal eins einfach so bestellen soll.
    Das andere Geschenk war so ein Puppenkopf, den man schminken und frisieren konnte. Habe auch den nicht bekommen und recht früh angefangen mein eigenes Gesicht anzumalen. Nicht zur Freude meiner Eltern, aber irgendwie muss man sich ja ausleben 🙂

  6. Mein größter Wunsch als Fünfjährige war eine Cabbage Patch Kids Puppe. Meine Eltern fanden die häßlich und haben mir eine Kopie mit (ihrer Meinung nach) hübscherem Gesicht geschenkt. Weihnachten war damit für mich gelaufen. Aber zum Glück habe ich eine Woche später Geburtstag, da gab’s dann die richtige Puppe.

    1. So eine wollte ich auch unbedingt und meine Eltern fanden, ich wäre schon zu groß für Puppen (ich war glaub ich 10 oder so). Also bin ich mit dem nächsten Taschengeld in den Laden und habe sie mir selbst gekauft. Nach kurzem Triumph merkte ich dann aber, dass ich tatsächlich irgendwie keine Lust mehr hatte, mit ihr zu spielen, also saß sie von da an nutzlos im Regal.

      Aber ein Schaukelpferd wollte ich ebenfalls unbedingt, seit ich 4 Jahre alt war. Jedes Jahr wieder gewünscht, nie bekommen! Mein Vater war der Ansicht, dass man damit die Pferdeliebe und den Wunsch, reiten zu lernen fördert, und das wollte er verhindern, weil gefählich und teuer! ;o)
      Das hat aber nicht funktioniert. Ich war von 11 bis 18 jeden Tag im Pferdestall und bin bis heute eine Pferdenärrin!!! :o)

  7. Ich bekam immer so vernünftige Sachen zu Weihnachten geschenkt: „für die Aussteuer“: Silberbesteck, Bettwäsche, Handtücher. Von der Bettwäsche habe ich noch immer irgendwo nicht ausgepacktes liegen, einfach zu scheußlich.
    So mit 12, 14 Jahren habe ich mir ein Fahrrad gewünscht: 28 Zoll Räder, blau und Kettenschaltung. Untern Baum stand dann ein rotes, 26 Zoll mit Dreigangnabe. Was war ich enttäuscht!

      1. Ich hab auch Sachen für die Aussteuer bekommen und fand das immer doof. Allerdings bin ich mit 17 schon in die erste eigene Wohnung gezogen und war dann froh, dass ich was – und so Schönes – dafür hatte. In der DDR, wo es vieles, was man dafür brauchte, mitunter nicht einfach kaufen konnte, wenn man es brauchte. Es war aber auch nicht so, als wären es die einzigen Geschenke gewesen. Heute sehe ich, dass es extra noch ein Geschenk für die Zukunft war und alles andere für den Moment.

  8. „Ein paar Wochen vor Weihnachten nahmen mich meine Eltern mit in die Stadt und wir gingen ins größte Spielwarenkaufhaus der Gegend. Damals war das noch „Roskothen“ in der Essener Innenstadt, und ich hatte das Gefühl, das wäre das größte und tollste Geschäft auf der ganzen Welt. Auf mehreren Etagen nur Spielzeug…und überall völlig aufgedrehte Kinder im Spielzeugrausch.“

    Als ich diese Zeilen eben las, hatte ich Tränen in den Augen. Auch für mich war dieses Geschäft Inbegriff für Weihnachten, denn von dort kamen die meisten meiner Geschenke, als ich noch ein Kind war. Meine Mutter kommt aus Essen und erzählte mir immer, wie ihr Vater im 2. Weltkrieg dort stundenlang angestanden hatte, um ihr die zu Weihnachten sehnlichst gewünschte Puppe zu kaufen. Als der Laden dann vor Jahren plötzlich verschwunden war und ein Blliggeschäft eingezogen ist standen meine Mutter und ich regelrecht entsetzt vor dem Gebäude. Es war, als hätte man uns einen Teil der Kindheit gestohlen.

      1. Fühle mich gerade 30 Jahre zurückversetzt durch „Roskothen“ – große weite Spielzeugwelt. Selbst meinen Mann mussten wir nicht zum Betreten des Ladens überreden, er hasst shoppen. Hieß damals ja noch einkaufen . Danke für die Erinnerung !

  9. In meiner Familie waren die Großeltern für die dicken Geschenke zuständig — die hatten das Geld… Etwas Kalkül beim Wunschzettelschreiben: Die ersten drei Wünsche wurden erfahrungsgemäß immer erfüllt. Um Missverständnisse zu vermeiden, schrieb ich den ersten Wunsch dann mehrfarbig und mindestens fünfmal unterstrichen prominent ins erste Drittel des Blattes 😉 Fahrrad, Puppenhaus, Schreibmaschine, Gitarre, Puppentheater. Je älter ich wurde, desto kleiner wurden die Geschenke. Heute sind die Wünsche unbezahlbar, z.b. ein verregneter Sommer (bittääääääh!) oder dass ich jede Nacht schlafen kann (Nummer eins).

    In einem versteckten Autofach fand ich neulich einen sehr alten Brief meiner Tochter an die „Weinachzmaus“. Diese kleine Maus hatte ein glitzerndes Fell und eine winzige rote Mütze auf. Sie war so schnell und beschäftigt, dass sie nie gesichtet wurde. Für einen kleinen Teller mit Käse vor unserem Haus brachte sie jährlich die Geschenke… Ach, KK… solch wunderschöne Gedankenflüge in die Vergangenheit tun doch auch ein bisschen weh. Noch einmal ein paar Tage mit meinem fünfjährigen Kind — das wäre unbezahlbarer Wunsch 1.1…

  10. Ich wollte so gerne ein Kullertränchen und habe es nie bekommen. Den Grund weiß ich nicht, aber ich kann mir vorstellen, das die Puppe für meine Eltern zu teuer war. Ich habe gerade mal gegoogelt, nein, heute möchte ich sie nicht mehr und finde sie auch nicht mehr schön.

    1. Lustig, ne? Viele Dinge, die man als Kind heiß liebte, findet man heute teilweise grauenhaft.
      Kullertränchen hätte mit sicher auch gefallen. Nach 10 Minuten wäre es dann aber sicherlich langweilig geworden.
      Und dafür das viele Geld. 😱

    2. Ah, ein Kullertränchen! Und ich wollte unbedingt eine Sprechpuppe! Meine Eltern fanden Sprechpuppen blöd und waren sich sicher, das wird innerhalb kürzester Zeit langweilig. Damals war ich enttäuscht, im Rückblick bin ich mir aber sicher: Recht hatten sie!

      1. Ich habe damals eine Sprechpuppe zu Weihnachten bekommen! Sie hatte einen Hosenanzug aus lila Wolle mit silbernen Lurexfäden an😍 Ich war so fasziniert von der Schönheit dieser Puppe, das ich nie richtig mit ihr gespielt habe und nur ganz selten an der Schnur im Rūcken gezogen habe. Ich habe sie dann aufs Regal gesetzt und aus der Ferne bewundert😀

          1. Stimmt und noch dazu selber gestrickt von meiner Mutter, die immer dafür gesorgt hat dass auch die Puppen hübsch angezogen waren.
            Wenn ich so zurückdenke, hat sie eigendlich abends immer gestrickt oder geflickt (Socken). Das macht heute fast niemand mehr…ich bin sehr stolz auf meine Mutti (92) 😍😊

  11. Schaukelpferd und Barbi. Beides nicht zu finden, da teuer und aus Westen. Also habe ich viel später reiten gelernt und diese Liebe ist bis heute geblieben. Barbi habe ich dann immer meinem Patenkind gekauft und na ja – meine Liebe für alles was hübsch ist und hübsch macht ist bis heute groß.

    1. KK mit seinen superpersönlichen Posts immer… Und wie er all die Details aus uns herauskitzelt 😉 Wenn man hier aufpasst und ein Gedächtnis hat, kann man die Kommentatoren schon ziemlich gut kennenlernen.

      1. Wenn ich so aus meinem Mähkästchen plaudere, könnt ihr ja auch mal etwas verraten. Ich finde, es ist hier in einem sehr geschützten Umfeld, und hier fühlen sich viele wohl, sonst käme es wohl auch gar nicht zu dieser Öffnung.
        Ich freue mich darüber sehr, das ist nicht oft zu finden.
        Liebe Grüße, KK

    2. Das hast du sehr schön erzählt, ich kann das verstehen. Wenn man etwas immer nur aus der Ferne „bewundern“ konnte, kann das hart sein, besonders für Kinder. Wie schön, dass du dein Patenkind heute verwöhnen kannst. 🙂

  12. Babypuppen habe ich mir nie gewünscht, aber das Kullertränchen bekommen und dann doch ins Herz geschlossen. Stichwort emotionale Erpressung :-). Was ich mir sehnlichst wünschte war ein Ken, es gab aber alle Jahre wieder eine Barbie bzw. Barbiezubehör. Was meine Eltern wohl gegen Ken hatten? Fragen kann ich sie leider nicht mehr. Und ein weiterer unerfüllter Kindheitstraum war ein eigener Heißluftballon. Das war ein großes Drama! Zumal ich diesen Wunsch meinen Eltern gegenüber nicht erwähnt hatte. Aus Sorge, sie könnten das dem Weihnachtsmann ausreden.

  13. Hallo ihr Lieben,
    also, wir schreiben – auch als Erwachsene – in meiner Familie immer noch einen Wunschzettel. 🙂
    Ich muss sagen, dass ich vieles von dem, was ich mir als Kind gewünscht habe, auch bekommen habe. Ich war eine gute Zeichnerin und Malerin und konnte dadurch sehr genau angeben, was ich mir gewünscht habe. Na klar, Roskothen (ich meine es hieß Rosskotten?) kenne ich auch. Da war ich nicht nur in der Weihnachtszeit mit meiner Oma öfters drin. Manchmal wusste ich auch vorher, was ich zu Weihnachten bekam, weil ich z. B. die Puppe mit meiner Oma vorher ausgesucht habe. Sie sollte mir ja gefallen.
    Da ich nur wenige Wochen nach Weihnachten auch Geburtstag habe, schrieb (auch heute noch) ich mimmer eine Wunschzettel für Weihnachten und Geburtstag zusammen. Wenn dann an Weihnachten nicht alle Wünsche erfüllt wurden, so gab es immer noch die Hoffnung auf Erfüllung zum Geburtstag. So war ich dann meistens Weihnachten nicht traurig, wenn dann ein Geschenk nicht von „meiner“ Liste dabei war.
    Was ich aber nie bekommen, aber gewünscht hatte, war eine Puppe, die mit Hilfe einer Mini-Schallplatte Geräusche machen konnte oder sich bewegen konnte. Meine beste Freundin hatte so was gehabt, aber ich wollte ja auch… Diese Mini-Schallplatten waren blau oder rosa und mussten hinten im Rücken irgendwie eingesteckt werden. So genau weiß ich es nicht mehr.

    Ich wünsche euch allen schöne Weihnachtsfeiertage mit euren Lieben.

    Liebe Grüße
    RuhrCat

    1. So ein Geräusche machendes Tierchen hatte ich auch, mit einer kleinen Schallplatte hinten im Rückenfell. 🙂
      Ich habe das genau erkundet/seziert! Tolle Konstruktion für ein Spielzeug. Ich meine, ich konnte es nur nie wieder zusammensetzen… Umpf!
      Roskothen musste den großen Laden schließen, es gibt aber wohl noch einen Ableger in Essen-Kettwig.
      In Duisburg war Roskothen auch bis 2013 vor Ort, auch dort wurde der Standort dann geschlossen.
      Das hatte ich recherchiert, da ich mir mit dem Namen auch nicht sicher war. Zuerst hatte ich auch Rosskotten im Sinn.
      Liebe Grüße, KK

  14. Eigentlich habe ich wohl immer alles bekommen, was ich mir gewünscht habe. Sogar die Katze, die hat mich aber jahrelanges Gekreische und Gequengel gekostet, bevor meine Eltern eingeknickt sind, und ich sie zum 13. Geburtstag dann doch bekam. Noch heute wirft mir meine Mutter allerdings vor, dass ich dann „ein paar Jahre“ später einfach ausgezogen bin und die Katze dagelassen habe. Aber es waren ja fast noch 10 Jahre und ausserdem hängen Katzen ja bekanntlich an ihrem altbekannten Zuhause. Ansonsten war für mich Weihnachten kein Weihnachten, wenn nicht mindestens eine Puppe oder etwas Ähnliches dabei war. Ich war ein absolutes Puppenmädchen, und auf meinem Wunschzettel stand immer „was zum Spielen, was zum Malen und was zum Liebhaben“. Ausserdem hat mein Vater damals ganz irre, geradezu wahnwitzige Geschenke für uns selber gebaut. Unser Zimmer war ein Abenteuerspielplatz.

  15. Erinnert mich an den Film „Santa Clause 2“. Ich glaube, der kommt sogar morgen Abend auf VOX. Die hochnotlangweilige Lehrerweihnachtsfeier kommt erst in Schwung, als Santa Clause die (eigentlich gar nicht vorhanden) Geschenke verteilt und sich herausstellt, dass dies genau die geheimen Wünsche sind, die den damaligen Kindern nie erfüllt wurden. Und wie selbstvergessen sie dann miteinander spielen. DAS, ja, auch das ist für mich Weihnachten. Eine wunderschöne Filmszene, passt genau zu deinem Thema heute, lieber Konsumkaiser.

  16. Ich schmeiss mich weg, ich wollte zu Weihnachten ein Kullertränchen, für mich mein größter Weihnachtswunsch.
    Wochenlang bin ich beim Einkaufen um diese Puppe geschlichen-
    Und was gab es zu Weihnachten – tada, eine Schlumpelpuppe mit Stoffkörper !
    Enttäuschung pur, meine beste Freundin fuhr natürlich am 1. Weihnachtsfeiertag ganz stolz mit einem Kullertränchen vor.
    Das war es dann mit dem Puppenwunsch, zu dem ich ein paar Monate später eine ein paar Wochen alte Findelkatze bekam , die ich mit dem Fläschchen großgezogen habe und im Puppenwagen spazieren fuhr- was ist da so ein schnödes Kullertränchen dagegen und der Neidfaktor war riesig !

    Im nächsten Jahr wurde meinem Wunsch dann stattgegeben, in einem der damals ins Haus flatternden Spielzeugladenkataloge und dank breit gestreuter Fernsehwerbung wünschte ich mir und bekam ich mein heiß erwünschtes Spiel – Hey Taxi- bei dem sich kleine Pseudoplastiktaxis durch lautes Vibrieren des Untergrundes fortbewegen sollen. LEIDER waren die Batterien dort enthalten- so mein Vater.
    Das Spiel war natürlich völligst langweilig und nervig und lag nach 2 Wochen in der Ecke.
    Hund stand auch immer auf der Wunschliste – die kamen dann später und bis heute gibt es immer 2 davon.
    Zwischen den sehnsüchtigen Wünschen der Kinder und dem was Eltern schenken bzw. schenken wollen liegen halt Galaxien und das wird auch immer so sein 😊

    Ich wünsche allen frohe und auch besinnliche Weihnachten 🎄

    Deinen Blog lese ich übrigens jeden Morgen , teilweise sehr nachdenklich, teilweise werfe ich mich fast weg und dank dir habe ich viele tolle Beautyprodkte , die ich teilweise noch nicht kannte – bitte weiter so 🤩

  17. Ich war 12 oder 13 und hab mir zu Weihnachten einen Bernhardiner Hund gewünscht (den wollte ich schon mehrere Jahre). Ich glaubte wirklich „jetzt ist soweit; dieses Jahr klappt’s bestimmt!“. Ja und dann kam hl Abend und was bekam ich geschenkt? Nen Stoffhund!! Boah war ich enttäuscht!
    Hab mir vorgenommen, wenn ich in Rente gehe dann kommt ein Hund ins Haus ;-))

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