SKINCARE: PRODUKTE MIT RETINOL VON PAULA´S CHOICE – EINE ÜBERSICHT

Nachdem ich als Beautyblogger wirklich viele Retinolprodukte ausprobiert habe, komme ich doch irgendwie immer wieder zu den Produkten von Paula´s Choice zurück. Eine Leserin nannte PC letztens „die Referenz in Retinolprodukten“ und da kann ich nur zustimmen. Bei PC weiß man was man hat und muss nicht rätseln wieviel und welche Form des begehrten Anti-Aging Wirkstoffs enthalten ist. Grund genug heute einmal eine kleine Übersicht zu den verschiedenen Produkten zu geben…

Retinol ist zweifellos eine gute Idee, wenn man sich Gedanken um Anti-Aging macht. Kaum ein Wirkstoff ist so gut erforscht und darf sich problemlos als „hochwirksam“ bezeichnen. Aber alles was tatsächlich wirkt, kann auch Nebenwirkungen haben. Größter Fehler bei der Anwendung von Retinol: Man überstrapaziert seine Haut, indem man sich überschätzt und zu viel und zu oft Retinol anwendet.

Es ist aber auch nicht leicht, denn viele Firmen geben den Retinolgehalt ihrer Produkte nicht an, und auch die Form des Retinols wird oftmals verschwiegen (Retinolderivate können besser verträglich, aber deutlich weniger potent sein).

Bei Paula´s Choice fühle ich mich in dieser Hinsicht gut aufgehoben, denn dort wird der Retinolgehalt immer offen kommuniziert, und enthalten ist immer Retinol, die wirksamste Form in frei verkäuflichen Produkten, nach Retinal. Bekanntlich nutzt PC ja auch keine Duftstoffe und keinen reizenden Alkohol, sowas sucht man immer noch viel zu oft auf dem aktuellen Kosmetikmarkt. Dafür gibt es aber zusätzlich meist noch stark hautberuhigende Wirkstoffe, was wirklich immer eine gute Idee ist – zumindest in dieser Liga der Anti-Aging Wirkstoffe.

Da sich Retinolanfänger ja in den Gebrauch einschleichen sollten, ist es unerlässlich zu wissen, welche Produkte eher „schwach“ mit dem Wirkstoff ausgestattet sind, und welche die maximale Konzentration von 1% enthalten. Hier kommt eine Produktübersicht (Stand 11/2018)

 

RESIST BARRIER REPAIR MOISTURIZER WITH RETINOL

Enthält 0.01% Retinol

Leichte Creme-Lotion, fühlt sich nicht silikonig an. Für normale und leicht trockene Haut.

50 ml ca. € 38,00

 

RESIST INTENSIVE REPAIR CREAM

Enthält 0.01% Retinol

Eine ziemlich reichhaltige Creme, aber nicht fettig. Fühlt sich nicht silikonig an. Für trockene Haut.

50 ml ca. € 38,00

 

 

SKIN RECOVERY SUPER ANTIOXIDANT CONCENTRATE SERUM WITH RETINOL

Enthält 0.01% Retinol

Ein seidiges Serum mit stark silikonigem Gefühl. Man könnte das mit „fettig“ verwechseln, ist es aber nicht. Trotzdem muss man das Gefühl mögen, sonst wird man mit diesem Produkt nicht warm.  Für sehr trockene Haut.

30 ml ca. € 37,00

 

PC4MEN NIGHTTIME REPAIR

Enthält 0,01% Retinol

Leichte Lotion, nicht nur für Männer. Angenehm leicht und nicht silikonig. Ich würde aber lieber den „Resist Barrier Repair“ kaufen, denn der Spender ist einer Tube vorzuziehen.

50 ml ca. € 38,00

 

 

SKIN BALANCING SUPER ANTIOXIDANT CONCENTRATE WITH RETINOL

Enthält 0.03% Retinol

Ein leichtes Gel, fühlt sich aber auch silikonig an. Für ölige und Mischhaut.

30 ml ca. € 37,00

 

CLINICAL CERAMIDE-ENRICHED FIRMING MOISTURIZER

Enthält 0.1% Retinol

Angenehme Lotion, die gut und schnell einzieht, auch im Sommer. Für alle Hauttypen geeignet.

50 ml ca. € 62,00

 

 

 

RESIST INTENSIVE WRINKLE-REPAIR RETINOL SERUM

Enthält 0.1% Retinol

Ein seidiges Serum mit stark silikonigem Gefühl. Eher für trockene Haut, aber auch bei Mischhaut möglich.

30 ml ca. € 43,00

 

 

RESIST RETINOL SKIN-SMOOTHING BODY TREATMENT

Enthält 0.1% Retinol

Reichhaltige Cream, aber nicht fettig. Geheimtipp für Sparfüchse, kann die Nachtcreme fürs Gesicht ersetzen. Fühlt sich nicht so stark silikonig an. Für alle Hauttypen, eher aber trocken.

118 ml ca. € 31,00

 

 

1% RETINOL BOOSTER

Enthält 1% Retinol

Eine fast flüssige Lotion, ohne silikonige Anmutung. Zieht schnell wie ein Serum ein. Für alle Hauttypen. Nur für fortgeschrittene RetinolverwenderInnen.

15 ml ca. € 47,60

 

 

CLINICAL 1% RETINOL TREATMENT

Enthält 1% Retinol

Lotion ohne großartig silikoniges Gefühl. Mein persönlicher HG für Retinol. Für alle Hauttypen, eher aber für trockene. Nur für fortgeschrittene RetinolanwenderInnen.

30 ml ca. € 60,00

 

 

 

Schwangere und stillende Frauen erkundigen sich bitte vor Gebrauch von Retinolprodukten bei ihrem behandelnden Arzt! Immer tagsüber Sonnenschutz verwenden!

 

 

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(Fotos: BeFunky, Paulas Choice    Keinerlei Sponsoring, PC Produkte werden von KK selbst gekauft)

 

107 Kommentare

  1. Guten Morgen, vielen Dank für die tolle Auflistung!

    Ich habe mir gerade ein Retinolserum gekauft, von Yeouth. Es soll 2,5 % Retinol enthalten. Obwohl ich schon seit Jahren Retinol verwende, teste ich es lieber erst am Wochenende. Falls ich damit nicht zufrieden bin, werde ich mir von Paula mal Proben ordern.

    1. Diese über 2 % Produkte sind ja berüchtigt, und wären es wirklich 2,5% echtes Retinol, würde deine Haut wohl in Fetzen hängen.
      Es handelt sich meist um Derivate und/oder verkapseltes Retinol, das deutlich schwächer wirkt. Das bedeutet, dass es viel langsamer erste Wirkungen zeigt, dafür aber auch verträglicher ist. Doch ob das zielführend ist? Jedenfalls finde ich die 2,5 % Deklaration sehr irreführend.
      Liebe Grüße, KK

    2. Guten Morgen, Anja, ich hatte mir das gleiche in den USA gekauft und muss leider sagen, dass da nie im Leben 2,5 % Retinol drin sind. Bei Paulas 1% merke ich stets eine Wirkung. Bei Yeouth habe ich nichts gespürt, Sorry, aber hab bitte keine große Hoffnung!
      LG Frances

      1. Liebe Anja, kenne Yeouth zwar nicht, aber diese 2,5 % Retinol-Wundercremes und -seren (hatte mal InstaNatural und Poppy „Irgendwas ;-))“ enthalten nie und nimmer Retinol in dieser Dosis.

        Paulas 1 %iges Clinical Treatment z.B., das ich sehr reizhemmend formuliert empfinde (zumindest bei mir hat der gleichstarke Booster trotz stark verdünnter Anwendung deutlich mehr „Wumms“) ist spürbar wirksamer, und trotz langjähriger Verwendung muss ich drauf achten, bei Menge/Frequenz nicht zu übertreiben! Ich verwende ihn im Wechsel mit der 0,1 % Bodylotion, die ich als Nachtcreme noch immer klasse finde, cremig, aber nicht fettig. Den eigentlich wesentlich besser formulierten CEM mochte meine Haut weniger …

        Auch wenn es hier so klingt, ich habe bei Pflege nicht nur „Paulas Choice“ in meiner Stirn eingebrannt, beim Retinol führt für mich aber kein Weg an ihr vorbei.

  2. Danke für die Übersicht. Irgendwie überfordert mich das große Angebot bei PC dennoch ein bisschen. Kann man überhaupt erkennen, ob man ein Produkt grundsätzlich nicht verträgt oder ob es sich um die normalen Nebenwirkungen von Retinol handelt? Meine Haut ist sehr sensibel und ich bin bislang vor Retinol immer zurückgeschreckt.

    1. Wenn du mit der schwächsten Konzentration anfängst, dürften die NW von Retinol extrem gering ausfallen, falls du denn etwas merkst. Allergische Reaktionen gegen andere Inhaltsstoffe sehen auch (meist) anders aus als die von Retinol. Bei Retinol ist die häufigste Nebenwirkung eine temporäre Trockenheit der Haut, manchmal mit kleinen Abschuppungen. Aber es sollte sich eigentlich nichts stark röten, oder jucken. Leider kann ja jede Haut andere Symptome zeigen, sodass man da aber auch mal etwas verwechseln könnte.
      Einschleichen ist aber für viele AnwenderInnen bisher sehr erfolgreich gewesen. Geringe Konzentration-nur jeden 3. Tag-möglicherweise das Retolnolprodukt sogar noch mit Creme mischen-langsam steigern.
      Viele Grüße, KK

  3. Ich bin auch ein Fan des Clinical 1% und nutze es täglich. Jetzt in der kälteren Jahreszeit kommt die Resist intensiv Barrier Creme am Abend dazu. Ich müsste eigentlich noch meine diversen TO Retinol in Squalane Tinkturen in verschiedenen Dosierungen aufbrauchen, habe aber nicht so richtig Lust dazu…

    1. Kann ich verstehen, TO macht irgendwie keine Freude. Habe auch noch einige Flaschen, und die werden jauch nicht besser im Laufe der Zeit. Ich habe aber keine Lust drauf.
      Viele Grüße, KK

      1. Hallo guten Morgen! Ich mische das Retinol von TO immer in meine Bodylotion u hoffe, es zeigen sich Erfolge. Mein Lieblingsretinolprodukt ist auch das Clinical von Paula im Wechsel mit Airol! Klappt super sogar mit vorheriger Anwendung von Glykolsäure!👍

  4. @Bei Retinol ist die häufigste Nebenwirkung eine temporäre Trockenheit der Haut: Na das kannst du wohl sagen. Sollte ich – schusselig, wie ich bin – je vergessen, dass ich tags zuvor meinen „Retinoleinschleichtag“ hatte, der Skinanalyzer würde mich daran erinnern. Feuchtigkeitswerte sind mittlerweile normal so ganztägig um die 30, dann verwende ich abends den CEM mit 0,1% Retinol und zack… tags darauf Feuchtigkeitswerte um 15-19. Die Idee, das nur jeden 3. Tag zu verwenden, ist sehr, sehr gut. Ich wollte es (nach vierwöchiger Einschleichphase 1x/Woche) auf Biegen und Brechen jeden zweiten Tag anwenden, bin aber schnell wieder davon abgekommen. Also jeden 3. Tag und das auch nur, wenn die Feuchtigkeitswerte mitspielen. Hätte ich das gewusst, hätte ich früher mit dem Einschleichen angefangen. Mit 30 oder so. Mir rennt die Zeit davon…^^

    1. @Anna, auf Biegen und Brechen bringt gar nichts in der Hautpflege. Einschleichen bedeutet wirklich über einen langen Zeitraum, man sollte seine Haut nie überstrapazieren, das bedeutet nur unnötige Reizung und damit in Deinem Fall Austrocknung. Ich habe mich sehr lange mit Retinol beschäftigt bevor ich angefangen habe es einzuschleichen, und das tue ich auch heute noch in dem ich nur in Minimaldosen erhöhe und es nicht öfter als 2x die Woche verwende und das funktioniert bei mir komplett nebenwirkungsfrei (obwohl sehr empfindliche Haut, die auf alles mögliche reagiert – trockene Aknehaut). Ich habe auch erst mit 42 und damit eigentlich zu spät angefangen, aber was solls, so ist das Leben, Du kannst das verpasste jetzt nicht mehr aufholen durch schnellere Anwendung – be patient. Liebe Grüße

      1. Geduld ist wohl das Zauberwort. Wenngleich „auf Biegen und Brechen“ in diesem Fall meinte: 0,1% Retinol jeden 2. Tag (und das vor allem auch, weil ich den CEM gerne verwende und er eine schöne Nachtpflege gewesen wäre). Aber gut. Nun eben jeden 3. Tag. Das passt auch und das teure Zeug hält länger. 😉

  5. Für variable Konzentrationen lässt sich das Clinical Treatment hervorragend mit der Bodylotion auf dem Handrücken mischen! So kann man so langsam schleichen, wie man will… 🙂

  6. moinmoin,
    manchmal weiß ich ja nicht, ob das, was ich gerade denke auch schreiben soll …
    Naja, jedenfalls verstehe ich nicht, dass ein Produkt dermaßen mit Silikonen angereichert wird, dass man sofort spürt das Silikon enthalten ist. Ich habe gelesen, dass manche Silikone in Cremes als Trägersubstanz nach dem Auftragen verdunsten, damit kann ich mich abfinden. Auch das ein Silikon dafür sorgt, dass sich eine Creme besser verteilen lässt, kann ich fast akzeptieren, wenn man hinterher nichts mehr davon spürt. Aber, dass man nach dem Auftragen regelrecht eine Silikonschicht auf der Haut hat, entzieht sich meinem Verständnis und meiner Akzeptanz.
    PC Produkte für ölige und Mischhaut habe ich alle probiert, wenn es Proben davon gab und ich muss sagen, dass das SKIN BALANCING SUPER ANTIOXIDANT CONCENTRATE WITH RETINOL und das RESIST INTENSIVE WRINKLE-REPAIR RETINOL SERUM sich einfach nur ekelhaft auf der Haut angefühlt haben und nach einer Stunde wieder vom Gesicht runter mussten, sonst wäre ich wohl „erstickt“.
    Sorry
    LG Frieda

    1. Warum sorry! Ich hatte früher auch deutlich weniger Probleme mit dem silikonigen Gefühl, heute mag ich es meist auch nicht mehr.
      Gewünscht ist ja oftmals der inklusive Effekt, aber zu viel vom Produkt und man hat das von dir beschriebene „Erstickungsgefühl“
      Liebe Grüße, KK

      1. Ich kann die Seren von PC auch nicht auf der Haut ertragen. Die sind für mein Hautgefühl eine absolute Katastrophe. Aber RESIST BARRIER REPAIR MOISTURIZER WITH RETINOL und CLINICAL CERAMIDE-ENRICHED FIRMING MOISTURIZER mag meine Haut super gerne. Das Zeug zieht weg wie nichts und hinterlässt (bei mir) ein absolut angenehmes Hautgefühl. Seither weiß ich: zwischen Silikon und Silikon liegen Welten.

  7. Ganz toller Beitrag, lieber KK und mit PC kann man das Retinol wirklich gut einschleichen, trotzdem freu ich mich wenn Du links und rechts davon Produkte vorstellst, solang das nicht zu Lasten Deiner Haut geht, die ist einfach zu wertvoll :)))

  8. Danke für die tolle Auflistung.
    Ich verwende abends den CLINICAL CERAMIDE-ENRICHED FIRMING MOISTURIZER fast täglich und bin sehr zufrieden damit. Zieht rasch ein und fühlt sich gut auf der Haut an.

    lg
    Eva

    1. Ich habe ihn im Sommer zeitweise als einzige Pflege (neben dem Sonnenschutz) verwendet. Ich mag auch die Leichtigkeit, aber auch das komplette Gefühl nach der Anwendung.
      Liebe Grüße, KK

    2. Oohhh sehr interessant. Das Produkt lacht mich schon seit Monaten an, einzig der Preis hat mich bis jetzt abgeschreckt. Im Moment bin ich mit meinen Produkten (von sehr teuer bis Balea) sehr zufrieden. Wenn die leer sind, versuche ich es mal.

      Die Produkte von Paula sind für mich sehr Hit or Miss. Das Clinical 1% vertrage ich einfach nicht und ich fürchte, das hat nichts mit dem Retinol sondern mit der endlosen Liste an Inhaltsstoffen zu tun. Auf Dauer ist meine Haut da einfach überfordert. Im Moment benutze ich das 0,25% von First Aid Beauty. Es erinnert mich von der Optik und Konsistenz sehr stark an das von Paula, ist aber sehr viel verträglicher für mich.

      Generell finde ich den Ansatz der Paula’s-Choice-Produkte super und ich brauche auch keinen riesen Schnick-Schnack bei meiner Pflege (siehe Balea). Aber wenn das Produkt völlig überladen ist mit Inhaltsstoffen und dann auch noch vor Silikon aus allen Nähten platzt, bin ich trotz eventuell toller Wirkung raus.

      Vielen Dank für die tolle Übersicht!

      1. Interessant! Mir geht’s genau umgekehrt. Je kürzer die Inci-Liste, umso eher komme ich nicht damit zurecht. Wenig Incis bedeutet sehr oft auch: Wirkstoff X wird in Feuchtigkeitsspender Y ertränkt. Funktioniert bei mir nicht wirklich gut, insb. nicht, wenn es sich um Feuchtigkeitsspender handelt, die ab einer gewissen Konzentration ihre Wirkung umkehren. Allen voran Zuckeralkohole (zu denen Glyzerin zählt) und 1,2-Propandiol (aka Propylenglycol). Kein Ding in geringen Konzentrationen, alles ganz wunderbare Feuchtigkeitsspender, auch für mich. Aber nicht, wenn Wirkstoff X in gefühlt 40% Propylenglycol daher kommt. Und schon gar nicht, wenn dann eben doch mal aus zwei Tropfen vier werden. Oder ich nicht nur ein solch minimalistisch formuliertes Produkt in der Routine habe, sondern drei. Da ist die Grenze bei mir schnell überschritten. Und da ich zu faul bin, mir zu überlegen, wieviel Tropfen hier, wieviel Produkt da, und geht dies nun mit jenem… greife ich lieber zu komplexen Inci-Listen.
        Je länger die Inci-Liste, umso höher die Chance, dass sehr viele verschiedene Feuchtigkeitsspender in je sehr geringer Konzentration drin sind, so dass ich nie zuviel von einem abbekommen kann.

        Aber das PC Treatment geht für mich auch nicht. Cremegrundlagen mit Sheabutter und Co. sind für meinen Hauttyp nix. Vllt. mal den Booster testen? Mein persönlicher HG! Wird heiß und innig von mir geliebt und immer wieder nachgekauft! ❤️ Und für PC-Verhältnisse ist er tatsächlich fast schon minimalistisch formuliert. Aber nur fast! 😉

  9. Mich verunsichert bei Paula immer die Vielfalt und die Zusammensetzung der Produkte. Z.B. enthält Clinical 1% Retinol Treatment ja auch Peptide und Vitamin C. Benutzt man noch ein Serum drunter enthält das wiederum gleiche Inhaltsstoffe. Die Booster sind ja dann auch überflüssig. Sehr verwirrend!

    1. Ich finde es auch teilweise arg doppelt-gemoppelt. Da kann ich dich voll verstehen. Wenn man so ein potentes Produkt wie das Clinical 1% Retinol verwendet, sollte man mit weiteren Produkten eh vorsichtig sein. Ich empfehle dann immer kein weiteres Serum, höchstens Hyaluron ohne anderen Schnickschnack, oder beruhigende Seren. Und als Creme eher Basic und reizarm.
      Liebe Grüße, KK

    2. Die Booster wären in deinem genannten Bsp. deshalb nicht überflüssig, weil sich ein und der selbe Wirkstoff nicht aufaddieren lässt. Also zB.: 2x hintereinander 10% Nias verwenden ≠ 20% Nias. Es ist das gleiche Prinzip wie beim LSF. Zuerst eine SC mit LSF20 auftragen und dann eine SC mit LSF30 drüber geben ≠ LSF50. Es zählt nur der höchste Wert, also LSF30. Egal wie oft du also div. SCs mit LSF30 hintereinander aufträgst, du wirst keinen höheren Wert als 30 erreichen können. Willst du LSF50, musst du LSF50 auftragen. Willst du 10% Nias, musst du 10% Nias auftragen und nicht 5x 2%.
      Genauer kann ich das leider auch nicht erklären. Es wurde mir von PC USA und von meinem Bio/Chemie-Kumpel unabhängig voneinander bestätigt, dass es so ist. Ich muss mir das aber auch nochmal genau erklären lassen, denn je länger ich darüber nachgrüble, umso mehr verstehe ich es irgendwie doch nicht so ganz. Ich berichte dann, wenn ich’s selber mal richtig blicke 😄

      1. Hallo liebe Jasmin,
        bitte frage doch nochmal nach, warum das so ist. Ich finde das nämlich logisch und total unlogisch zugleich und ich verstehe es nicht oder stehe auf dem Schlauch.
        Wenn ich eine Creme mit 5 Prozent z.b. Panthenol auf einen cm2 Haut auftrage und das in fünf Minuten nochmal mache, dann habe ich doch die selbe Menge auf dem cm2 aufgetragen wie 10% und nur einmal. Aber ist zweimal 0,5 Prozent Retinol für die Haut tatsächlich das gleiche wie 1x 1,0 Prozent ?
        Im medizinischen Bereich sind die Überlegungen 2x die Hälfte nicht gleich einmal die gesamte Dosis tatsächlich vorhanden und da ist es auch so. Zweimal Ibuprofen im 400 mg im Abstand von einer halben Stunde hat nicht die gleiche Wirkung wie gleich 800 Ibu. Das liegt daran, dass der Peak im Serum höher ist.. also sozusagen die „Bugwelle“ an Wirkstoff bei 800 höher ist als zweimal eine Welle mit 400mg..
        Die einzige Erklärung, die mir also im Bezug auf die Haut bleibt, ob es da einen ähnlichen Effekt gibt.. So nach dem Motto, 10 Prozent Niacinamid fluten anders in die Haut an als zweimal 5 Prozent, obwohl die Gesamtmenge die gleiche ist. Beim Cortison in Cremes ist es so, 1 Prozentiges Hydrocortison wirkt auch besser als zweimal 0,5 Prozent. Aber da handelt es sich eben um ein Medikament. Vermutlich müssen die Mechanismen aber die gleichen sein. Ich muss mal recherchieren.
        Durcheinander 🙂

        1. Lieber Roland!

          Ich sehe meinen Kumpel leider erst wieder zu Weihnachten, hab ihm aber einen ganzen Fragenkatalog zugeschickt. Der Ärmste! Der denkt sich bestimmt: hätte die doch nur mal selbst was Gescheites studiert! 😂
          Ich bin nach Wochen des Grübelns schon soweit, dass ich hinterfrage, warum sich der LSF eigtl. nicht durch mehrmaligen Auftrag erhöhen lässt? Müssten mehr Filter nicht mehr Schutz bieten?
          Und: irgendwie müssen sich die Prozentangaben ja auf eine Menge beziehen. Aber auf welche? Die relative oder die absolute?
          Wenn 1l Wein 10% Alk enthält, dann bleibt die Relation doch immer gleich? 0,1l enthält dann 1% Alk, also weiterhin 1/10tel auf die Menge gerechnet. Wieviel Alk ich aufnehme, hängt aber ja trotzdemz von der absoluten Menge, die ich trinke, ab. Ein Glas oder eine Flasche macht einen Unterschied.
          Falls du bis jetzt noch keinen Knoten in den Gehirnwindungen hattest: jetzt wahrscheinlich schon! 😉

          LG, Jasmin

          1. Ich kann spüren, wie der Knoten immer schlimmer wird😀😱. Sag mal, gehörst Du nicht zu den Menschen, die bei den Beautyjunkies relative und absolute Konzentrationen ausgerechnet haben bei Pflegeprodukten😏😃? Wie schreibst Du so schön weiter unten: kompliziert wird es erst, wenn man richtig einsteigt in ein Thema. Wie wahr!

            1. Sehr gut möglich, das ich das war. Da ich nicht sonderlich kreativ im Nutzernamen kreieren bin, findet man mich ja leicht!
              Tja, so ist das mit der Wissenschaft. Sie steht nie still. Kaum meint man etwas zu wissen, gilt es schon nicht mehr oder nur noch mit zig Einschränkungen. Schön und anstrengend zugleich! Aber sonst wäre es ja auch langweilig.

        2. Hallo Roland, du kennst Dich so gut aus, wie mir scheint. :-), vielleicht kennst Du Dich auch mit Blutdrucksenkern aus? Wenn man z.B. eine Tablette Valsacor mit 160mg Wirkstoff nehmen soll, aber eine alte Dosierung auf brauchen will und deshalb zwei einzelne Tabletten Valsacor à 80mg (also auch 160mg) nimmt, hat das ebenfalls eine andere Wirkung, als wenn man die 160mg in einer Tablette einnimmt?
          LG und Danke schon mal für die Antwort
          Frieda

          1. Hallo Frieda,

            da Deine Frage auf eine ganz allgemeine Sache zielt, darf ich Dir darauf antworten, ansonsten gilt natürlich für mich als ab und an kommentierender Leser das gleiche wie Herr KK für sich in Anspruch nimmt… ich darf hier keine individuellen Empfehlungen aussprechen, das lässt schon alleine unser Standesrecht der Mediziner nicht zu.
            Aber da es ja eine eher allgemeine Frage ist: Ja, das kannst Du machen. Nur bitte zeitgleich einnehmen. Wir in der Klinik werden von der Apotheke auch immer mal wieder falsch beliefert und bekommen aus Versehen nur die halbe Dosierung statt der bestellten. Da verdoppelt man einfach die Tablette und gut ist. Zweimal Ibuprofen 400 ist schon so viel wie 800 auf einmal, nur eben wenn man es zeitgleich einnimmt. Im Abstand von zwei Stunden eingenommen ist das aber eben nicht mehr das gleiche, da praktisch zweimal ein gewisser „Peak“ ankommt im Blut. Du musst Dir das so vorstellen, dass nach der Resorption aus dem Magen die Wirkstoffe erstmal über die Pfortader zur Leber transportiert werden und da häufig schon einem sog. First-Pass-Effekt unterliegen. Und danach geht‘s dann weiter ins restliche System. Und es macht halt einen Unterschied, ob man zweimal was mit Abstand einnimmt oder die gleiche Dosis in einem.
            Wenn man jetzt superstreng ist , dann kann man natürlich argumentieren, ist die Resorption von zwei Tabletten gleichzeitig genauso wie eine Tablette, aber ehrlich: das ist akademische Korinthenkackerei, wenn ich es mal direkt ausdrücken darf. Im Alltag macht es überhaupt keinen Unterschied, ob du 2x80mg Valsartan nimmst oder 1x160mg.

            Aber: Medikamente von verschiedenen Firmen können unterschiedlich wirken. Das hat man lange abgestritten, bei einer ganzen Anzahl von Substanzen wissen wir das aber inzwischen. Auch wenn die mg Zahl die gleiche ist, die angebliche Bioverfügbarkeit usw.. bei Epilepsie z.B aber auch bei Betablockern oder anderen Blutdruckmedikamenten. Dummerweise bekommt man ja heute in der Apotheke immer das günstigste Präparat und das führt dazu, das Patienten im vier Wochen Rhythmus immer von neuen Firmen bekommen. Lange war man der Meinung, das ist alles völlig egal, aber dem scheint bei einem Teil der Medikamente nicht zu sein. Aus der persönlichen Erfahrung kann ich Dir nur sagen, mir geht das z.B. bei Miränemedikamenten so. Da wirkt nicht jede FIrma gleich, obwohl da immer das gleich drin ist. Vermutlich liegt es an der Galenik, also das, was die Tablette zusammenhält und die Begleitstoffe. Wie sagte Jasmin so schön? Einfach ist nix…
            LG
            Roland

            1. Hallo Roland, ich danke Dir für Deine umfangreiche Antwort und es war auch nur eine allgemeine Frage, keine Beratung oder Empfehlung, die ich wollte. Ich hätte auch irgendein anderes Medikament nehmen können, Valsacor fiel mir nur gerade ein. Nochmals Danke
              LG Frieda

  10. Ich handhabe es jetzt auch so, wie du schreibst lieber KK!
    Ich hab mir ein „Basic“ Programm zugelegt mit Reinigung, Toner, Emulsion,Creme und Sonnenschutz…. ohne Schnickschnack und nur beruhigend und Hautbarriere aufbauend!
    Und dazu nehm ich dann morgens mal ein bisschen PHA, AOX, AHA, Vit C oder Peptide…. je nachdem!
    Am Abend die gleiche Routine aber immer mit Retinol oder Tretinoin…..
    Ich taste mich gerade noch and die HOTANDFLASHY Methode ran…. (wurde hier irgendwo schon mal vorgestellt) und ich muss sagen es funktioniert super…… ich lass die Haut vor dem Tretinoin komplett trocken werden(10-15 Min) dann Tretinoin drauf und weiter mit der Basic Routine….
    kann ich nur empfehlen…..
    mein Freund sagte vor kurzem morgens zu mir, deine Haut sieht aus wie gemalt 😍😍😍
    Im Moment bin ich bei zwei Anwendung Tretinoin pro Woche….. an den anderen Tagen gibts das 1% Clinical….. und ich muss sagen, meine Haut ist echt bombig…… kaum Nebenwirkungen und die Haut morgens strahlt mehr als mit Säure……
    FAZIT ( wie immer 🙄) man muss probieren!
    Alles in allem muss ich aber auch sagen, Paula in allen Ehren…… die weckt natürlich IMMER Bedürfnisse und was man nicht alles gut gebrauchen könnte!
    Aber die Sachen sind mir teilweise auch zu vollgestopft und unübersichtlich!
    Ich bin der Meinung 3-4 Wirkstoffe und den Rest puristisch!
    Aber es ist tatsächlich so….. Retinol kann sie einfach am besten!

      1. Gab es vor kurzem nicht ne Kampagne???
        SEIT WANN IST SANDPAPIER HAUTPFLEGE?

        Natürlich muss man auch an die Leute denken, die „Säure“ mit Verätzungen verbinden…… aber ist es wirklich nötig, JEDES Bedürfnis zu befriedigen?
        Gerade wo die Leute anfangen zu verstehen, dass chem. Peeling die sanfte Möglichkeit ist!
        Paula verlässt mehr und mehr ihre Philosophie…… ob das mal nicht nach hinten los geht?!🤨

      2. Pfft. Dann musst du aber auch auf ihren neuen Clear Oil-Free Moisturizer hinweisen. Der schreit schon alleine aufgrund der Ceramide meinen Namen und er ist silikonfrei. Verträgt sich bestimmt super mit dem Defense-Serum. 😉

        1. @Anna: komisch. Ich könnte schwören, dass ich da eher meinen Namen rufen höre. 🤔 Nias, Panthenol, Hya,… klingt wie für mich gemacht! Und wenn es diesmal wieder nicht DER Moisturizer für mich ist, dann höre ich ein für alle Mal auf zu suchen. Weil ich nämlich gar keinen Moisturizer brauche. Das aber partout nicht einsehen will!

            1. Ich brauche nicht sonderlich viel Feuchtigkeit und schon gar kein Fett, da meine Haut kaum feuchtigkeitsarm und schon gar nicht lipidarm ist. Selbst wenn ich sie mit Wirkstoffen bombardieren und damit völlig austrocknen würde. Der Grundhauttyp „ölig“ wird ja bei mir durch die (hormonell bedingte) Sebumproduktion vorgegeben. Und solange ich nix an den Hormonen drehe, bleibe ich eine ölige Haut. Vllt. eine stark ausgetrocknete ölige Haut. Aber eben keinesfalls zu verwechseln mit einer „echten“ lipidarmen trockenen Haut. Fette, Öle und Buttern sind entsprechend für meine Haut mal so gar nix. Nicht mal wenn meine Haut trocken erscheint und auch nicht, wenn solche Incis zB. so leichtfüßig wie in einem Toner daher kommen. Verstopft mir die Poren. Alles was ich damit erreichen würde, wäre dann eine trockene und pickelige Haut gleichzeitig. Fazit für mich: es erst gar nicht soweit kommen lassen, dass ich mich mit trockener Haut rumärgern muss.

              1. Ich hatte vor Tretinoin eine normale Mischhaut. Jetzt kann ich fünf mal täglich reichhaltige Pflege samt Pflegeöl auftragen, alles wird aufgesaugt. Habe erstes mal im Leben eine trockene Haut und creme den Augenbereich auch bei der Arbeit 1-2 Mal nach. Aber wenn Du Hormone erwähnst, hat nicht Tretinoin hormonelle Wirkung und darf deshalb nicht in der Schwangerschaft benutzt werden?

                1. Puh, da frag mal lieber Roland. Soweit ich weiß, basiert die Empfehlung Tret (aka Vit A Säure) nicht in der Schwangerschaft zu cremen in erster Linie auf der nahen Verwandtschaft zu Isotretinoin, das ja oral (gegen Akne) eingenommen wird. Und das ist nachweislich fruchtschädigend. Man soll ja auch in der Schwangerschaft keine Lebensmittel mit viel Vit A essen, wie zB. Leber. Vit A wird vom Körper gut gespeichert und langsam wieder frei gegeben, weshalb man mit der Isotretinoin-Behandlung auch schon vor der Schwangerschaft aufhören soll. Inwiefern topisch aufgetragenes Tret überhaupt ins Blut gelangt ist immer so die Frage. Die meisten Studien, die ich finden konnte tendieren zu: nur in geringem Maße. Aber Achtung: gefährliches Halbwissen!
                  Roland? Weißt du zufällig, ob das so hinhaut?

                2. @ombia: in meinem o.g. Fall ging es mir hauptsächlich darum zu sagen, dass man aufpassen sollte, dass man nicht einen (temporären) Hautzustand mit dem eigentlichen Hauttyp verwechselt. Ich kann mir mit div. Mitteln eine staubtrockene Haut zaubern, wenn ich nur will. Das macht mich nicht zu einer „echten“ trockenen Haut. Entsprechend wäre auch Pflege, die für „echte“ trockene Häute gedacht ist kontraproduktiv. Ich würde mich nur in den Teufelskreislauf begeben, nicht meinem Hauttyp entsprechend zu pflegen, was zu noch mehr Problemen führen würde, die ich dann mit noch mehr falscher Pflege oder noch mehr Wirkstoffen bekämpfen würde. Das ist, als würde ich ein aufgeschürftes Knie genauso behandeln wie eine Schuppenpflechte, nur weil beides ähnlich aussieht. Die Ursachen dafür sind aber ja verschieden.

                3. Ich verstehe was Du hier meinst. Trotzdem. Ich muss meine jetzige Haut pflegen, nicht die die ich theoretisch habe. Habe es auch so versucht und das hat sehr krank ausgesehen. Viele dachten vermutlich, dass ich eine üble Hautkrankheit habe. :-))) Weil ich an meiner alten Pflegeroutine gehalten habe und gedacht habe, das wird schon…nur Geduld. Deshalb akzeptiere ich es, dass meine Haut hier und jetzt trocken ist und mir die Pflege die ich vor Tretinoin hatte jetzt Hautschuppen, Risse und Juckreiz bereitet. Wie gesagt, ich verstehe schon was Du meinst.

                4. Hallo Jasmin, irgendwie komme ich gerade nicht unter Deinen Kommentar, deshalb die Antwort einfach eines über Dir. Und Ombiaobia hatte ja auch gefragt.
                  Also, das Verbot von Tretinoin beruht auf der nachgewiesen fruchtschädigenden Eigenschaften im ersten Drittel der Schwangerschaft. Das ist eindeutig belegt bei oraler Anwendung. Das hat nichts mit einer hormonellen Wirkung zu tun.
                  Bei topischer, also lokaler Anwendung ist das nicht belegt, aber hier gilt: im Sinne des Schutzes des ungeborenen Kindes maximale Sicherheitsbestimmungen. Es gibt Hinweise dafür, dass Vitamin-A-Säure und die Derivate in Einzelfällen bei großflächiger Anwendung auch über die Haut so aufgenommen werden, so dass sie systemisch wirken. Es wird deshalb nicht zwischen reiner Vitamin A Säure oder den Weiterentwicklungen unterschieden in den Empfehlungen.

                  Wer mehr darüber lesen will, sehr aktuell:

                  https://www.ema.europa.eu/documents/referral/retinoid-article-31-referral-updated-measures-pregnancy-prevention-during-retinoid-use_de.pdf

                  https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/013-017l_S2k_Behandlung_der_Akne_2011-abgelaufen.pdf Ab Seite 34 und besonders Seite 37:

                  „7.2.1.7 Sicherheit und Verträglichkeit
                  Die perkutane Absorption von topischen Tretinoin 0,05% beträgt zwischen 1 – 2% [206]. In zwei retrospektiven Kohortenstudien mit einmal n=645 und n=495 schwangeren Frauen wurde ein gesteigertes Risiko für geringe Malformationen im Sinne der Retinsäureembryopathie im ersten Trimester ausgeschlossen [207, 208]. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass selbt bei mehrfacher Anwendung in Dosen 12-mal höher als die normale tägliche Dosis, die systemische Absorption von topischem Isotretinoin 0,05%-Gel vernachlässigbar klein ist [209]. Adapalen als Derivat der Naphtoinsäure hat nur eine geringe Resorption und konnte im Plasma nach topischer Anwendung von 0,1%-Gel oder –Creme nicht nachgewiesen werden. Experimentelle Studien an der Ratte und dem Kaninchen zeigen nach hochdosierter oraler Applikation teratogene Effekte, die jedoch auf schwangere Frauen nicht unbedingt übertragen sind. Es gibt einen Einzelfall, bei dem nach Adapalen-Gel im ersten Trimester ein Abort auftrat [210]. Siehe auch Kapitel Schwangerschaft und Stillzeit.“

                  Liebe Grüße
                  Roland

              2. Hallo Ombiaobia,

                Ich würde es ganz ähnlich sehen wie Du. Die Haut sollte nach dem aktuellen Zustand gepflegt werden. Die Bedenken von Jasmin kann ich verstehen, würde das aber anders einschätzen. Für mich ist es letztendlich egal, warum ich z.B. eine total ausgetrocknete Haut habe – ob das jetzt anlagebedingt ist oder z.B. durch eine Akne-Therapie. Wichtig ist es, und da bin ich wieder total bei Jasmin, den Hautzustand richtig einzuschätzen. Trockene Haut ist nicht gleich trockene Haut – es gibt ölige Hauttypen mit niedrigem Feuchtigkeitsgehalt und andersrum. Auch da ist es ganz unterschiedlich, wie Menschen auf Kosmetika reagieren. Ich bin ja nicht so sehr ein Freund von diesem ständigen „Feuchtigkeit Feuchtigkeit Feuchtigkeit“- Geschrei. Es gibt eine Barrierefunktion und die wird durch zu viel Wasser in der Haut empfindlich gestört. Ich sage nur periorale Dermatitis. Wie hier vom KK und uns allen immer wieder propagiert wird: ja, jede Haut ist anders, was mir gut tut, kann bei Dir der total falsche Weg sein. Ich vertrage z.B. Retinol 1 Prozent jeden tag völlig problemlos nach einer Zeit der Eingewöhnung und profitiere davon immens. Aber das ist deshalb eben nicht für jeden richtig.
                Unter einem anderem Blogbeitrag vom lieben KK hat jemand geschrieben, man, das ist alles kompliziert. Genau, ist es. Wenn man mal gemerkt hat, dass der Großteil der Kosmetikprodukte deshalb so wenig Wirkung hat dann liegt das daran. Der Massenmarkt kann sich gar nicht erlauben, zuviel Variabilität in der WIrkung zu haben, zu groß das Risiko. Lieber formuliere ich eine banale Creme, die ich millionenfach verkaufe, als ein Serum wie Clinical 1 Prozent von PC, wo ich einen Warnhinweis drauf schreiben muss…
                Wir hier wissen, dass es bei AHA und BHA auch Risiken gibt, aber versuche das mal der breiten Masse beizubringen. Klingt gemein, ich weiß, aber man muß nur mal in Foren reinschauen: „Ich habe jetzt täglich 10 Prozent AHA benützt und meine Haut ist nicht schöner, sondern sieht rot und trocken aus. Was mache ich falsch… ?“ – man darf einfach nicht davon ausgehen, dass sich jeder so kundig macht, wie KK und die LeserInnen hier. Ich merke das ja sogar im KollegInnenkreis. Die wissen einfach überhaupt nichts über Hautpflege, nur das, was die Firmen vermitteln. Und die sind nicht doof. Nur willige Kunden der Industrie 🙂

  11. Das ist ja eine tolle Übersicht. Ich wäre froh, gewesen hätte ich am Anfang meiner Retinolgeschichte etwas ähnliches gehabt. Kurz und knapp und mit allen notwendigen Infos.

    Bei mir verursacht Retinol auch trockene Haut und Tretinoin sogar sehr trockene Haut, deshalb bin ich bei max. 2-3 Mal die Woche Anwendung. Und auch dann muss ich sehr achten, wie ich meine Haut bei der Laune halte.

    PC Seren mische ich in die Tages/Nachtpflege. Also tagsüber in SC. Dadurch merke ich wenig von Silikon, den ich eigentlich von Hautgefühl mag. Ich kann mir vorstellen, dass die ölige Haut das gar nicht mag.

    Liebe Jasmin, schön Dich hier zu sehen :-).
    The Unscrub, so so.

    „Paula verlässt mehr und mehr ihre Philosophie“

    Das schreibe ich schon eine Weile.

    1. Philosophie hin oder her, sie nutzt die neuen Technologien, um möglichst vielen Menschen eine Möglichkeit DER Pflege zu bieten, die sie auch anwenden mögen. Es wird kein Feenstaub erfunden und nicht die Jugend in Tüten versprochen. Weiterentwicklung und neue Sichtweisen finde ich in jeder Diszilpin des Lebens wichtig, erst dort fängt mein Fortschritt an. Dennoch steht jedem Menschen eine eigene Interpretation zu. Jeder Jeck is anders 😉

      1. Wenn Thorsten Abeln, der Gründer von Highdroxy, vor zehn Jahren stehen geblieben wäre, müssten ganz viele Menschen auf ihre Lieblingspflege verzichten, wäre das nicht furchtbar?

          1. Es ist, soweit ich erkennen kann (und laut Paula), überhaupt kein abrasives Peeling. Sieht im Video aus, wie eine Reinigungsmilch mit weichen Jojobakügelchen. Da schrubbt sehr wahrscheinlich gar nix. Daher wohl auch das Wortspiel UNscrub, im Sinne von no-scrub.
            Also quasi ein Produkt, das mit dem Wort „Peeling“ Leute anlocken soll, die auf Peelings stehen, um ihnen ein Produkt an die Hand zu geben, dass eigentlich nicht peelt. So wie die Defense SC mit dem Wort „Glow“ eben Kunden anlocken soll, und nebenbei wird ihnen klammheimlich Sonnenschutz untergejubelt. Vllt. sind die im PC-Marketing viel cleverer als wir bisher dachten? 🤔 Und das Ziel ist es, all den unwissenden Menschen ihre „schlechten“ Produkte weiter zu geben, indem man zwar das Wort auf die Verpackung schreibt, aber in Wirklichkeit bekommen sie als Inhalt Super-Incis!
            Jedenfalls: nachdem mir PC USA mitgeteilt hat, dass der pH-Wert bei 4,75-5,75 beim Scrub liegt, wird’s wohl mal in meinem Einkaufskorb landen. Schon aus reiner Neugierde! Muss man mal gesehen haben. Ein nicht-chemisches Peeling von Paula, das nicht peelt, aber Peeling heißt! Sachen gibt’s!

            1. 😀. Aber was genau macht das Produkt dann..? Finde das sehr widersprüchlich.. diese sanften Jojobaperlen lösen sich auf, also schadet es der Hautbarriere nicht.. aha.. aber was können die dann… nicht peelend die Öberfläche veredeln? Quadratur des Kreises. Marketingtechnisch genial, vor allem der Name. Aber der Sinn ergibt sich mir nicht. Entweder das Ding peelt oder es peelt nicht.

              1. Deswegen heißt’s doch UNscrub. Weil’s NICHT peelt. Sonst würde es ja nur Scrub heißen.💡Das ist so eine Wortkreation wie Dry Shampoo. Wer der Meinung ist, dass zu Shampoo Wasser gehört, wird mit sowas auch nie was anfangen können.
                Ich find’s ja fast irgendwie mutig von PC, solch ein Produkt auf den Markt zu bringen. Das muss denen ja klar gewesen sein, dass das bei vielen nicht gut ankommt. Das x-te Peeling oder Retinolprodukt wäre doch eine viel sicherere Bank gewesen. Verkauft sich bei PC sicherlich wie geschnitten Brot und alle hätten gejubelt.
                Aber ich prophezeihe dem Zeug keine lange Lebensdauer bei dem Preis. Und da es in der EU nicht auf den Markt kommen wird, lass ich da gern den Amis den Vortritt das Produkt abzuwatschen.

                1. Angeblich ist’s besonders gründlich, um sehr hartnäckige SCs und Make-up runterzukriegen. Bisher war ja immer das Gemecker groß, dass viele der Reininger nicht gründlich genug wären (was auch stimmt). Oder vllt. als Alternative für Paulistas, die mit Säuren nicht klar kommen und auch gern mal ein Paula-„Peeling“ hätten?
                  Also wenn ich was an den Produkten auszusetzen habe, dann dass ich die meisten PC-Reiniger grottig finde. Der einzige mit einem ph-Wert unter 5,5 ist der dunkelblaue Resist. Und der fühlt sich mMn an, als ob ich mich mit Handcreme reinigen würde. Ähnlich zum Cerave Hydrating Cleanser. Ich mag einfach lieber Schaum. Und wenn ich was an Paula zu meckern habe, dann dass sie nicht sonderlich viel von der ph-Wert Diskussion bei nicht-wirkstoffgebundenen Produkten hält.
                  Aber ich hab Paula natürlich trotzdem lieb! ❤️

                2. Stimmt. Ihre Reiniger waren für mich alle mäh. Einige zu schwach an der Brust, die anderen haben nicht gut gereinigt. Mit Cerave komme ich aber super zurecht. Seit dem ich meine mineralische SC mit double cleanse restlos entferne, habe ich auch keine Unreinheiten mehr. Meine neuste PC Entdeckung Öl-Booster. Bin verliebt 😍. Von anderen Ölen bekam ich Unterlagerungen. Hier passt alles und die Haut ist so toll danach. Squalane zum
                  Beispiel sitztnur auf meiner Haut 🙄 und schrnkt mir Unterlagerungen.

                3. Hehe…. meine Gehirnknoten sind noch nicht so schlimm, dass ich das Wortspiel mit UNscrub nicht verstanden habe, keine Sorge. Ich sagte ja, marketingtechnisch genial, aber ich hab immer noch nicht verstanden, wie PC die Existenz dieses Produktes rechtfertigt. Ja, es soll nicht abrasiv wirken, es soll die Barrierefunktion nicht kompromittieren, es soll nicht peelen. Also, was kann es ? Was bewirkt es ?
                  Fakt ist: selbstverständlich lösen diese Peelingkörnchen aus Jojoba die losen Hautschuppen und da sie weich und rund sind, viel schonender als vieles andere, aber das als „Nichtpeeling“ zu verkaufen, das grenzt für mich schon echt an Verdummung der Kunden. Entweder etwas trägt die toten Hautschuppen ab, dann peelt es oder es trägt es nicht ab, dann verfeinert es aber weder die Hautoberfläche noch macht es diese glatter oder sonst was.
                  Ich halte es also durchaus für ein mechanisches Peeling, wenn auch sehr sanft und sicherlich nicht zu vergleichen mit Peelingkörnchen aus anderen Materialen. Ich habe mal ein Waschgel von Asam gehabt, da waren die auch drin -und das hat ordentlich die Haut geglättet und mir die Schüppchen vom Retinol gelöst. Ergo: gepeelt.
                  Das Produkt ist im Vergleich zu anderen sehr abrasiven Methoden sicherlich sehr viel schonender und man könnte Pauls Argumentation zur Augencreme folgen: eigentlich unnötig aber der Kunde will so was. Und wenn er es schon will, dann bieten wir ihm halt die bestmögliche Qualität an. Ich verstehe den Gedanken dahinter, aber finde ihn inkonsequent. Vermutlich lässt es sich da aber herrlich streiten darüber.

                4. @Charlotte: PC sagt auf Fb: „Due to ingredient restrictions the UnScrub will not be available in PC EU.“
                  Mein Blick auf die Incis lässt mich vermuten, dass es evtl. am Polyacrylamide liegt.

                5. @Jasmin: den einzigen Reiniger, den ich von PC wirklich sehr gerne mag, ist der Moisture Boost – der hat sogar bei meiner Mischhaut mit teilweise öligen Anteilen super gut funktioniert. Kein Rückstand, kein fettiges Gefühl, super entspannte Haut hinterher. Alles andere, was ich probiert habe, war für die Tonne. Leider.
                  Der neue aus der „roten“ Serie kommt ja sehr gut an, hat den hier schon jemand probiert ?

                6. @Roland: den Defense Reiniger habe ich (natürlich)! Ein Träumchen! Sanft, reinigt gut, schäumt nett, gar nicht austrocknend und ganz ohne einen Film auf der Haut zu hinterlassen. Und: einen ph-Wert von 6-7! Wo wir wieder beim Thema wären, warum nur das Paula egal zu sein scheint. Kann doch kein Hexenwerk sein, Toner und Reiniger halbwegs hautneutral einzustellen. Dass der Skin Balancing Toner einen ph-Wert von 7 hat… damit will ich erst gar nicht anfangen.

                7. @Roland: Klar, ganz todesmutig, obwohl ich meinen hellblauen liebe. Der rote Reiniger ergibt einen sanften, feinen Schaum, die „Kraft“ würde ich als mittel einschätzen. Ich sehe da eine normale bis leicht trockene Haut, die nichts cremiges mag und trotzdem eine satte, saubere Haut ohne Quitscheffekt erleben möchte. Oder du probierst die Reisegröße 😉

                8. Ich wußte es😱😀. Liest sich so, als ob ich das unbedingt haben muss. Wenn mein Schrank mal leer ist (also so im Jahr 2023)…
                  Im Augenblick – wehe, ihr lacht – benutze ich das Sebamed Waschgel mit einem pH-Wert von 3,8. Nein, das ist nicht für das Gesicht gedacht. Mehr sage ich nicht, sonst darf ich hier nie mehr was schreiben. Ich fülle es mir in einen neutralen Behälter, wobei der Gesichtsausdruck einer Freundin, die im Bad zum Händewaschen war, legendär ist. Da war es noch nicht im neutralen Behälter. Ähm. Gut jetzt.
                  Ich fand die Idee mit einem etwas niedrigeren pH-Wert gut, weil im Alter (ähm) die 5,5pH nicht gut gehalten werden und der -früher hat man Säureschutzmantel dazu gesagt – Wert sich eher nach oben verschiebt.
                  Hartnäckigen Sonnenschutz bekomme ich super mit den Reinigern von Deciem runter, sowohl von NIOD wie auch Hylamide. Habe ich letztes Jahr beim black friday günstig bekommen, regulär wären die mir zu teuer. Mit denen löst sich aber wirklich jede noch so hartnäckige Sonnencreme im null komma nix. Noch kurz nachreinigen und gut ist.

              2. @Jasmin: ja, da hast Du sicher recht mit dem Polyacrylamide. Die EU reguliert, wieviel Acrylamide drin sein dürfen, aber wohl nicht die USA. Vermute, PC möchte nicht für ein einzelnes Produkt die ganzen formalen Anforderungen erfüllen, ich denke, sie müssten für einen Import entsprechende Untersuchungen vorlegen. Zufällig jemand hier, der sich mit den Zoll+Importbestimmungen auskennt?😀

                http://ec.europa.eu/growth/tools-databases/cosing/index.cfm?fuseaction=search.detailsPDF_v2&id=28111

                1. @Jasmin: … und ich dachte, der Skin Balancing Toner wäre gut, genau den habe ich bestellt 😦

                2. Ach, so insgeheim mag ich den Skin Balancing Toner eigtl. richtig gern. Obwohl ich weiß, dass der pH-Wert nicht gaaanz so optimal ist. Er hat echt tolle Incis: Nias, Panthenol, viele Feuchtigkeitsspender und sog. die „heiligen Drei“ Lipide: Cholesterol, Phytosphingosine und Ceramide. ❤️
                  Ich sehe einfach beflieslich über den pH-Wert hinweg, da ich hier und da leicht saure Produkte in meiner Routine habe und ich mir einfach mal einbilde, dass das unterm Strich schon hinhaut.
                  Leider ist das Einstellen von Produkten wie Cremes, Seren, Tonern und Co. auf einen halbwegs hautneutralen ph-Wert generell ein mMn stark vernachlässigtes Thema. Bei Cerave USA weiß ich, dass sie darauf achten und ihre nicht-wirkstoffgebundenen Produkte sich zwischen 5-5,5 bewegen. Auch asiatische Toner sind mittlerweile häufig hautneutral oder sogar leicht sauer eingestellt. War aber früher anders. Da galt alkalisch aufgrund seiner keratolytischen (hornlösenden) Eigenschaft dort als super. Ist leider auf Dauer nicht so gut für die Hautbarriere. Aber generell scheint der pH-Wert ganz allgemein bei asiatischer Kosmetik einen höheren Stellenwert zu haben als bei uns. Seufz! Vllt. schwappt das ja mal bald zu uns rüber! *hoff*
                  Ein ph-Wert von 7 bei einem Toner ist jetzt für meine Haut kein Weltuntergang und ich sehe es nicht ganz so kritisch, wenn der Rest der Pflege stimmt. Lieber wäre es mir aber anders, weshalb ich die ph-Werte meiner Produkt immer ein bisschen im Auge habe und krasse Ausreißer vor allem nach oben ins Alkalische (mehr als 7) versuche zu vermeiden bzw. nur sehr selten einsetze. Und dann gezielt. Um eben den keratolytischen Effekt zu nutzen.

        1. Philosophie hin oder her: Paula ist Geschäftsfrau und ich halte es für klug, da mal frischen Wind reinzubringen. Gut, zu den Abschminktüchern sage ich mal nichts. Aber wenn Kunden immer wieder z.B. nach spez. Augenpflege etc. fragen, dann bietest du halt denen, die es nutzen, eine an und der Rest hält es für Schwachsinn und macht weiter wie zuvor. Klar, dass es dann Gegenwind gibt, aber wann gibt es den nicht? Ich als Kundin registriere -neben dem frischeren Design- erfreut, dass sie nicht mehr überall Silikon reinknallt (s.o.:zu viel davon geht bei mir nicht) und mit dem neuen Moisturizer endlich mal einen (den ersten!) rausbringt, den ich wohl sofort kaufen würde. Was UnScrub angeht: ich denke fast, dass mein Gesicht mehr in Mitleidenschaft gezogen wird, wenn ich da mit einem groben Handtuch drüberrubbele, aber ich habe früher auch Seesandmandelkleie benutzt.^^ Insgesamt mag ich den frischen Wind, der da gerade durchweht und es wird laufen, wie es immer läuft. Die einen wenden sich naserümpfend ab, andere finden es toll und wieder andere machen weiter wie zuvor und picken sich das raus, was zu ihren Hautbedürfnissen passt. 😊

        2. @ Charlotte bzgl. HD/Thorsten Abeln: Stimmt, dann gäbe es auch kein Skinfusion ;-). Auf das neue „Kind“, das am Green Friday vorgestellt wird, bin ich übrigens schon sehr gespannt!

          Auch wenn mich Paulas s.g. Peeling persönlich nicht lockt, finde ich es o.k., dass sie diejenigen, die sowas unbedingt wollen, mit einem möglichst gut formulierten Produkt „bedient“.(glaube hier auch eher an ein Nicht-Peeling, das halt kurz bei der Anwendung mit den Pflege-Körnchen ein bisschen diese Anmutung vermittelt, von „Sandpapier“ aber meilenweit entfernt ist) …

          Die reiche Auswahl an Produkten, die sich teilweise von den Inhaltsstoffen decken, finde ich aber gut. Für Anfänger zwar fordernd (ging mir auch so, aber es gibt bei ihr und nicht zuletzt hier großartige Hilfestellung, sowie Proben und Rückgabe-Möglichkeit), in weiterer Folge kann sich aber jeder sein ideales Programm basteln, von schlicht und gut bis sehr anspruchsvoll, und auch meist in den Lieblings-Texturen. Passt doch :-)!

      2. Ich finde es schon fast peinlich, dass man seit 20+ Jahren in jedem Buch und Bericht mechanische Peelings verteufelt und dann am Ende doch welche selbst produziert und verkauft. Das Du das anders siehst ist auch in Ordnung.

  12. Hallo zusammen,
    ich finde es immer wieder erstaunlich, wie man hier überrascht wird!!!!
    Mechanisches Peeling von Paula’s Choice????
    🙈🙈🙈
    Ich habe im Februar angefangen Tretinoin (Airol 0,05 Prozent) einzuschleichen,4Wochen jeden 7. Tag, 4 Wochen jeden 6. Tag, 4 Wochen jeden 5.Tag usw……
    Ich bin jetzt bei jedem 2. Tag.
    Da bleibe ich auch erst mal!
    Retinol oder Tretinoin sind keine One Night Stand !!!!
    Sondern eine Liebe für die Ewigkeit!
    Mal eben schmieren und morgen seh ich super aus…… das wird niemals funktionieren!
    Es gehört eine Überzeugung dazu, diesen Wirkstoff in seine Hautpflege zu integrieren!
    Ich habe mit Paula’s Choice 1% angefangen, letztes Jahr.
    Ich bin 49 Jahre alt.
    Der Vorteil wenn man spät anfängt, ist:
    Die Erfolge sind wesentlich sichtbarer🙈!
    Ich bin überzeugt worden von Hot and flashy, aber auch Dr Dray( wesentlich minimalistischer)!
    Und dann auf diesem Blog!😊
    Tretinoin (rezeptpflichtig) oder Retinol, sind der Goldstandard!!!
    Alles andere wird nach Hautbedürfnis drum herum gebaut!
    Was will ich eigentlich sagen 🤪?
    Es lohnt sich!!!
    Es lohnt sich, die Geduld zu haben,
    diesen Wirkstoff einzubauen!!!!
    Bleibt dran Mädels!!!

    1. Aaargh, zu früh abgeschickt. 😂🙄🙈
      Selbst wenn es lt. Studien ‘nur in geringem Maße topisch teratogen’ wirken sollte-das kann ja im WC bei diesem WS schon für massive Schädigungen ausreichen und ggf. auf die Fruchtbarkeit auswirken. Und dieses Risiko geht (hoffentlich) keiner ein.
      -> better safe than sorry.

      1. Hallo,
        du hast selbstverständlich recht!!!
        In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte man diesen Wirkstoff nicht verwenden!
        Dies steht oben im Bericht in dicken, großen, roten Lettern.
        So wie es, auf diesem Blog , bei jedem Bericht zu Retinol( Tretinoin) dazu geschrieben wird.
        Retinol wird von der Haut ,in zwei Schritten, in Tretinoin umgewandelt.
        Das ist dann der eigentliche Wirkstoff, der in der Haut arbeitet.
        😃😃😃

  13. Schöner Beitrag wieder. Ich mag auch Paulas
    1%. Ich denke auch, dass was ich in meinen
    Hautpflege Jahren erreicht habe, kann ich
    dieser Pflege bedanken.
    Ich wusste gar nicht, dass die Ceranide Enriched Creme auch retinolhaltig ist. Von Konsistenz mag ich es morgens verwenden.
    Stimmt es, dass Retinol morgens keinen Sinn
    macht, weil der Wirkstoff sich in Tageslicht
    inaktiviert?

    1. Retinol ist sehr lichtempfindlich und zerfällt unter UV-Strahlung. Es wird ja immer mal wieder behauptet, dass bei diesem Zerfall freie Radikale entstehen würden: mMn war das eine Amiland-Hysterie, ähnlich unserer Diskussionen hier in Europa um die Themen Parabene, Alu, Silikon,… einfach erst mal völlig undifferenziert Panikmache betreiben und dann, wenn alle schon ganz kirre sind, die Fakten nachreichen, die zT. etwas ganz anderes sagen. Die Aussage mit den freien Radikalen bezieht sich auf Retinyl Palmitate und stammt von exakt einer (!) isolierten, unveröffentlichten (!) Studie an Ratten oder so. Mehr Studien konnte ich zu dieser Aussage nicht finden. Was nicht heißt, dass es nicht doch so sein kann! Aber der mom. Forschungsstand bestätigt es nicht.

      Deshalb geht man heutzutage eher davon aus, dass Retinoide unterm Sonnenschutz sogar zusätzlich noch als Aox dienen können. Möglich, dass sie nicht ganz so effektiv sind wie über Nacht verwendet und ein Teil zerfällt. Aber sie sind morgens angewandt auch nicht sinnlos oder gar schädigend.

  14. Vielleicht sehe ich das ja gerade wieder falsch.
    Ein ganz normaler sterblicher, der entweder kein Internet hat, den das Internet nicht interessiert oder der gar keine Zeit hat, das Internet zu durchforsten. Oder der, der ohne wochenlanges Lesen keinen Durchblick durch den INCI-Dschungel bekommt oder das, was er liest nicht wirklich kapiert oder umsetzen kann, der ist hoffnungslos verloren.
    Der geht in einen Laden, lässt sich unwissentlich falsch beraten, kauft das vielleicht sogar teure Zeug und kommt mit seiner Haut immer noch nicht klar.

    Man weiß, das „nur“ frisches Obst, Gemüse und daraus zubereitetes Essen gesund sind und man Fertignahrungsmittel meiden soll, aber um Cremes vernünftig auszuwählen, dafür muss man „studieren“.

    1. Gilt ja nicht nur für den INCI-Dschungel. Nenn mir – außerhalb der Küche – einen Lebensbereich, in dem du vorgefertigte Rezepte 1:1 anwenden kannst. Ich kenne keinen, allerdings habe ich erstaunlich lange gebraucht, um das zu kapieren.^^ Dafür reagiere ich mittlerweile hochgradig allergisch auf Menschen, die mir Patentrezepte und allgemeingültige Wahrheiten verkaufen wollen. Und @Kosmetik: Ich schreib’s immer wieder: Was waren das für entspannte Zeiten, als ich von INCIs keine Ahnung hatte und Kosmetik einfach nur aufgrund der Werbeversprechen gekauft habe. Zu Hause habe ich dann immer mal wieder just for fun die wunderbaren Versprechungen gelesen und mich instant schöner gefühlt. Hach. ;D

      1. Liebe Frieda!

        Die Aussage, Obst, Gemüse und wenig weiterverarbeitetes Essen seien eine gesunde Ernährung ist in etwa so präzise wie die Aussage, dass Kosmetik aus „Gesicht waschen und SC nutzen“ bestünde. Per se durchaus ein guter Ansatz, aber so dermaßen allgemein gehalten, dass es im Grunde schon wieder nichts aussagt.
        Nicht nur Kosmetik kann man studieren, es gibt auch den Studiengang Ernährungswissenschaften. Und zwar nicht umsonst. Weil das Thema so hochkomplex ist, dass sich ganze Generationen von Wissenschaftlern und Forschern seit Jahrhunderten, wenn nicht gar Jahrtausenden damit beschäftigen, wie denn die optimale Ernährung aussieht. Für dich, für mich, für Kinder, Frauen, Männer, ältere Menschen, Menschen mit Stoffwechselserkrankungen, Laktoseintoleranz, Schilddrüsenunter- oder überfunktion, bei Krankheit, Stress,…
        Jede Buchhandlung führt reihenweise Regale voller Ernährungsratgeber, die sich schon im Buchtitel widersprechen: gesund ernähren mit Kohlenhydrate vs. gesund ernähren ohne Kohlenhydrate. Um mal nur ein Bsp. zu nennen. Fast nirgends herrscht doch größere Verwirrung, Unsicherheit und Dogmatik als im Bereich Ernährung. Was ist falsch? Was ist richtig? Was gesund? Und was nicht?
        Zudem ist es wahnsinnig schwierig im Bereich Ernährung randomisierte Doppelblindstudien durchzuführen. Wie soll das gehen? Je zwei ähnliche Gruppen à 500 Leute isolieren und unter exakt gleichen Bedingungen leben lassen? Und die einen bekommen statt echter Äpfel Placebo-Äpfel und nach 10 Jahren schaut man dann, welche Gruppe gesünder ist? Und eben weil das kaum möglich ist, ändern sich hier die „Erkenntnisse“ täglich. Möglich, dass ein Stoff in Rotwein gesund ist. Auch möglich, dass der Alk den Vorteil wieder zunichte macht. Etwas über einen Inhaltsstoff zu wissen, sagt noch nichts über das Gesamtpaket aus. Wie bei Kosmetik auch.
        Vieles beruht auch auf reinen Beobachtungen, die man im Nachhinein interpretiert. Stichwort: Vegetarier leben länger. Möglich, dass es an der Ernährung liegt. Oder aber daran, dass überdurchschnittlich viele Vegetarier Nichtraucher sind. Dass Rauchen die Lebenserwartung verkürzt ist besser belegt, als alles, was wir über Ernährung zu wissen glauben.
        Wie Anna schon sagt: nichts ist wirklich so einfach! Egal, womit man sich beschäftigt. Dringt man erst mal richtig tief in die Materie ein, wird’s zwangsläufig komplex.

        LG, Jasmin

        1. hmmm …
          vielleicht habe ich mich leicht unverständlich ausgedrückt, Entschuldigung dafür, ich versuche es noch einmal!
          Ich meinte, dass es für alle eigentlich logisch ist, dass frische Lebensmittel gesünder sind, dass man das nicht lernen muss und auch keine Internetrecherche braucht.
          Wenn man aber etwas gutes für die Haut tun will, dann kann man nicht einfach in einen Laden gehen und etwas kaufen oder sich beraten lassen, weil es nichts gescheites gibt oder der Verkäufer keine Ahnung hat.
          Wenn man also wirklich etwas gutes haben will, dann muss man sich ganz intensiv damit beschäftigen, weil es niemanden gibt, der einem dabei hilft.
          Wenn man aber nicht weiß, dass man sich selber darum kümmern muss und auch keine Möglichkeiten hat (keine Zeit, kein Internet usw.) dann ist man aufgeschmissen und nimmt alles hin, wie es ist.
          Ich hoffe, jetzt ist es besser zu verstehen, was ich meinte.
          LG Frieda
          puuuh

          1. Ich habe schon verstanden, was du meintest. Zu wissen, dass frisches Gemüse gesund ist, hilft mir bei einer zu mir passenden exakt abgestimmten Ernährung soviel, wie bei einer exakt auf mich abgestimmten Kosmetik zu wissen, dass ich mir morgens und abends das Gesicht waschen sollte.

            „Ich meinte, dass es für alle eigentlich logisch ist, dass frische Lebensmittel gesünder sind, dass man das nicht lernen muss.“

            Ist es das? Logisch und selbsterklärend? Etwas das man nicht lernen muss? Die meisten Studien sagen das genaue Gegenteil! Ausgewogene Ernährung will gelernt sein. Von klein auf! Und es gibt mehr als genug Menschen, die das nie gelernt haben und das überhaupt nicht logisch und selbsterklärend finden.

            Mir hat noch kein Supermarktangestellter auf Nachfrage an der Gemüsetheke den Unterschied von Kohlenhydrate und Proteinen erklärt. Und wozu der Körper sie braucht. So wie mir in der Apotheke, Drogerie, Parfümerie noch keiner einen kompletten Exkurs über den Aufbau der Haut mit all ihren Funktionen gegeben hat.

            Alles was über so allgemeine Infos, die viele von uns (aber eben doch nicht alle!) schon mal gehört haben, wie „Obst und Gemüse essen ist gesund“ und „SC nutzen ist wichtig“ hinausgeht, ist so dermaßen individuell, dass es keine Patentlösung geben kann. Nur weil ich bei Obst bedenkenlos zugreifen kann, ist das für einen Diabetiker noch lang keine gute Idee! Nur weil meiner besten Freundin die Nivea Soft reicht, ist das für mich noch lange keine zu meiner Haut passenden Pflege.

            Und vllt. ernähre ich mich ja seit 40 Jahren grottenfalsch mit viel zu viel Obst und Gemüse und weiß und merke es bloß nicht? So wie ich Jahrzehntlang falsch gecremt habe und es nicht wusste und nicht bemerkt habe? Vllt. bilde ich mir nur ein, dass ich vermeintlich zu den richtigen Lebensmitteln greife? Was ist, wenn Obst und Gemüse doch nicht so gesund sind? Ist das wirklich alles so gesichert? So logisch und selbsterklärend? Etwas, das alle wissen und das für immer und ewig in Stein gemeißelt ist?

            Dass Obst und Gemüse gesund sind, ist nämlich nicht annähernd so gesichert, wie man meinen mag! Das hatte ich zuvor schon angedeutet. Nur weil man weiß, dass Lebensmittel X den Inhaltsstoff Y enthält (Tomaten zB. Lycopin), macht das nicht gleich das ganze Lebensmittel gesund. Kann sein, muss aber nicht. Vllt. sind Tomaten gar nicht so gesund? Echte Beweise gibt es dafür nämlich wenig. Auch das hatte ich vorher angeführt, woran das liegt. Heute gilt: „Obst und Gemüse ist gesund“ und morgen gilt es vllt. schon nicht mehr oder nur noch mit zig Einschränkungen.

            Es kommt eben immer darauf an, wo man selbst steht! Jemandem mit völliger gesunder Haut reicht die Info: Gesicht waschen und SC nutzen. Jemand Kerngesundem reicht die Info: viel Gemüse und wenig Zucker.
            Und jedem der nicht in diese Kategorien fällt, reicht das eben nicht aus, um kerngesund zu sein oder eine gesunde Haut zu haben! Und so kommt es, dass meiner besten Freundin mit ihrer kerngesunden Haut eben die Nivea Soft reicht, mir aber nicht. Und so kommt es, dass ich essen kann, was ich will und sie mit ihrer Laktoseintoleranz eben nicht. Manchmal ist eben etwas von Haus aus in Ordnung und manchmal eben leider nicht. Andere Vorraussetzungen erfordern andere Herangehensweisen.

            Und ja, du hast völlig Recht. Jmd., der nicht die Zeit oder das nötige Grundwissen aufwenden kann oder will, kein Internet hat, nicht in die Bibliothek geht oder sonst was, wird das Thema Kosmetik niemals ansatzweise so erfassen können, um es individuell auf sich anwenden zu können. Das Thema Ernährung aber auch nicht! Oder jedes andere Thema.

            Versteh mich nicht falsch. Ich kann deine Argumentation nachvollziehen und verstehe, was du meinst. Ich kann für mich nur sagen, dass absolut Nichts auf dieser Welt logisch, selbsterklärend und einfach ist. Ganz besonders nicht die Dinge, von denen man es bisher dachte.

  15. Danke Konsumkaiser! 🙂

    @Jasmin > Skin Balancing Toner
    … ich muss doch noch studieren 😀
    Ich glaube, ich höre auf zu lesen und brauche die nächsten zwei Jahre erstmal meine Sammlung auf, egal ob richtig oder falsch und egal wie meine Haut aussieht. 😀
    Aber das kann ich nicht, dann gehe ich nicht mehr auf die Straße! Irgendwas muss passieren. Retinol hat mich auf diesen Blog gebracht, wenn es vielleicht auch kein Retinol der Luxusklasse war, aber es war eine Ampulle des A. A s a m – Serums, nach der ich zwei Tage später wie ein Runzelchen aussah und einen vollen Pickelschub bekam. Wobei ich eher vermute, dass es der neue Selbstbräuner von A s a m war, (den ich drei Tage davor geschmiert hatte) der mir die Beulen gebracht hat, aber das Trockene muss die Ampulle gewesen sein. Entweder macht bei mir Selbstbräuner immer Pickel oder der war der Falsche. Und Retinol habe ich ja schon mal probiert, der PV Clinical Ceramide-Enriched hat mir ein paar Abende hintereinander nichts getan.
    Man ist das Alles kompliziert, ich werfe das Laptop aus dem Fenster *lach

    1. Nicht doch! Der arme Laptop kann doch auch nix dafür! 😉
      KK wird ja nicht müde zu betonen, dass Retinol eine langwierige Sache ist. Erst muss man sich mühsam daran gewöhnen und dann auch noch Wochen und Monate warten, bis man mal ansatzweise was sieht! PCs CEM oder Asams Retinolserum nur ein paar Mal zu cremen reicht da nicht. Ich hätte es auch gern anders, es ist aber nunmal so.

      Eine Sache zu den Runzelchen und Pickeln: ich würde sagen, da hast du sie. Deine erste sichtbare Reaktion auf Retinol: starke Austrockung + Pickel.

      Man kann es ja manchmal schon nicht mehr hören, weil es von allen Seiten tönt, dass es Irritationen zu vermeiden gilt. Aber es stimmt! Man kann es nicht oft genug sagen.
      Irritationen der Haut lösen eine hormonelle Reaktion aus. Diese wiederum regt die Sebumproduktion an! Denn: die Sebumproduktion wird fast ausschließlich hormonell gesteuert.
      Für sowieso schon ölige und zu Unreinheiten neigende Haut ein äußerst ungünstiger Kreislauf!

      Unreinheiten mit harschen Methoden, zu starken Wirkstoffen, zu häufiger Anwendung,… zu Leibe rücken -> Irritation -> hormonelle Reaktion -> mehr Sebum -> mehr Unreinheiten -> dagegen mit noch mehr Wirkstoffen vorgehen -> noch mehr Irritation -> der Kreislauf beginnt von vorne.

      Auch wenn’s ausgelutscht klingt:
      – Irritationsquellen vermeiden wie bspw. Alk, Duftstoffe, harsche Reinigung, UV-Strahlung, usw.
      – Wirkstoffe langsam einführen. Immer nur einen! ZB. erst 1x/Woche, dann 2x, usw. Mind. 4-6 Wochen warten bis der nächste dran kommt. Und den auch nur einführen, wenn’s mit dem anderen gut läuft.
      – bei Irritationen sofort die Anwendungshäufigkeit runterfahren und/oder den Wirkstoff ganz absetzen. – – wenn sich nach max. 8-12 Wochen gar nix tut oder nur immer schlimmer wird, dann ist der Wirkstoff wahrsch. nix für dich. Dann nicht ewig weiter quälen!

      Dieser oben genannte Kreislauf ist wie gesagt häufig der Grund für die sog. Erstverschlechterung und auch sehr häufig für das Phänomen der trockenen und gleichzeitig öligen Haut verantwortlich. Ich kann dir nun auch nicht sagen, ob das auf deine Runzeln + Pickel zutrifft. Scheint mir aber so. Zumindest ist Irritationsquellen minimieren etwas, das sicherlich nicht schaden kann.

      1. Danke Jasmin! Diese Ampullen hatte ich mir geholt, weil sie nicht schlecht werden, wenn man nur eine in der Woche nimmt, 28 Wochen lang oder auch mal keine, und ich so nicht noch eine Flasche Cremezeug anfange.
        Das in PC’s CEM Retinol enthalten ist, war mir gar nicht mehr geläufig, ich habe es erst jetzt wieder bei KK gelesen. Hätte ich mir wohl die Ampullen sparen können. Vom CEM hatte ich nur mal Proben, die ich vor einem halben Jahr zum probieren gekauft habe (ein paar sind noch da). PURE VITAMINS Retinol Youth Concentrate (orange Flache/asam) habe ich angefangen, aber noch nicht regelmäßig genommen. Das kommt mir gerade auch fettig vor, dabei wollte ich danach noch eine Feuchtigkeitscreme nehmen.
        Im Moment befinde ich mich in einem „Dschungel“ und habe das Gefühl mich im Kreis zu drehen, komme nicht vorwärts.
        Ich finde meine Routine nicht, weil immer wieder was anderes ist. Meine Tagescreme/Resist LSF30 wird leer und gefällt mir gerade nicht mehr. Vielleicht hat sich im Rest trotz schütteln das Silikon konzentriert, es ist jedenfalls wie eine Maske und betont Falten. Vielleicht ist es auch meine Haut, weil es jetzt nicht mehr so warm ist und das Schwitzen weg fällt, was unter dem Silikon immer schön glatt gemacht hat. ( So kommt es mir jedenfalls vor)
        Für den Winter hatte ich mir die Calm mit LSF gekauft, aber irgendwie empfinde ich die gerade als fettig, ist ja auch noch nicht Winter.
        (Ist jetzt alles Retinolunabhängig, das war schon vor der Ampulle)

        Ich habe zu viel Zeug gekauft und lese jetzt zu viel und wohl auch das Falsche, ich weiß es nicht!
        Also Laptop aus dem Fenster 🙂

        Drei Probetütchen Lichtschutz aus der Apotheke sind zum Glück oder leider schon im Müll, weil ein zu fettiges Gefühl und HD D-Light-Fluid auch leider Müll, da es juckt, klebt und glänzt.

        Ich ziehe um, unter Tage, da brauche ich diesen schrecklichen Lichtschutzkleister nicht! Am Schönsten wäre es, wenn man die Lichtschutzkomponenten als reinen Schutz kaufen könnte und in irgendwas rein mischen, was einem gefällt. *seufz

        1. Vllt. beruhigt es dich zu wissen, dass ich mich vor knapp 5 Jahren auf diese Reise begeben habe, (aufgerüttelt durch meine erste Hautkrebsvorsorge und die eindringlichen Worte meiner Hautärztin) und noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angekommen bin. Ok, das klingt jetzt eher abschreckend. Vllt. hilft es dir zu wissen, dass es sich lohnt! 😄 Also: nur Mut! Man braucht Geduld, Spucke und Ausdauer. Und es gibt auch Fachleute wie Hautärzte, die einem helfen können. Man kann und muss nicht immer alles allein stemmen!

          Ich fing damals bei Null an. Gefühlt eher bei -100. Um bei deinem Ernährungsbsp. zu bleiben 😉: als hätte ich in meinem ganzen Leben noch nie was von Proteinen, Spurenelemente, Kohlenhydraten, Vitaminen und Co. gehört. Und könnte sie Lebensmitteln überhaupt nicht zuordnen. Und erst recht nicht, welche Nährstoffe was tun. Was also tun, wenn das Problem brüchige Nägel sind? Erst mal ewig recherchieren, bis man soviel gelesen hat, dass man gar nix mehr zu wissen scheint. Dann vllt. mal auf Biotin kommen. Dann rausfinden, wo das drin ist. Dann feststellen, dass man Rinderleber aber nicht mag. Dann auf Nüsse umsteigen. Dann irgendwas von Wechselwirkungen mit anderen Sachen lesen oder versehentlich über eine Horrormeldung dazu stolpern und verunsichert sein. Dann feststellen, dass man zu Biotin noch was anderes dazu nehmen muss, damit es optimal resorbiert wird. Und sich auf die Suche nach dem anderen begeben. Das dann finden und feststellen, dass das den gleichen Ratenschwanz an zu beachtenden „Regeln“ hinter sich herzieht wie Biotin auch. Und ganz am Schluss feststellen, dass die brüchigen Nägel gar nix mit Biotin zu tun hatten, sondern mit dem verwendeten Nagellack.

          Jepp, das ist anstrengend, zeitaufwendig und oftmals auch schlicht nervig und demotivierend. Also vllt. doch mal den Profi fragen? Zum Hautarzt gehen und eine Hautanalyse machen lassen? Mir hat’s damals sehr geholfen und es war der erste Schritt in die richtige Richtung. Heute bin ich an 90% der Tage glücklich mit meiner Haut. Vorher war es zeitweise genau umgekehrt. Geschenkt gab’s das nicht. Und recht lange gedauert hat’s auch. „Wünsch dir was“ und „so isses nunmal“ sind zwei versch. paar Schuhe, auch wenn die Kosmetikwerbung und manche „Beauty“Blogger (natürlich nicht KK) das gern anders darstellen.

          Und: es gibt solche SC Tropfen. Von denen ich persönlich nichts halte. 1. ist beim Mischen in eine x-beliebige Creme nicht gewährleistet, dass die Filter ihren Schutzfilm voll ausbilden und 2. müsste man das Verhältnis Creme zu Tropfen exakt ausrechnen und dann immer exakt von beidem die gleiche Menge nehmen, um zu gewährleisten, dass der volle Schutz erreicht wird. Theoretisch möglich, praktisch macht das aber ja keiner! Und wenn ich nicht sicher sein, ob ich nun geschützt bin oder nicht, dann kann ich’s eigtl. auch gleich lassen. Just my two cents! Ok, bei dem langen Text eher: just my 2000 cents! 😉

          1. Und dann muss man noch Glück haben und einen kompetenten Hautarzt erwischen. Viele Hautärzte halten nicht von anti aging. Sie können Krankheiten behandeln und alles andere ist unwichtig und durch Eitelkeit entstanden. Die könnten nicht mal 1/3 meiner Kosmetik entziffern. Und dann gibt es Hautärztinnen die zwar etwas von anti aging verstehen, aber überwiegend eigene Kosmetikbehandlungen verkaufen wollen und nicht Mal Bescheid wissen was für Pflegeprodukte sie verkaufen. Leider hatte ich noch keine Hautanalyse weil s. oben. Höchstens- probieren Sie mal mit dieser von mir verkauften Pflegeserie und zahlen sie 140,00 euro für zwei Produkte und machen sie sich nicht so viele Gedanken 😂😂😂🙈. O Ton.

            1. Ein Hautärztin in einem Ort in der Nähe, die nur Privatpatienten behandelt, arbeitet mit A v e n e und D e r m a s e n c e.
              Achja, Hautanalyse, die muss man sicher selbst bezahlen, kann man das nicht irgendwo anders machen lassen, als beim HA? Und was stellen die fest, das gleiche wie ein Hautanalysegerät für 20 €?

              1. Manche Kosmetikinstitute, Apotheken oder auch „Beauty“praxen (also Anbieter die sich auf die „kleinen“ Schönheitskorrekturen spezialisiert haben) führen solche Geräte. Ich glaube, das meiner HÄ ist von Visia, wenn ich’s recht gesehen habe. Das zeigt alles Mögliche auf: Elastizität (wie oberflächlich/tief sind die Falten), Hyperpigmentierungen (UV- indiziert, Pickelmale, Sommersprossen), Porphyrine (= wieviel Aknebakterien sind vorhanden), Hautoberfläche (Ebenheit + Hautton), Porengröße, vaskuläre Läsionen (Akne und Rosazea) + noch nicht sichtbare UV-Schäden und Kollagenabbau.
                Geht ganz fix. Man hält den Kopf davor und das dauert keine Minute. Und dann werden die Bilder vom Computer ausgewertet und im Idealfall ausführlich mit einem besprochen. Kostet mich 80.- und ist mMn jeden Cent wert.

                1. @ombia: dass ich eine alte Schachtel bin 😂
                  Hab’s Ende letzten Jahres nochmal machen lassen und hab eigtl. in allen Punkten besser als vorher abgeschnitten. Gut, meine Poren sind nicht wirklich nah dran an „quasi unsichtbar“ (danke liebe Gene), aber eben viel besser als früher. Sehr überrascht hat mich, dass sich die unsichtbaren Sonnenschäden reduziert hatten. Bringt das SC-Cremen also wohl was. Ich kann mir ja so Werte nicht merken, aber die HÄ hatte die Daten vom letzten Mal gespeichert und dann verglichen. Sie war sehr zufrieden und ich auch. Allerdings hat sie mich ebenso auf einen Pigmentfleck aufmerksam gemacht, den ich vorher nie gesehen hatte. Ganz prima: jetzt sehe ich ihn natürlich auch! Hab mir versucht einzureden, dass dieser winzig kleine Minischatten ganz sicher kein Pigmentfleck ist, aber ich fürchte, es ist doch einer. Mimimimi!

          2. @liebe Jasmin und alle anderen, die hier auch so fleissig mitkommentieren und Hilfestellung leisten. Hier hat neulich mal jemand geschrieben „an den Followern erkennt man den Blogger“ – allerdings war es nicht positiv gemeint und KK hat ja dankenswerterweise darauf reagiert.
            Ich will diesen Satz hier mal in aller positiver ursprünglicher Deutung lesen. Bin vielleicht heute ganz emotional aber es rührt mich an, wie konstruktiv und positiv kommentiert, begleitet und beraten wird. Lieber Herr KK, hier kommen die 🌷. Und auch für alle, die hier still und mal weniger still mitlesen💐 🙂

            1. Danke, lieber Roland. Ich bin auch immer wieder erstaunt (und ein wenig gerührt, stimmt) wie kompetent und freundlich es hier zugeht. In den bekannten Foren findet man natürlich auch viel geballtes Wissen, aber da herrscht meist auch ein anderer Ton, vom Platzhirschgehabe mal zu schweigen. Hier haben sich viele Leute eingefunden, die unglaublich viel Ahnung haben und dazu eben auch Umgangsformen mitbringen. Ich beteilige mich also am Blumenstrauss an euch alle hier. Und all die stillen LeserInnen brauchen kein schlechtes Gewissen zu bekommen, wir geben die Infos ja wirklich für alle raus, hier herrscht kein Kommentarzwang. 😉
              Übrigens hat mich OmbiaOmbia gerade ganz fürchterlich mit dem Dr. Jart+ Serum angefixt! Die Peptide klingen super, nur wo bestellen? Ebay ist zu teuer, Dougi hat es noch nicht, und diesem Roseroseshopdingsbums traue ich nicht…oder doch?
              Viele liebe Grüße, KK (noch unterwegs, sorry für Wartezeiten beim Freischalten!)

              1. Yeah, das habe ich gehofft.😁🤘Amazon.de hat es für 37,99 und sonst Style Korean Shop für viel weniger Geld dafür aber unverschämte Lieferkosten, um die 16 euro. Amazon.co
                verkauft es für 31,58 $ und hat sogar kostenlose Lieferung nach DE. Just saying.😁Schade, dass Douglas ausgerechnet dieses Produkt von Dr.Jart+ nicht im Sortiment hat.

              2. Lieber KK, kann Dir aus der Phase, als ich noch Korea-Pflege bestellt hatte, Entwarnung für roseroseshop geben, hat bei mir immer tadellos geklappt, ich hatte immer die günstigste Versandart gewählt und trotzdem nach ein bis zwei Wochen mein Päckchen. Dass ich mit den reichlich beigepackten Proben mit koreanischer Aufschrift nichts anfangen konnte, fällt unter Luxusproblem ;-). LG Ursula

                P.S.: Evtl. mit dem Schwester-Shop rubyruby (kein Scherz) vergleichen, die Preise der Produkte und auch der gewichtsabhängige Versand unterscheiden sich etwas, je nachdem da oder dort günstiger, Vergleichen mit vollem Warenkorb + Versand lohnt!

          3. @Jasmin, vielen Dank für Deine Antwort und die damit verbundene Mühe! Auch vielen Dank an KK, dass er seinen Blog und seine Themen so freundlich zur Verfügung stellt! Man kann sich hier wirklich verbeugen, wie vor einem Kaiser!
            Jasmin, alles begann vor zwei Jahren auch bei mir beim Hautarzt/Screening/Krebsvorsorge. Körper angeschaut, alles ok. Mein Gesicht, übertrieben gesagt, wie Putenhaut, also großporig, Poren gefüllt, kleine entzündete Huckel und auch Wunden, hat er überhaupt nicht beachtet. Ich machte ihn darauf aufmerksam und bat um eine Creme oder sonst etwas, damit es besser wird. Verschrieben hat er mir eine angerührte Paste, Standardzeug, was in der Apotheke schon angerührt war. Es war auch nichts besonderes drin, Cremegrundlage = sehr fettig, Erythromycin und ich weiß nicht mehr, 5 € Rezeptgebühr. Voller Hoffnung schmierte ich mir das Zeug am Abend auf das Gesicht. Ergebnis = das Zeug juckte und ich hatte das Gefühl, ich hätte mir eine Plastiktüte übergestülpt. Am nächsten Morgen, Pickel, wie Ausschlag. Ich hätte anrufen sollen, habe ich nicht, weil ich mir sagte, der hat sowieso keine Ahnung, sonst hätte er sich gleich mehr Mühe gegeben. Einen Termin bekommt man bei ihm immer erst in sechs Monaten, was soll ich dort! Die Tube flog in den Müll und ich habe mich auf die Suche gemacht. Leider wollte ich Naturkosmetik und habe damit fast zwei Jahre vertan, sowie meine Haut noch mehr verschlechtert. Nachdem ich bei D a d o S e n s angelangt war, ging alles in Richtung Kosmetik aus dem Internet und ich lernte, dass Alkohol auf Dauer schlecht sein soll, somit musste D a d o S e n s auch wieder weichen. Obwohl, manchmal denke ich, das diese Marke was bewirkt hatte, meine Haut sah irgendwie so glatt aus, aber nur an der Oberfläche. LG Frieda

            (@Konsumkaiser … ich bin nicht böse, wenn Du das löschst)

  16. Vielen Dank für die tolle Übersicht!
    Ich schwanke ja immer noch, ob ich mir das Clinical Retinol oder den Booster zulegen soll. Das Clinical kenne ich bereits als Probe und mag es gerne. Andererseits würde ich gerne weitestgehend auf Silikone verzichten und als (leichte!) Nachtpflege eher das HD Skinfusion oder B&S Hautgel (die ersten Tests damit sind sehr vielversprechend) + Retinol verwenden.
    Ist der Booster halbwegs ergiebig?

    1. Ja, der Booster ist schon ziemlich ergiebig, man braucht nur ein paar Tropfen. Allerdings hatte ich ein Produkt erwischt, das ziemlich ungut roch. Das muss aber wohl eine Ausnahme gewesen sein.
      Viele Grüße, KK

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