KK INTERN: 10 UNNÜTZE FAKTEN ÜBER MICH

Sommerkost für den Blog? Ja gerne doch! Hier kommen zehn unnütze Fakten über mich, die ich noch (fast) niemandem erzählt habe…

10) Ich bin überhaupt nicht religiös und laufe auch keinen „Führern“ oder Idolen hinterher. Ich versuche lieber selbst etwas auf die Beine zu stellen. Aber insgeheim hoffe ich doch, dass wir zB. nach dem Tod in einen unzerstörbaren Energiefluss zurückkehren, der alle Fragen nach dem Sinn des Lebens endgültig beantwortet. Eine Art Hoffnung brauchen wir wohl alle, sonst macht der Gedanke an das unabwendbare Ende verrückt.

09) Ich liebe verrückte Plüschtiere. Meine Laternenfisch-Sammlung ist legendär. Und auch zwei Spinnen, ein paar Eulen, ein Frosch, eine Schnecke, ein Tintenfisch und ein Piratenbär mit Holzbein gehören zu mir. Unnötig zu sagen, dass die Viecher Tierchen alle Namen haben. Und wenn Plüschtierwaschtag ist, dann ist hier richtig was los!

08) Ich warte immer noch auf die Pille, die dafür sorgt, dass wir mit Tieren sprechen können. Vorausgesetzt die Tiere hätten überhaupt Interesse daran und stellen sich nicht absichtlich taub.

07) Wenn ich einen Blogpost verfasse, schreibe ich den meist einfach so „runter“. Hinterher lese ich ihn dann ungefähr 122 Mal durch und versuche die schlimmsten Fehler und Satz-Eintönigkeiten zu verbessern. Perfektion liegt mir aber nicht, deshalb korrigiere ich nicht alles. (Gute Ausreden sind das A und O)

06) Ich liebe Schokolade. Von allen Reisen bringe ich mir (soweit erlaubt) immer landestypische Schokoladen mit und wundere mich über die vielen verschiedenen Geschmacksnuancen (US Amerikanische Schokolade ist mir bislang weniger gut bekommen). Türkisches Gebäck und Schnuppereien mag ich besonders, und ich habe in Essen auch einen guten Laden gefunden, der eine ansehnliche Auswahl bietet. Danach könnte ich mich noch durch die süßen Köstlichkeiten Österreichs mampfen. Süße Mehlspeisen und Kuchen/Torten sind für mich Sehenswürdigkeiten. Nächstes Jahr bin ich in Wien und Budapest, und da gibt es eine Sightseeingtour nur für die Tortenkultur in den Cafés.

05) Ich meckere ziemlich oft über die „Jugend von heute“ und ertappe mich gleichzeitig dabei, wie ich in ein Denken verfalle, das ich früher meinen Eltern übel genommen habe. Dann lache ich mich selbst aus und halte den Ball flach, weil ich an folgende Worte denken muss: „Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.(wird Sokrates zugeschrieben)

04) Meine peinlichste Erinnerung geht zurück ins Jahr 1986, als ich (noch nicht ganz volljährig) auf der Tanzfläche einer Disco zu „Venus“ von Bananarama vor Spaß beinahe ausgeflippt wäre…in einem bauchfreien T-Shirt! Brrr…

03) Wäre in meinem Auto eine Innenraumkamera installiert, würden die Aufnahmen mich als hochgradig geisteskrank ausweisen. Innerhalb weniger Sekunden vom lauten Mitsingen zu wild fuchtelndem Schimpfen zu wechseln – und wieder zurück – ist doch nicht normal, oder doch?

02) Ich hasse Facebook und Twitter, weil ich das Design der Seiten so schrecklich schlecht finde. Diese überladene 90er Jahre Optik macht mich krank und lässt mich an der Menschheit zweifeln: Wer verbringt in diesem „Ambiente“ gerne mehrere Stunden und stalkt stöbert bekannten und unbekannten Menschen hinterher? Dafür liebe ich Internetseiten, die ein „Dark Theme“ oder Nachtmodus anbieten. Das überstrahlende Weiß ist anstrengend, denn wann haben wir meist etwas länger Zeit fürs Stöbern im Internet? Morgens und später am Abend, manchmal noch im Bett, kurz vorm Einschlafen. Das ist auch der Grund, warum mein Blog als Hintergrund einen dezenten Sandton hat und kein blogtypisches Weiß.

01) Ultrarational und nüchtern denkende Menschen, die ihre bierernsten Gedanken nicht auch mal mit Humor verknüpfen können, sind mir suspekt. Ich kann das als Wesenszug akzeptieren, aber mit diesen Menschen bin ich einfach nicht kompatibel, und vice versa. Nenn mich einen nicht erwachsen werden wollenden großen Jungen, aber ich kann diese (manchmal auch alberne) Ader nicht unterdrücken.

 

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(Fotos: Konsumkaiser, Pixabay    Keinerlei Sponsoring)

54 Kommentare

  1. 10 geht mir genauso. Kann nicht an einen Gott glauben und finde organisierte Religion oft gefährlich, aber meine Katze und mein Opa sind bestimmt trotzdem im Himmel. Hoffentlich. 😦
    Schokolade liebe ich auch (man merkt es an den Hüften…) und ohne meine Plüschschildkröte kann ich schlecht schlafen. Gott sei Dank nimmt mein Mann das mit Humor und spricht sogar mit ihr und für sie. („Julia, nimm es ihm nicht übel, er kann nicht anders“ klingt von Schildi zu lustig, um lange böse zu sein. XD)

    Wenn du Bücher über realistische Tiergespräche lesen möchtest, empfehle ich The Immortals von Tamora Pierce. Keine unrealistischen Menschen-Tiere, aber dafür ein wahnsinnig freches Pferd, Hunde, kleine Affen und sogar Drachen.

  2. Essbares bringe ich immer zurück wenn ich verreise, idealerweise Gewürze. Daran kann ich mich dann länger erfreuen.
    Religiös bin ich wieder, nach zwei einschneidenden Ereignissen die einige vielleicht Glück nennen würden, ich nenne es anders.
    Einmal war meine Diagnose so zerschmetternd, dass mir die Ärzte nur noch wenig Zeit gegeben haben und ein anderes Mal habe ich ein Autounfall überlebt was damals auch an Wunder grenzte. Auch deshalb sind für mich religioösen Feiertage nicht die Parade von Überfluss und Kitsch, sondern haben für mich eine tiefere Bedeutung und lösen bei mir auch ein anderes Verhalten als typisch um mich herum gesehen aus.
    Plüschtiere mochte ich nicht mal als Kind ;-))), habe sie schon damals Staubfänger genannt zum Entsetzen meiner Mutter.
    Facebook und Twitter hasse ich nicht, nutze es einfach nicht.

  3. Sehr sympathische Liste! Stimme in vielen Punkten überein.

    Und ja, Plüschtiere sind klasse. Bei uns liegt immer ein großer Pinguin im Bett, in der Besucherritze. Mein Mann hat sich daran gewöhnt 🙂

  4. 👍🏻 so etwas kommt mir bekannt vor (bis auf 2 und 7), ich fühle mich definitiv weniger allein 😂😂😂
    sonnige Grüße aus dem Beaujolais !

  5. Awwww…ich liebe solche Posts. Schöne Zusammenstellung, und Venus auf der Tanzfläche (bauchfrei??) fand ich auch genial!!
    Danke für deine erhebenden Worte zum Frühstück. 😘

  6. Ach die Blogposts. Ich dachte immer du arbeitest an einen stundenlang, ich merke nichts von Eintönigkeit in der Formulierung.
    Aber wo wir letztens ja über diese eine Bloggerin kommentierten: Heute hat sie was über Sonnenschutz und schmeisst so gut wie alles durcheinander in die Waagschale was du hr einfällt. Und alle gesponserten Produkte sind natürlich meeega! Es nervt mich so, denn eigentlich lese ich die ruhigeren Lifestyleposts bei ihr sehr gerne, nur ihre Art die Werbetrommel zu rühren nimmt Überhand.
    Sie sollt auch 122 mal ihre Beiträge durchlesen, dann fiele ihr das vielleicht auch auf.
    Ooops, sorry wollte gar nicht lästern.
    Schönen Tag an alle!

    1. Ach komm, bitte nicht wieder das. Ich kann deine Meinung verstehen, aber ich möchte nicht, dass hier offtopic über andere Blogs gelästert wird. Ich lese einfach keine Blogs mehr, die zu viel Werbung machen, oder nur so mit den Affiliatelinks um sich schmeissen oder zum Spenden aufrufen. Fertig.

        1. Ich finde nicht, dass wir lästern, Namen werde nicht genannt.
          Aber da ich sonstwo nicht kommentiere, kann ich hier mal Luft ablassen. 😉

          1. Hingewiesen mal lästern, das braucht eine Frau doch, lieber kk, ich find’s schön, auch mal zu lästern😀
            Mich regt die Tante schon lange auf.?….?

              1. „Hingewiesen mal lästern, das braucht eine Frau doch, lieber kk, ich find’s schön, auch mal zu lästern�� Mich regt die Tante schon lange auf.?….?“

                Liebe Sylvia, klar macht Lästern Spaß! Bin ganz bei Dir. 🙂
                Was ich nicht verstehe ich eher wie man Tag davor die anderen dafür kritisieren soll und gleichen Gelüsten keine 24 Stunden später selbst verfallen kann.
                Möchte an dieser Stelle dies nicht weiter vertiefen, die Herren verstehen schon meinen Kommentar.

              2. Nachtrag – ich lese keine anderen Blogs – hört sich jetzt wie 10 Gebote an ha,ha – und distanziere mich von Kommentaren zu den oben genannten Blog. Ich kenne es nicht und es ist gut so.
                Eigentlich ganz einfach, wenn ich jemands Schreibstil irritiert oder gar nervt – meide ich diese Adresse gänzlich.

  7. Guten Morgen lieber KK,

    jetzt fühlte ich mich doch glatt inspiriert hier 10 Fakten über ein lebendes Plüschtier aka Husky-Mix zu hinterlassen:

    1) sie isst gerne abwechslungsreich – fünf Tage das identische Futter geht gar nicht – da wird dann verweigert – aber das was Frau Paprika auf dem Teller hat riecht interessant…
    2) sie liebt Männer mit Vollbart und könnte ihnen stundenlang den selbigen säubern
    3) sie springt in jeden matschigen Tümpel, aber wehe Frau Paprika steckt sie in die Badewanne oder möchte sie bürsten – pahh – Schönheitspflege a la Menschenaffe ist was für Pussys!
    4) Auch über nasse Wiesen angeleihnt geführt zu werden ist ein Fauxpax!
    5) wenn sie morgens lange schlafen kann, dann tut sie das
    6) leider werden ihr nächtliche Alleingänge verwehrt – denn die Hundeparty steigt doch eigentlich nachts
    7) sie möchte gerne in jedes geöffnete Auto einsteigen – könnte ja ein toller Zielort warten
    8) Bauarbeiten und Nachbarn (Balkon zum Innenhof) werden mit Vorliebe minutenlang beobachtet
    9) sie macht gerne Heulmusik zu bestimmten (!) Kirchenglocken – Martinshörner lassen sie dagegen kalt
    10) wenn das Abendessen mal wieder zu spät auf den Tisch kommt, stapft sie mit den Vorderpfoten auf und gibt meckernde Geräusche von sich

    Wünsche Dir einen energiegeladenen Tag!
    Frau Paprika und ihr Sofawolf

    1. Haha, so ein echtes Kuscheltier ist da natürlich im Vorteil. 😉
      Ich vermisse es auch mit einem Hund die Wohnung zu teilen.
      Ich habe sehr gelacht, grüße das lebende Kuscheltier von mir! 🤗

      1. Vielleicht sollte ich die Nachteile nicht unerwähnt lassen:
        – aufgrund ihrer Tümpelwellnessbäder verströmt sie gerne einen unverkennbaren Duft
        – der Gummihaarbesen und der Staubsauger mutieren zum besten Freund des Haushalts
        – die Kleidung ist nur vollständig mit mindestens einem feinen Hundehaar
        – ebendiese Kleidung ist strikt getrennt in Arbeits- und Freizeitkleidung – Freizeitkleidung sieht meist etwas langweilig und stillos aus und ist pragmatisch-praktisch-gut 🙂
        – der Hund gewinnt jeden Schöhnheitsvergleich und schlägt Frau Paprika um Lääääängen (duften tut aber Frau Paprika besser – hehe)

        1. Ich habe meinen Hund sehr geliebt, aber die Pfoten.. die haben mich fast umgebracht. Eine Umkleidekabine ist nichts dagegen, echt nicht!
          Und Hundehaare.. .ich hab schon auf einer Hochzeit eine Käse-Sahne-Torte abgegeben, da war ein Hundehaar oben drauf… urrrg… und nein, bei mir sieht es im allgemeinen sehr manierlich aus, nicht wie bei Hempels unterm Sofa. Und das Auto erst ! Ich musste mal zur Werkstatt ohne vorher aussaugen zu können. Für den Preis einer Mondlandung die große Inspektion gemacht und einen Liebesbrief vom Monteur auf dem Beifahrersitz… Hallo, ich bin Herr sowieso und ich habe Ihr Auto gesaugt. Dreimal!“ 🙂

  8. Lieber KK, jetzt mag ich dich noch lieber! Bestimmt kommst du in den Schokoladenhimmel, vielleicht sogar an der Nordsee..

  9. Gratuliere zur Wahl Deiner kulinarischen Reise nächstes Jahr, in Budapest bin sogar ich als (mit Kuchen, Torten etc. eh schon verwöhnte)Österreicherin mir vorgekommen wie im Schlaraffenland! Auch wenn ich die pikante bis scharfe Küche noch lieber mag, aber Mehlspeisen können sie ebenfalls wirklich – und wie :-)!

  10. Punkt 09: Da bin ich ja froh, das ich damit nicht alleine bin. Die große Plüschspinne auf meinem Sofa ärgert gerne die Gäste 😉
    Außerdem besitze ich einen Blauwal (nicht ganz in Lebensgröße 😂) und einen Einsiedlerkrebs, der wohl so ziemlich die Krönung ausgefallener Plüschtiere sein dürfte.
    LG
    Ronjana

  11. Es beruhigt mich ungemein, dass ich mit meinem Plüschtier Schleiereule im Bett nicht ganz allein bin 😉.
    Ganz zufällig stellte sich vor 2 Jahren heraus, dass ich laut indianischem Horoskop eine Eule bin, was im Nachhinein vielleicht erklärt, warum ich diese Tiere so mag.
    Und mit Tieren reden – hmmm, ich gestehe, dass ich es tue (wenn ich mich unbeobachtet fühle 🤓), ob sie mich verstehen, ist natürlich eine ganz andere Frage 😄.
    Ich rede übrigens auch mit Pflanzen 😇 und habe meine Kamelie sehr gelobt, dass sie dieses Jahr 3 wunderschöne weiße Blüten hervorgebracht hat…
    Was Kirche/ Glauben betrifft – obwohl ich einstmals katholische Theologie studiert und eine Zeit lang sehr gerne mit Kindern im Religionsunterricht gearbeitet habe, weil man einen sehr intensiven Zugang zu ihnen bekommt, fernab von kognitiven Kriterien und es immer wieder unglaublich ist, zu welch tiefem Denken und Philosophieren Grundschulkinder fähig sind – habe ich damit aufgehört.
    Ich konnte und wollte Kindern nicht etwas vermitteln, wohinter ich selbst nicht mehr stehe (das war damals zu Zeiten des ultrakonservativen polnischen Papstes, der irrwitzigerweise auch noch heilig gesprochen wurde 🙄). Konsequenterweise trat ich dann auch aus der Kirche aus, nachdem mir richtig bewusst geworden war, mit wieviel Angst, Unterdrückung und Intoleranz diese INSTITUTION arbeitet…
    Ich bin keine Atheistin, aber mein Glaubenskosmos umfasst weit mehr als die Heilige Dreifaltigkeit.
    Und 03) – ich auch 😄 – wie gut, dass ich meistens allein unterwegs bin…

    1. Ich rede natürlich mit Tieren auch. Viel lieber als mit Menschen. Und meine Katze antwortet immer. Gerade redet sie ununterbrochen auf dem Balkon, seit einer halben Stunde…egal ob ich schweige oder nicht. Sie hat immer etwas zu sagen!

      Wenn man ihr etwas verbietet, diskutiert sie mit einem minutenlang. Da kann man nur verlieren.
      Ich habe mich neulich gewundert, was für Wörter beim Fahren aus mir heraus kamen. Ein Freund fragte, boah, wo hast du das her? Ich – keine Ahnung! War selbst überrascht.

      1. @KK: im Ernst, Ute Ranke-Heinemann war Deine Nachbarin ? Man, da beneide ich Dich fast ein wenig, auch wenn ich ja nicht weiß, wie die Dame als Nachbarin so war. Als streitbarer Gast in Talkshows habe ich sie immer sehr geschätzt. Die hat die Herren endlich mal ein wenig aufgemischt. Unvergessen ihre immer gleichfarbenen Kostüme und ihr Buch „Eunuchen für das Himmelreich“. Streitbarer Geist, manchmal sicherlich unbequem aber auch sehr mutig!

          1. oh ja, die war so schnell beim reden, dass ich manchmal mit dem Denken nicht hinterhergekommen bin… und das will was heißen. Ich erinnere mich nur zu gut daran, wie die ihr Gegenüber immer zur Weißglut gebracht hat, herrlich! Stimmt, mintgrün war die Farbe, wenn ich richtig erinnere.
            Schade, ich dachte Du hast jetzt ein paar Geschichten auf Lager, Du und Uta beim Bauchfrei tanzen und bis in die frühen Morgenstunden philosophieren über Gott und die Welt. Wahrscheinlich wärst Du nicht zu Wort gekommen 🙂

    2. @Claudia: ich glaube, wahre Befreiung erfährt man erst, wenn man spürt, dass man keine Institution benötigt, um Spiritualität und Glauben leben zu können. Mir ist immer unbegreiflich, wie jemand einer Religion anhängt, die ihn nicht freier macht, sondern unterdrückt und mit Ängsten arbeitet. Oder gerade aktuell wieder dieser unglaubliche Missbrauchsskandal in den USA – furchtbar, was in solchen institutionalisierten Organisationen läuft, egal welcher Art sie sind.
      Ich bin als Kind getauft und Mitglied einer der großen Kirchen geworden, meine Eltern hatten sicher auch Angst, was passiert mit dem Kind, wenn es vor einer möglichen Entscheidung für oder gegen eine Religion vielleicht stirbt, dann droht die ewige Verdammnis.. Bin dann als junger Erwachsener ausgetreten weil ich keinerlei Affinität verspürte zu den Ritualen und Regeln und mich auch nicht gesehen gefühlt habe. Den Schritt habe ich nie bereut, ganz im Gegenteil.

      1. @ Roland: Ja, das sehe ich auch so – nur bin ich erst sehr viel später darauf gekommen 😉.
        Ich habe mich in den letzten Jahren von sehr Vielem befreit, was mich eingeengt hat und bin damit heftig angeeckt… vor allem, weil die einengendste und schädlichste Komponente mein eigenes Elternhaus war.
        Und ja – es ist ein widernatürliches System von eingeengten Männern – wie diese furchtbaren Missbrauchsfälle ein weiteres Mal beweisen. Beauftragte der Kirche, denen es nicht gelingt, in jedem Menschen den Funken Göttlichkeit zu erkennen, der ihm/ ihr immanent ist und sich Macht nicht nur über die Seelen der ihnen Anvertrauten, sondern auch deren Körper anmaßen…einfach nur krank 🤢!

        @KK: Ich fasse das jetzt mal als Kompliment auf 😇 – versichere aber, dass ich nicht annähernd so schnell rede… 😀

  12. Ich habe auch einen Plüschbär im Bett, der nachts sehr oft als Armablage dient. 😀 Meine Mutter hat mir den vor mehr als 20 Jahren von einer Reise mitgebracht, allein deshalb werde ich den niemals hergeben. Aber ohne das Ding kann ich auch beinahe nicht einschlafen. Zum Glück stehe ich damit ja offenbar nicht alleine da.

    Und was lautes Mitsingen und Schimpfen im Auto betrifft, ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass das eigentlich jeder macht. 😀

  13. Die Sache mit den Plüschtieren gefällt mir ganz besonders gut. Ich liebe Plüschtiere sehr und finde es verwerflich, wenn sie auf Flohmärkten verschleudert oder gar in die Tonne entsorgt werden. Ich setze allerdings zum Säubern immer den Staubsauger ein, ich habe sie noch nie gewaschen. Könnte man da vielleicht mal einige Waschtipps bekommen?

    1. Ich wasche sie mit wenig Feinwaschmittel im Schongang, nur Anschleudern. In einem extra Wäschenetz. 😉 Dann an der Luft trocknen beim warmen Wetter.
      Flohmarkt? Niemals! 🤗

      1. Lieber KK, solange es Menschen auf unserem Planeten gibt, die so pfleglich mit den schönen Dingen des Leben umgehen, solange besteht Hoffnung und es ist nicht alles verloren! Und das ist ganz und gar ohne Ironie gemeint!

  14. Aber lieber KK, wir können doch schon ganz lange mit den Tieren sprechen, schau mal hier:

    https://www.etsy.com/de/listing/565111254/der-seite-von-gary-larson-was-wir-sagen

    Die Frage ist also nur, was sie verstehen 🙂 (wollen)!

    Ich hätte noch lieber gerne eine Antwort auf die Frage, warum sich z.B. Hund und Besitzer im Laufe des Lebens immer ähnlicher werden.. Gott sei dank hatte ich keinen Mops sondern einen afrikanischen Wildhund aus Eritrea. Bei dem war ich mir immer sicher, der versteht jedes Wort von dem, was ich sage, jedenfalls hat er immer sehr schlau geschaut. Nur mit der Filmkarriere hat es leider nicht so geklappt. War doch nicht schlau genug. Ein kluger Hund stößt z.B. das Glas um, unter dem das Leckerli ist… meine war nicht ganz so schlau, die hat lieber das Glas mit dem Käse darunter fünf Stunden übers Parkett geschoben und die auf dem Holz kleben bleibenden Reste aufgeleckt. Aber sonst war sie echt sehr niedlich und hatte tolle 15 Jahre.

    Einen Urlaub mit Städtetour kulinarischer Art, so was mag ich gerne und habe ich auch schon gemacht. Ich bin schon in Salzburg auf so einer Führung gewesen, herrlich! Essen hat für mich ganz viel mit Lebensfreude zu tun – klar, platzen aufgrund von Freude sollte man nur im übertragenen Sinne – aber mir sind Menschen suspekt, die nicht gerne essen. Und es soll ja auch Menschen geben, die keine Schokolade mögen oder kein Eis. Hilfe!

    Im Auto herrscht Narrenfreiheit. Jawohl. Kennt Ihr das auch, das Ihr denkt, der vor Euch macht das jetzt mit Absicht, um zu ärgern? Vom Verstand her weiß ich, das ist Quatsch, aber ich habe immer furchtbar Lust, Gas zu geben und hinten drauf zu fahren. Furchtbar. Mitsingen ist gut für die Muskulatur des Kehlkopfs und noch besser für die gute Laune, also, wenn man alleine fährt. Wenn jemand im Auto drin sitzt, dann kommt es auf die stimmliche Qualität an, ähm.

    Erwischt hast Du mich mit dem Punkt „die Jugend“. Oh Gott, ich kenne das. Ich komme mir dann unendlich alt vor und schäme mich. Ich klinge wie meine eigene Großmutter, ganz ehrlich, aber ich kann nichts dagegen machen.

    Weißt Du, woran man Populisten erkennt? An ihrer erschreckenden Humorlosigkeit. Wirklich. Oder hat jemand schon mal eine entspannte Weidel, von Storch, Urban, Gauland. LePen usw.. gesehen ? Ich nicht. Ich finde, die sehen immer aus, als ob sie zum Lachen in den Keller gehen. Gegrinst wird höchstens mal, wenn man meint, dem vermeintlich politischen Gegner eine mitgegeben zu haben. Aber das ist kein frohes und lebensbejahendes Lachen.

    Viele Grüße!

    1. Das stimmt total! Die lachen nie, und wenn dann auf „e“, also hehehe, oder hähähä. Und das ist nur hämisches Lachen. Das fröhliche hahahah, oder kicherndes hihihi ist denen tatsächlich unbekannt. Danke für diesen Hinweis! 😄

      1. Ich habe diesen Satz mit „woran erkennt man Populisten“ mal im Internet gelesen – am Anfang dachte ich, ach was, Quatsch. Aber ehrlich, wenn Du mal intensiv auf Suche gehst – ich habe wirklich nur ganz selten frohe und entspannte Gesichter gesehen, es geht ganz häufig um ein gehässiges „hehehe“-Lachen. Finde das schon unheimlich, aber da ist was dran. Seit ich darauf sensibilisiert bin, nehme ich das noch genauer wahr. Klar verfälscht die Erwartungshaltung unsere Verarbeitung, aber die Häufung kann kein Zufall sein.
        Ich war letztes Jahr mal auf einer Gegendemo von der Demo für Alle (ne, die ist nicht für alle, die ist nur für das ausgewählte Klientel, alles, was nicht dazugehört, wird mit unerträglichen Aussagen konfrontiert) – und für sogenannte Lebensschützer und Behüter der Kinder und Moral und wasnichtallesnoch waren die aber erschreckend unlustig. Ganz ehrlich, so furchtbar verkniffene, unfreundliche und unfrohe Gesichter habe ich meinem ganzen Leben noch nicht gesehen. Vielleicht würde denen ein Täfelchen Schokolade gut tun, soll ja gut für den Serotoninhaushalt sein.

        Und falls ich es noch nicht erwähnt habe: schöner Blogbeitrag!

  15. So ein schöner Beitrag heute – vielen Dank dafür!

    „Venus“ mit Vollgas in der Disco vor allen tanzen ist echt peinlich, aber GENAU so war ich manchmal auch!! Mir ist dann überhaupt nicht klar wie uncool das vielleicht sein könnte. ☺️

    Ich finds saulustig!!! Überhaupt wäre es beim Tanzen und Singen viel lustiger in Deutschland, wenn wir uns öfter mal so verhalten würden, als wären wir allein.. 😉

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